News

am 08.02.2021

Spendenaufruf Loipe Spielmannsau

SCO Logo

​Liebe Mitglieder, in diesem Jahr wird die Loipe in die Spielmannsau nicht gespurt um die Finanzen der Gemeinde etwas zu entlasten.

Um aber die Nutzung dieser beliebten Loipe doch noch zu ermöglichen bitten wir um eure Unterstützung mit einer zweckgebundenen Spende an den SCO. Im Vorfeld haben sich bereits einige Partner des SCO bereiterklärt diese Aktion zu unterstützen.
Sollte der gesammelte Betrag nicht ausreichen um die Loipe zu präparieren werden die Spenden wieder zurückerstattet oder auf Wunsch für die Jugendarbeit des SCO verwendet.

Spendenkonto:
Skiclub 1906 Oberstdorf e.V.
Vermerk "Spende-Spielmannsau"
Raiffeisenbank Oberallgäu Süd eG
IBAN: DE56 7336 9920 0000 1096 90
BIC: GENODEF1SFO
Vielen Dank für Eure Unterstützung!

am 08.02.2021

Vinzenz Geiger zweimal ganz oben

Vinzi

In Klingenthal ist der Oberstdorfer unschlagbar - auch Johannes Rydzek ist zurück in der Weltspitze

Das war ein Super-Wochenende für die Nordischen Kombinierer. Allen voran glänzte Vinzenz Geiger in Klingenthal mit zwei Siegen so kurz vor der Heim-WM. Der härteste Konkurrent Jarl Magnus Riieber hatte das Wettkampf-Wochende in Klingenthal zwar ausgelassen, aber Geiger zeigte ganz hervorragende Laufleistungen und damit seine deutlichen Titelambitionen für die Titelwettkämpfe in Oberstdorf auf. Auch Johannes Rydzek ist pünktlich vor der WM wieder in der Erfolgsspur. Er holte sich die Plätze 5 und 6. Ein Startplatz bei der Wm ist smoti für den 29-Jährigen sicher.

am 08.02.2021

Josef Geiger wird Ehrenmitglied des SCO

Geiger Josef

Anlässlich seines 60.Geburtstag gibt es die hohe Auszeichnung

Anlässlich seines 60. Geburtstages wurde Josef Geiger zum Ehrenmitglied des Skiclub Oberstdorf ernannt. Vorsitzender Dr Peter Kruijer(links), sowie seine Stellvertreter Georg Geiger (rechts) und Willi Geiger (nicht auf dem Bild) überreichten dem Jubilar die hohe Auszeichnung. Josef Geiger war neben seiner mehrjährigen Tätigkeit als erster Vorsitzender viele Jahre lang in diversen maßgeblichen Funktionen für den Skiclub Oberstdorf tätig. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand hat er den Club immer intensiv unterstützt und ist weiterhin ein begeistertes SCO-Mitglied.

am 05.02.2021

König der Skispringer: 100 Jahre Sepp Weiler

Toni Brutscher, Sepp Weiler, Heini Klopfer

Am 22. Januar 2021 wäre einer der erfolgreichsten und bekanntesten Oberstdorfer Sportler, der oftmals als „Springerkönig“ titulierte Sepp Weiler 100 Jahre alt geworden.

Aus heutiger Sicht ist nicht ohne Weiteres zu verstehen, wie in den Jahren unmittelbar nach dem verheerenden 2. Weltkrieg gerade von bedeutenden Sportveranstaltungen und bekannten Sportlern als deren Protagonisten eine besondere Identifikation, verbunden mit Lebensfreude und Zuversicht, ausging.

Nachdem Deutschland aus politischen Gründen bis Ende der vierziger Jahre von der internationalen Sportbühne verbannt war, wurden nationale und ab 1950 auch internationale Sporterfolge mit geradezu euphorischer Begeisterung aufgenommen. Nach den schrecklichen Kriegsereignissen und oftmals traumatischen persönlichen Erlebnissen wurde der Sport für viele gewissermaßen zum friedlichen Feld der Selbstfindung und Identifikation.

Auch für unser Oberstdorf ergaben sich in jenen Jahren ganz entscheidende Weichenstellungen gerade im Bereich des Sports, die bis heute positiv nachwirken. Es waren vorausblickende Kommunalpolitiker, mutige Unternehmer und engagierte (und clevere) Sportfunktionäre und vor allem auch großartige Sportlerpersönlichkeiten, die damals die Grundlagen schufen für die Entwicklung Oberstdorfs zur führenden internationalen Wintersportdestination. Und so war der Sport – und ist es bis heute – eine tragende Säule unserer prosperierenden Tourismuswirtschaft und damit auch unserer hohen Lebensqualität.
Nach dem Ausschluss von Olympia 1948 reifte die Idee zum Bau der ersten Skiflugschanze, die im darauffolgenden Jahr bereits umgesetzt wurde.

Und 1953 schließlich begann die einmalige Erfolgsgeschichte der deutsch-österreichischen Vierschanzentournee, heute ein internationaler Sportklassiker mit unschätzbarem Werbewert. Besondere Strahlkraft gewissermaßen erfuhren diese Initiativen durch die gleichzeitig von Oberstdorf ausgehenden Erfolge der Skispringer, allen voran eben Sepp Weiler.
Und wer weiß, ob es je zu Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf gekommen wäre, wenn damals nicht Sportler wie Sepp Weiler zusammen mit seinen Kameraden Heini Klopfer, Toni Brutscher und Max Bolkart die so entscheidende „Anlauf- spur“ gelegt hätten.
Dabei stand Sepp Weiler, der schon 1947 bei den allerersten bundesdeutschen Wahlen zum Sportler des Jahres als bester Wintersportler auf Platz zehn gewählt wurde (1950 dann unter allen Sportlerinnen und Sportlern sowie Teams insgesamt sogar auf Platz 5), mit seinen ähnlich berühmten Kollegen ja nicht am Anfang einer Oberstdorfer Springertradition, sondern eigentlich schon mittendrin, nur hatten seine Vorgänger und Vorbilder nicht annähernd diesen Popularitätsstatus erreicht.

Am nächsten kam ihm dabei noch der erste Oberstdorfer Olympiateilnehmer Franz Thannheimer, dem 1928 nicht nur die Olympiateilnahme in St. Moritz gelang. Mit seinem inoffiziellen Weltrekordsprung auf 75 Meter beim vorolympischen Training auf der Bernina-Schanze in Pontresina katapultierte er sich in den Kreis der Favoriten, wie sich damaligen internationalen Pressemeldungen entnehmen lässt.
Bei dem von seinen Gegnern gefürchteten „Kleinen mit der Brille“ ging der junge Weiler dann auch in die Skispringer-Lehre. Wie Thannheimers Sohn Alfons von seinem Vater weiß, übte der Sepp sogar in dessen Schreinerwerkstatt in der Schrofengasse von der Hobelbank herunter die elegante Telemarklandung. Bei Sepp Weiler scheint dieses Training besonders effektiv gewesen zu sein, denn kaum ein anderer stand in dieser an Stürzen überaus reichen frühen Zeit des Skispringens so viele extrem weite Schanzenrekorde wie er. Als Beispiel mögen die 82 Meter (1950) am Schattenberg oder die 101 Meter in Willingen (1951) genügen, die rund 20 Jahre bestehen blieben und erst übertroffen werden konnten, nachdem die Schanzen umgebaut worden waren.

Die Sprünge beim Thannheimer Franz waren aber nicht der eigentliche Beginn des „Trainingsprogramms“ des skisprungbegeisterten Buben. Am 22. Januar 1921 als fünftes von sieben Kindern seiner Eltern Ludwig und Maria Weiler geboren, erschreckte er bereits im Kindergartenalter seine Mutter mit Sprüngen vom Küchentisch, zu denen er vielleicht schon durchs Zuschauen bei Wettbewerben an der Halde motiviert worden war.
Mit Anlauf fast von der Hofmannsruhe und einer abenteuerlich langen Auf- sprungbahn, die nach der Landung höchstes skifahrerischen Können abverlangte, war dort Thannheimer gegen die Konkurrenten gesprungen, bis sein Talent die Verantwortlichen dazu motivierte, eine adäquate neue Schanze unter dem Schattenberg zu bauen, damals noch unter dem Namen „Faltenbach-Schanze“. Dort fand der erste Wettbewerb Ende Dezember 1925 statt. Gut möglich, dass der knapp fünfjährige Sepp als Zuschauer dabei war und von da an Skispringer werden wollte.
Schon als Sechsjähriger wagte er erste Sprünge auf der damaligen Jugendschanze am Fuße des Kühbergs, bis dann schließlich sechs Jahre später am Schattenberg Weilers erste Wettkampfteilnahme als Zwölfjähriger großes Aufsehen erregte. 1930 hatte er die ersten Deutschen Skimeisterschaften in Oberstdorf noch als neunjähriger Zuschauer erlebt. Und nun feierte er auf der Schattenberg- schanze nur wenige Tage nach seinen ersten Sprungversuchen auf dieser Anlage als jüngster Teilnehmer einen fast unglaublichen ersten Erfolg. Dass sein Sieg auch dem mangelnden Stehvermögen von zwei deutlich weiter springenden Konkurrenten zu verdanken war, soll die großartige Leistung des Buben nicht schmälern. Seinen Kraftnachteil gegenüber den Älteren glich er nämlich durch eine besonders mutige Vorlage aus, die ihm auch später noch aerodynamische Vorteile verschaffte, auch wenn es zunächst noch keine Windkanalversuche gab, mit denen ab den fünfziger Jahren die optimale Körperhaltung der Skispringer erforscht wurde.

Wenn man das damalige Pressefoto des Buben sieht, meint man seinen Enkel Frank Löffler abgebildet zu sehen, so sehr ähnelte in diesem Alter der spätere Deutsche Meister des Jahres 2002 seinem Großvater. Wie sehr Sepp Weiler gera- de im hessischen Willingen verehrt und geschätzt wurde, zeigt sich auch daran, dass sein Enkel bei der Einweihung der neu umgebauten „größten Großschanze“ der Welt (heutiger Schanzenrekord 152 Meter) im Jahr 2001 den allerersten Sprung zelebrieren durfte.

Seine skispringerischen Erfolge ließen Sepp bald zum drei Jahre älteren Heini Klopfer aufschließen und brachten ihn auch schon mit 16 Jahren in die Nationalmannschaft.
Er absolvierte eine Lehre im „Installateur- und Spenglerhandwerk“ (den Gesellenbrief erwarb er im Dezember 1940) und war schon bald als einer der Besten im deutschen Team unterwegs. Als der Zweite Weltkrieg (1939- 1945) ausbrach, war Weiler 18 Jahre alt und als der Krieg zu Ende war, stand er im 25. Lebensjahr und hatte 1942 durch eine Minenexplosion die Sehkraft seines durch eine frühere Verletzung schon zu fünfzig Prozent vorgeschädigten linken Auges nun fast völlig eingebüßt, was das dreidimensionale Sehen erheblich erschwerte.
Dass Weiler selbst bei schlechter Sicht Rekordweiten stand, war nicht zuletzt auch findigen Schanzenpräparatoren zu verdanken, die mit einer einfachen, aber sehr hilfreichen Methode die Sicht im Landebereich verbesserten: Sie streuten Tannenzweige, was bis heute noch bei diffusem Licht mehr Sicherheit schafft.
Die Kriegsjahre brachten natürlich eine erhebliche Einschränkung des Sportbetriebs mit sich. Dennoch konnte Weiler unter anderem 1941 in Cortina bei den später annullierten Kriegsweltmeisterschaften brillieren. Der Zwanzigjährige er- zielte dort die größten Weiten, wurde aber aufgrund dubioser Wertungen von damals lediglich drei Sprungrichtern nur Vierter. Und ebenfalls 1941 wurde auf der bis dato größten Schanze der Welt in Planica von Sepp Weilers späterem Schwager, dem Thüringer Rudi Gering der Weltrekord mit 118 Metern erzielt.

Der zwanzigjährige Weiler war zu dessen Verdruss allerdings zeitgleich zum Springen nach Skandinavien geschickt worden und anschließend nach kurzer Rekrutenzeit mit den Gebirgstruppen nach Russland. Aber er soll schon während des Krieges mit Heini Klopfer ausgemacht haben, eine Riesenschanze zu bauen, wenn sie unversehrt wieder nach Hause zurückkehren würden.
Und als dann im besten Springeralter und bei bester Form Sepp Weiler wie auch die anderen deutschen Springer aus politischen Gründen 1948 weder bei Olympia noch in Planica starten durften und als dort auch noch seinem Schwager durch den Schweizer Fritz Tschannen mit 120 Metern der Weltrekord entrissen wurde, da wurde aus den Plänen ernst: „Ietz büe´ber holt seal a Schonz!“ war die Devise, mit der die beiden Oberstdorfer Spitzenspringer den Bau einer neuen, noch größeren Skiflugschanze in Oberstdorf initiierten.
Nach seiner Soldatenzeit hatte Sepp im Sommer 1945 seine um ein Jahr jüngere Frau Brigitte kennengelernt, die nach ihrer Flucht aus dem ostpreußischen Königsberg in der Langenwanger Gaststätte „Illertal“ einquartiert war, in der die Oberstdorfer Skispringer gerne einkehrten. Noch bevor Söhnchen Bernd im April 1946 zur Welt kam - die Töchter Brigitte und Andrea folgten 1952 bzw.1958 - gab es zu Jahresbeginn die Hochzeit. Im Herbst zog die Familie auf die Hochleite, die die Weilers bis 1950 bewirtschafteten.

Da Sepp sehr viel beim Springen und vor allem 1949 mit Heini Klopfer, Toni Brutscher und Rudi Gering auch in ganz Deutschland auf Werbetour mit Hals- tuchverkauf (galt zugleich als Eintrittskarte) zur Finanzierung des Flugschanzen- baus unterwegs war, blieb die Hauptarbeit oft an seiner Ehefrau hängen, die Sepps Aktivitäten aber immer akzeptierte und unterstützte.
Sepp war ja wegen seiner Erfolge schon in den dreißiger und vierziger Jahren als Sportstar verehrt worden. Als beliebtester Wintersportler zog er aber auch in der Nachkriegszeit auf vielen Schanzen die Massen an.

Seine Duelle mit dem ehemaligen Weltrekordler und Weltmeister Sepp („Bubi“) Bradl aus Österreich sind legendär. Sepp stellte einen Schanzenrekord nach dem anderen auf, erzielte unter anderem mit 94 Metern auf der von Heini Klopfer geplanten Kobelschanze in Füssen den bis dahin weitesten Sprung innerhalb Deutschlands und gewann in seiner besten Saison 1948/49 tatsächlich 35 von 36 nationalen und internationalen Wettbewerben. Lediglich bei den Deutschen Meisterschaften in Isny stürzte er zweimal, als die Jury einen viel zu langen Anlauf festgelegt hatte, und musste den Sieg seinem jungen Clubkameraden Toni Brutscher überlassen.
Jeder, der sich in der Sportwelt auskannte, wusste, dass es diesem Sepp Weiler durch Krieg und Nachkriegszeit verwehrt war, seine herausragende Form und sein Können mit einem Weltmeistertitel oder Olympiasieg oder wenigstens einem Medaillengewinn zu krönen.

Die ausgefallenen Olympische Winterspiele 1940 und 1944, das Teilnahmeverbot für deutsche Sportler 1948, all das in Weilers allerbesten Jahren, sind sportlich gesehen die traurige Nebenwirkung einer natürlich in noch ganz anderen Dimensionen verheerenden Katastrophe.
Weiler galt als bescheidener Mensch, der sich über dieses Schicksal nie beklagte. Sein Blick nach vorn sollte sich dann endlich 1950 ausbe- zahlen. Bei der ersten Skiflugwoche, die auf ein ungeheures Medieninteresse stieß und mit ge- schätzt insgesamt 170 000 Zuschauern die Kas- sen nicht nur des Skiklubs füllte, erzielte er auf der von ihm selbst initiierten Oberstdorfer Flug- schanze am 1. März 1950 mit 127 Metern einen neuen Weltrekord, den der Schwede Dan Netzel allerdings tags darauf mit 135 Metern überbot. Weiler steigerte sich noch auf seine persönliche Bestweite und den deutschen Rekord von 133 Metern.
So bleibt Sepp Weilers Name für alle Zeiten in den entsprechenden Listen verewigt. Das gilt auch für seinen Deutschen-Meister-Titel im selben Jahr und seinen 8. Platz bei der Olympiateilnahme von 1952 in Oslo, wo er als Mitfavorit angetreten war. Seinen Gesamtsieg bei der Skiflugwoche von 1950 konnte Sepp 1952 sogar wiederholen. 1953 war er bei der ersten Vierschanzentournee Fünfter der Gesamtwertung und selbst 1956 wurde er noch einmal für Olympia nominiert, eilte aber wegen des Todes seiner Mutter vorzeitig aus Cortina nach Oberstdorf zu- rück.
In diesen Jahren zog sich Sepp Weiler nach und nach vom Skisport zurück. Auch als Springer der Nationalmannschaft wollte er nicht mehr antreten, um sich ganz seinem 1952 gegründetem Sportgeschäft widmen zu können. Nur noch für den Skiclub wollte er gelegentlich starten und nahm für diesen auch im Vorfeld der Skiflugwoche 1955 an entsprechenden Werbeveranstaltungen teil.

In einer für ihn beruflich schwierigen Situation kam im Herbst 1957 vom Skiclubvorsitzenden Hans Schlömer aus Willingen, wo Weiler eine ungeheure Popularität genoss, ein Angebot, dem Sepp seine „Liftgaststätte am Ettelsberg“ zu verpachten. Sepp Weiler fasste in Willingen rasch Fuß.
Die im Volksmund als „Sepp-Weiler-Hütte“ bekannte Gastronomie wurde bald zum beliebten Treffpunkt. Und auch der Deutsche Skiverband erinnerte sich an seine große sportliche Erfahrung und noch 1968 wurde er zu einem Trainingslehrgang nach St. Moritz gebeten, wo er versuchte, der damals zum Teil „aufsprungschwachen“ Nationalmannschaft seinen eleganten Landungsstil beizubringen.
Doch 1972 schlug das Schicksal hart zu, denn ein Brand vernichtete Weilers Gaststätte und darin auch fast alle seiner Siegestrophäen. Der von Sepp finanzierten und an anderer Stelle neu errichteten Gaststätte war nicht der erwünschte geschäftliche Erfolg beschieden und so verkaufte er 1976 das Anwesen und kehrte, nicht zuletzt auf Drängen seines Springerfreundes Toni Brutscher, nach Oberstdorf zurück.
Dort konnte Sepp an der Stätte seiner größten Triumphe, nämlich neben dem Auslauf der Skiflugschanze, einen Kiosk mit Bewirtungsmöglichkeit betreiben. Als im Vorfeld der Nordischen Skiweltmeisterschaften von 1987 auf der Südseite des Flugschanzenauslaufs ein Funktionsgebäude für Langlauf und Skifliegen errichtet wurde, zog der ehemalige Springerkönig in eine neu eingerichtete Gastwirtschaft im Erdgeschoss ein und führte dort noch ein Jahrzehnt lang sein Geschäft.

Am 24. Mai 1997 verstarb Sepp Weiler, nachdem er schon 1980 seine geliebte Ehefrau Brigitte im Alter von nur 58 Jahren verloren hatte. Nach dem Tod seines Vaters übernahm Bernd Weiler mit seiner Frau Uschi den Traditionsbetrieb. Als die beiden 2016 in Rente gegangen waren, entschied der Gemeinderat, den Funktionsbau an der Flugschanze umzugestalten. Vor der Ostseite des neu errichteten Lokals, dort wo die Sonne am Vormittag über den Himmelschrofen steigt und mit ihren warmen Strahlen für die Thermik im Aufsprunghang sorgt, die einst auch den Springerkönig von Oberstdorf bis zum Weltrekord trug, dort scheint sie heute auf eine Gedenktafel für Sepp Weiler, auf der Bilder aus seiner ruhmreichen Zeit und seine größten Erfolge verewigt sind.

am 15.12.2020

Top-Ten-Plätze für Elena Lipp im Riesenslalom

Jessica Hilzinger

Jessica Hilzinger mit Doppelsilber im Slalom

Auch unsere Skifahrerinnen sind in die Rennsaison gestartet! Elina Lipp holte sich mit Rang 6. und Rang 9 zwei Top Ten-Plätze im Riesenslalom beim National Junior Race in Pfelders in Südtirol. Jessica Hilzinger erreichte Platz 2 im FIS-Slalom in Plan de Corones (FRA) sowie die Plätze 2 und 4 beim Europacup-Slalom im Ahrntal/Südtirol.

am 15.12.2020

Doppelsieg für Julian Schmid

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Platz 3 für Wendelin Thannheimer im Conti-Cup

Ein großartiges Wochenende erlebten unsere Nordischen Kombinierer in Park City (USA). Beim Continental-Cup in Utah holte sich Julian Schmid in zwei von drei Wettkämpfen den 1. Platz. Wendelin Thannheimer erreichte im Wettkampf auf der 100-Meter-Schanze und dem anschließenden 10-KM-Rennen den 3. Rang.

am 11.10.2020

Karl Geiger hat geheiratet

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Und die Kinder vom Skiclub stehen Spalier

Es hat geregnet… es war kalt … es war wunderbar… hatte Skispringer Karl Geiger nach seiner Hochzeit in den Social Media gepostet. In seinem Heimatort schlossen Deutschlands zur Zeit bester Skispringer und seine Freundin Franziska den Bund der Ehe. Nach der Trauung standen Vorstand und Kinder des Skiclub Oberstdorf Spalier, um den Frischvermählten die Ehre zu erweisen beim „Sprung“ ins private Glück.

am 06.10.2020

Sina Kiechle springt zum Sieg

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Erfolg bei den OPA-Games in Hinterzarten

Ein erfolgreiches Wochenende hat die Nachwuchs-Skispringerin des Skiclub Oberstdorf, Sina Kiechle, hinter sich. Die erst 13jährige und damit jüngste Sportlerin im Kader des Deutschen Skiverbandes, siegte bei den OPA Games Children in Hinterzarten vor der Slowenin Maja Kovacic und Christina Feicht vom WSV Kiefersfelden. Auch im Team kam Sina Kiechle zusammen mit Christina Feicht und Amelie Neumann aufs oberste Podest.
Mit ihrer starken Leistung, die sie schon ein Wochenende zuvor mit einem 1. Platz im Einzel beim Deutschen Schülercup in Rastbüchl gezeigt hatte, begeisterte sie auch ihren Coach Ralf Schmid. Der Heimtrainer lobte ihr großes Talent, den nötigen Ehrgeiz und eine für Sinas Alter hervorragende Grundtechnik und Fluggefühl. „Ich möchte mich in jedem Training verbessern und an Feinheiten in der Sprungtechnik feilen“, formuliert die junge Kaderathletin ihr Ziel für die Saison.

am 15.09.2020

Besondere Zeiten – besondere Skiclub-Versammlung

Georg Späth

Georg Späth sen. wird für 80 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet – Rudi Tusch wird zum Ehrenmitglied ernannt

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Coronabedingt fand die Jahresversammlung des Skiclub Oberstdorf nicht in den eigenen Räumlichkeiten statt, sondern im großen Saal des Oberstdorf Hauses. Statt gemütliche Bierbankatmosphäre war es dort für die Mitglieder jede Menge Abstand geboten. Auch die Ehrungen erfolgten kurz und bündig ohne sonst übliches Shakehands und gemeinsame Fotos.
Der Rückblick jedoch war vertraut wie immer. Gemeinsam ließen der Skiclub-Vorsitzende Dr. Peter Kruijer und der SVG-Geschäftsführer, Florian Stern die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Ein Jahr, das der SCO von seinen Veranstaltungen her noch gut über die Bühne gebracht hatte, bevor die Zäsur durch Corona kam. Helferfest und Sportlerehrung, eine Vierschanzentournee, bei der erstmals der Wettkampftag schon sieben Wochen zuvor ausverkauft war, das Nordic Weekend als Testveranstaltung für die Nordischen Ski-WM mit großer Bedeutung und überraschend vielen Zuschauern sowie der Weltcup im Frauenskispringen zählten zu den Highlights.
Dann kam Corona, weshalb Traditionsveranstaltungen wie der Familienlauf und das Kratzerrennen ausfallen mussten. Auch die sehnlich erwünschte Eröffnung der erneuerten Kleinschanzen konnte nicht groß gefeiert werden.
Der Ausblick auf die kommende Saison blieb vage. „Die Dinge ändern sich von Tag zu Tag“, erklärte Kruijer, der sich mehr Unterstützung vonseiten der FIS wünschen würde. Tournee und WM sollten unbedingt stattfinden und man arbeite derzeit fieberhaft an tragfähigen Hygienekonzepten für beide Veranstaltungen. Aber: Luftschlösser ließen sich angesichts der Corona-Lage nicht bauen. „Das Bild von einem vollen Stadion ist Geschichte“, so der Skiclub-Vorsitzende. Eine Geister-WM ohne Zuschauer solle es zwar sicher nicht geben, aber deutliche Abstriche müssten leider gemacht werden.
Der Corona-Lockdown hat auch den Trainings- und Wettkampfbetrieb im SCO schlagartig geändert. Die Trainer hätten sich aber sehr erfinderisch gezeigt, so der Sportliche Leiter, Christian Rapp. So gab es Training per Videochat und Schnitzeljagden durchs Dorf, bevor im Mitte Mai der normale Betrieb wieder anlief. Bewährt habe sich das Angebot des SCO als Ausbildungsbetreib, in dem inzwischen vier Trainer im Dualen Studium und mit André Wagner, Elias Wechs, Marie Uhl und Pius Rapp in allen Abteilungen ausgebildet würden.
Es gebe ein großes Team im Langlauf mit 108 Athleten und effektiver Arbeit in allen Leistungsgruppen. Einen Wahnsinnszuwachs habe mit 137 Athleten der Alpinbereich verzeichnet. „Für die Trainer ein immenser Aufwand, der aber auch durch ein starkes Nachwuchstrainer-Team unterstützt werde, so Rapp. Nur 22 Aktive hat derzeit die Abteilung Skisprung und Nordische Kombination. Weil während des Umbaus der Arena kein Heimtraining stattfinden konnte, sei das Interesse der Kleinen weggebrochen, bedauerte Rapp, der sich rund 50 Nachwuchsspringer wünschen würde.
Der neue Bürgermeister Klaus King freute sich, dass endlich die Skisprung-Arena wiedereröffnet wurde und sich durch das neue Langlaufstadion Perspektiven für Gäste, Breiten- und Leistungssport öffneten. King warb für ein vertrauensvolles Miteinander von Club und Kommune in der Zukunft. Zwei Treffen in Partenkirchen, wo es um die Erarbeitung von Hygienekonzepten gehe, bestärkten ihn in der Hoffnung auf eine erfolgreiche Tournee und ein erneutes WM-Wintermärchen im Februar.
Ohne Händeschütteln, Anstecken von Ehrennadeln und Fotos gingen die Ehrungen über die Bühne. Ein besonderes Jubiläum feierte Georg Späth sen., der seit 80 Jahren Mitglied des Skiclubs ist. Zum Ehrenmitglied wurde Rudi Tusch ernannt. Der gebürtige Oberstdorfer, der nach seiner aktiven Springer-Karriere in verschiedenen Positionen beim DSV gearbeitet und sich kürzlich in den Ruhestand verabschiedet hatte, ist seinem Heimat- Skiclub immer noch sehr verbunden und zeigte sich sichtlich gerührt durch die Auszeichnung.

Ehrungen für langjährige Clubmitgliedschaft:
25 Jahre: Dennis Boxler, Josef Boxler, Peter Bredthauer, Franziska Bredthauer, Marlene Gogl, Andrea Geiger, Hans-Peter Jokschat, Markus Angermeyer, Frank Börner, Karl Denz, Anita Denz, Monika Boxler, Hansjörg Tauscher.
40 Jahre: Hans Müller, Melanie Borgmann, Gerhard Fülle, Josefa Fülle, Florian Fülle, Peter Geiger, Hans Georg Gotzler, Judith Althaus, Carla Becherer, Alexander Becherer, Christine Bietsch, Monika Brutscher, Thomas Brutscher, Christian Müller, Barbara Litjens, Cordula Robl, Andreas Noichl, Monika Noissinger, Judith Lingg-Dempfle, Veronika Lingg, Karin Kling, Markus Kling, Gretel Kissner, Marianne Wirth, Thomas, Wirth, Michael Müller, Patrick Wesch, Karl Sundrup, Markus Titscher, Caroline Thannheimer, Sonja Thies.
50 Jahre: Florian Fischer, Susanne Fink-Koch, Maria Finkel, Georg Eltrich. Karola Bantel, Hansjörg Donderer, Katharina Rünzler, Walter Renn jr. ; Elisabeth Rees, Monika Leitner, Franz Jäger jr; Heidi Jost, Martina Stempfle, Hansjörg Schwendinger, Florian Schöll, Alexander Weiß.
60 Jahre: Mothes Schöll, Reinhard Scheuerl, Marietheres Kaiser, Anton Lacher, Wilhelm Blattner, Johanna Fehnle.
65 Jahre: Franz Magnus Becherer, Pius Geiger, Herbert Scherm, Alfred Huber.
70 Jahre: Stefan Witterstein Karl Skork.
75 Jahre: Ernst Wolf.
80 Jahre: Georg Späth sen.

am 26.08.2020

Coletta Rydzek gewinnt Sprint-Test in Ruhpolding

Coletta Rydzek beim Nordic Weekend in Oberstdorf

Skirollerstrecke im Biathlonstadion als anspruchsvolle Wettkampfstrecke.

Im Rahmen des U20 und U23 Trainingslehrgangs der deutschen Skilangläufer fand ein Trainingswettkampf statt, an dem auch Anne Winkler und Sebastian Eisenlauer teilnahmen. Gelaufen wurde ein Sprint-Wettbewerb mit DSV Auf- und Abstiegssystem auf der Skirollerstrecke im Biathlonstadion von Ruhpolding. Juniorinnen und Junioren wurden im Feld der Damen und Herren mitgewertet. Im Prolog war zunächst Anne Winkler Bestzeit gelaufen. In den Heats musste sie sich dann aber zunächst zweimal Coletta Rydzek (SC Oberstdorf) geschlagen geben. Den dritten Lauf konnte sie in
Abwesenheit von Rydzek gewinnen, im Finale war dann aber denkbar knapp erneut die Schwester von Kombinierer Johannes Rydzek vorn. Auf Rang drei kam Jessica Löschke vor Saskia Nürnberger und Alexandra Danner.

Text: XC-Ski.de

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