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Oberstdorfer Teilnehmer
Bayerische
Allgäuer Meisterin Mädchen RS 1.Platz Wies SCO, 2. Vogg, 3. Platz König SCO
Oberstaufen

News

am 23.09.2022

Neue Gedenktafel für den Skipionier Anton Henkel

Das Schild montiert der Skiclub-Vorsitzende Georg Geiger persönlich

Der Oberstdorfer Volksschullehrer Anton Henkel (1892 – 1963) hat vielen Generationen von Schülern und Schülerinnen an der Halde das Skifahren beigebracht. Am Wanderweg entlang des kleinen Skihangs erinnert seit 18 Jahren ein Stein mit Inschrift an die Verdienste des Pädagogen für den Wintersport in Oberstdorf. Wind und Wetter ausgesetzt, fehlte es der Gedenktafel für Anton Henkel inzwischen jedoch eindeutig an Glanz. Für den neuen Skiclub-Vorsitzenden Georg Geiger war es deshalb keine Frage, mit einem neuen Schild die Bedeutung des skibegeisterten Henkel wieder ins rechte Licht zu rücken. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Oberstdorfer Skivereinen (AOS), Bernd Stark, montierte Geiger das Schild kürzlich persönlich. Das Besondere an der neuen Gedenktafel ist der moderne QR-Code, der mit einem Klick auf die Website des Skiclubs Oberstdorf führt und dort alle Informationen über den Lehrer Henkel liefert.

Die Tafel für den Skilauf-Pionier ist inzwischen in den Skilegendenweg integriert, der von der Skisprungarena am Schattenberg hinausführt bis zur Skiflugschanze ins Stillachtal. Für diesen Weg, der an zwölf bekannte Wintersportler von Heini Klopfer bis Willi „Gummi“ Klein erinnert, hat der Skiclub Oberstdorf die Patenschaft übernommen.
Vor 18 Jahren stifteten die vier in der AOS zusammengeschlossenen Skivereine den Gedenkstein zu Ehren des Skipioniers auf der Aussichtsplattform oberhalb der Ösch-Wiesen. Angefangen hat alles damit, dass Anton Henkel 1920 als sportbegeisterter junger Lehrer an die Volksschule nach Oberstdorf kam. Anstelle der Gymnastik in einem dunklen Kellerraum führte er seine Schulkinder mit Skiern und Rodelschlitten hinaus in die Natur. Einmalig im ganzen Land war der von ihm hier eingeführte Schul-Skilauf im Rahmen des Schulsports. So gab es in Oberstdorf schon Schul-Skiwettläufe, als an andern Volks- und auch höheren Schulen an Skilauf als Schulsportfach noch gar nicht gedacht wurde. Dabei verstand es der Pädagoge meisterlich, seine Aufbauarbeit als Spiel zu vermitteln. Die Kinder waren begeistert von diesem neuen Schulfach. Im Gegensatz dazu waren die vorgesetzten Stellen von den Aktivitäten des Junglehrers nicht sonderlich angetan. In der Presse hieß es gar: „Im Rechnen genügend, im Skifahren sehr gut“.
Anton Henkel übernahm 1920 auch gleich als Jugendwart die Nachwuchsarbeit beim Skiklub Oberstdorf, stieg später auf zum Jugendwart im Allgäuer und schließlich im Deutschen Skiverband. Er wurde als offizieller Kampfrichter zu den Olympischen Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen eingeladen und für seinen großen Einsatz bei der Jugendarbeit mit einer Reihe von Ehrungen bedacht.
Für mehrere seiner Schüler, die sportlich sehr begabt, aber aus ärmeren Familien stammten, besorgte Henkel Leihski über den Schulsport-Etat. Gerade solche Schüler dankten es mit herausragenden Leistungen, glänzten unter anderem bei nationalen und internationalen Wettkämpfen.

am 22.07.2022

Dr. Peter Kruijer ist nun Ehrenmitglied des SCO

Viele langjährige Mitglieder wurden auf der Jahreshauptversammlung geehrt

Ein so großer Verein wie der Skiclub Oberstdorf hat alljährlich auch eine ganz große Liste von Jubiläumsmitgliedern zu ehren. Mit 34 Personen war diesmal die Gruppe der 40-järhigen Mitglieder die stärkste. Aber es galt auch Vereinskameraden und-kameradinnen zu ehren, die 70 Jahre und gar 80 Jahre im Club sind. Zusätzlich gab es Ehrenadeln in Gold und Silber für besondere Verdienste, Auszeichnungen vom Bayerischen und Allgäuer Skiverband sowie die Ehrenmitgliedschaft für den scheidenden 1. Vorsitzenden Dr. Peter Kruijer.

25 Jahre Mitgliedschaft: Christina Ackermann, Anja Becherer, Kerstin Blattner, David Dünßer, Udo Fessel, Elisabeth Fessel, Peter Geiger, Gabriela Geiger, Heike Krutsch, Horst Kügler, Kirsten Kramm, Bernadette Leumann, Maximilian Ortlieb, Felix Peeters, Verena Raps, Harald Thauer, Frank Thauer, Lisa Zens.

40 Jahre Mitgliedschaft: Guido, Edeltraut, Klaus und Sandra Allgayer, Helga Blässing, Martin Brasche, Alfred und Ursula Buhmann, Markus Eberhart, Josef Eggensberger, Bärbel Fritsch, Veronika Gösswein, Helga Große-Wichtrup, Dagmar Heiligensetzer, Brita Hilbrand, Josef und Luise Huber, Leo Huber, Georg Huber, Hannes Kreittner, Stefan Kustermann, Mathias Lottes, Otto-Mäx Schall, Andreas Schindler, Renate Schindler, Florian Schindler, Johann und Waltraut Sinz, Ruprecht Steinhübl, Brigitte und Xaver Thannheimer, Anton Thaumiller, Lotti Thaumiller, Heidi Vogler.

50 Jahre Mitgliedschaft: Hermann Donderer, Antonie Dumps, Sigrid Herkersdorf, Walter Lupfer, Günther Math, Petra Schall, Ralf Schmid, Markus Steiner.

60 Jahre Mitgliedschaft: Michael Bickel, Hildegard Steiner, Kurt Thaumiller

65 Jahre Mitgliedschaft: Anton Brutscher, Fritz Henkel, Peter Kruijer Anton Thannheimer

70 Jahre Mitgliedschaft: Georg Buhl, Elfriede Math

80 Jahre Mitgliedschaft: Edeltraut Fischer

Die Silberne Ehrennadel erhielten David Berktold, Norbert Kleimeier und Stefan Kobler
Die Goldene Ehrennadel gab es für Thomas Köcheler, Michael Rydzek, Caro Thannheimer und Gabe Kruijer.
Die Ehrenmitgliedschaft und die Silberne Verdienstnadel des Bayerischen Skiverbandes erhielt Peter Kruijer.

am 22.07.2022

Wachablösung beim Skiclub Oberstdorf

Auf Peter Kruijer folgt Georg Geiger als 1. Vorsizender

Einfach war es sicher nicht für Peter Kruijer, auf der Jahreshauptversammlung des Skiclub Oberstdorf einen Schlussstrich zu ziehen: Zehn Jahre als 1. Vorsitzender, zuvor viele Jahre als Stellvertreter, als Ressortleiter Medizin bei zahlreichen Großveranstaltungen sowie Höhen und Tiefen bei Bewerbungen für Nordische Skiweltmeisterschaften. All das hat das Leben des 65-Jährigen, der schon mit seiner Geburt zum Skiclub-Mitglied wurde, entscheidend geprägt. Dennoch zieht sich der Orthopädie-Arzt nun, sportlich gesehen, in den Ruhestand zurück. Zum Nachfolger wurde ohne Gegenstimme der bisherige 2. Vorsitzende Georg Geiger gewählt.
Ein letztes Mal ließ Kruijer gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Skiclub- und Veranstaltungs GmbH, Florian Stern, die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr mit einem Medaillenspiegel bei den Olympischen Winterspielen, der die Oberstdorfer Athleten ohne Nationenwertung weltweit auf Platz 13 gespült hätte.

Umso bedauerlicher war, dass der Umbau der Schanzen zur Weltmeisterschaft nicht auf Anhieb so geklappt habe wie erwünscht. So sei wegen des schadhaften Mattenbelags im Sommer die Trainingssaison 2021 komplett ausgefallen. Die Schadensbehebung inklusive Qualitätsverbesserung und neuen Matten sei dann ab Mai 2022 erfolgt. Der Start für den Trainingsbetrieb sei nach der Inspektion der FIS am 3. August dann für Mitte August avisiert. Die Jugendschanzen seien unterdessen bereits wieder in Betrieb.

Nach fünf Jahren hat sich die Firma Audi als Sponsor aus dem nordischen Skisport zurückgezogen und somit auch die Namensrechte auf die Skisprungarena zurückgegeben. Bis ein Nachfolger gefunden ist, heißt Anlage offiziell WM-Skisprung-Arena Oberstdorf/Allgäu.
Der sportliche Leiter Christian Rapp erinnerte an ein Jahr, das erneut durch Corona beeinträchtig war. „Allerdings waren wir fast der einzige Verein in der Region, der überhaupt regelmäßiges Training anbieten konnte, auch dank der großen Unterstützung unserer Bergbahnen“, betonte Rapp. Ein hervorragendes Netz aus hauptamtlichen Trainern, Verbundstudenten und Honorarkräften habe einen erfolgreichen Winter für die Nachwuchsathleten gebracht. Über 300 junge Sportler seien in allen Abteilungen aktiv: der Langlauf bringe es auf 123 Athleten, die Nordische Kombination/Sprunglauf ist mit 30 Buben und Mädels am Start und die Alpinen zählen 127 Talente.

Bürgermeister Klaus King lobte den Vorstand des Skiclubs, vor allem in Zeiten der Pandemie „den Laden zusammengehalten zu haben“. Er lobte die großartigen Erfolge, die den Skiclub Oberstdorf zum wohl erfolgreichsten Skiverein Deutschlands erhoben hatten. Sein Wunsch an die Vorstandschaft galt einem guten Miteinander und statt der Erhebung von Maximalforderungen auf beiden Seiten Kompromissbereitschaft.

Bei den Neuwahlen standen acht Positionen zur Disposition. 1. Vorsitzender wurde Georg Geiger. Als 2. Vorsitzender wird neben Willi Geiger künftig Cornel Becherer die Amtsgeschäfte übernehmen. Sein Amt als Sportwart Alpin übernimmt Caro Eckers. Für Michael Rydzek als Sportwart Nordische Kombi/Sprunglauf rückt Florian Niederacher nach. Martin Müller und Hannes Kirschner bleiben Referent Langlauf bzw. Referent Langlauf Veranstaltungen. Thomas Köcheler wird als Referent Alpin Veranstaltungen abgelöst durch Sina Bemeleit. Adalbert Schall bleibt Kassenprüfer.

am 07.07.2022

Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 20. Juli 2022

Die Versammlung findet in der WM-Skisprung Arena im Hauptgebäude (1. OG) statt.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Skiclub 1906 Oberstdorf e.V. findet am Mittwoch, 20. Juli 2022 ab 19.00 Uhr im Verwaltungsgebäude des Skiclubs direkt in der WM-Skisprung Arena (Am Faltenbach 27 im 1. OG) statt.

Tagesordnung

1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung
2. Berichte der Vorstandschaft und Skiclub Oberstdorf Veranstaltungs GmbH
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung der Vorstandschaft
5. Teilwahlen
6. Ehrungen/Anerkennungen
7. Verschiedenes

Die Vorstandschaft freut sich über eine rege Teilnahme.

am 09.05.2022

Duales Studium beim Skiclub Oberstdorf ist top

Theresa Berktold studiert in Ismanig und trainiert in der Heimat die Langlauf-Kids im Alter von neun bis elf Jahren

„Das war eine gute Entscheidung, die ich nicht bereuen werde.“ versichert Theresa Berktold, die die jüngste ist im Team der fünf Nachwuchstrainer beim Skiclub Oberstdorf, die sich zum Dualen Studium mit dem Bachelor- Abschluss für angewandte Trainingswissenschaften entschieden haben. Seit 2018 gibt es diesen vom DSV angebotenen Verbundstudiengang und der SCO war ein Verein, der von Beginn an die Chancen in dieser Offerte sah. „Für den Skiclub, aber auch für unsere jungen Studierenden, die nach der eigenen aktiven Laufbahn nun an ihrer beruflichen Zukunft arbeiten, ist das eine Win-Win-Situation“, erläutert der sportliche Leiter des SCO, Christian Rapp. Elias Wechs und André Wagner sind bereits im letzten Jahr, Pius Rapp und Marie Uhl sind mittendrin und die 21-jährige Theresa Berktold als Zweitsemester noch ein „Frischling“. Im Herbst beginnt das neue Semester und der Verein sucht wieder nach sportaffinen jungen Leuten, die sich ein solches Studium vorstellen können.
Theresa Berktold jedenfalls kann diesen Weg nur wärmstens weiterempfehlen. Sie selbst hatte zunächst Geografie als Studienfach gewählt, aber schon bald gespürt, dass ihr die Lerninhalte auf Dauer viel zu trocken waren. Als ehemalige BSV-Kaderathletin im Langlauf vermisste sie zudem das regelmäßige Auspowern an der frischen Luft und das Miteinander, das ihr der Sport stets geliefert hatte. Als Christian Rapp ihr dann das Angebot des Dualen Studiums unterbreitete, habe sie nicht allzu lang gehadert. „Seit dem fünften Lebensjahr stehe ich auf Langlaufskiern, habe unwahrscheinlich viel gelernt im Training und zwar nicht nur Sporttechnik, sondern auch Sozialkompetenz“, schwärmt sie von den Jahren mit ihren Trainern und Vorbildern Thade Thannheimer, Andreas Huber und Liese Hartmann. „Das probiere ich jetzt auch“, freut sie sich, dieses Wissen weiter vermitteln zu dürfen und darüber hinaus auch theoretisch auf dem allerneuesten Stand zu sein.
Ihr Studium an der Hochschule für Gesundheit und Sport in Ismaning lässt ihr viel Gestaltungsraum. Drei Wochen ist Online-Unterricht, nur in der vierten Woche muss sie zwei Tage vor Ort sein. Ihr Alltag sieht deshalb inzwischen meist so aus: vormittags lernen, nachmittags Training mit 27 Kindern im Alter von 9 bis 11 Jahren. Im Winter, wo viele Wettkämpfe hinzukommen, sei es schon manchmal ein wenig stressig, aber machbar und, wie sie mit glänzenden Augen erzählt, „wunderschön“. Sie kümmert sich gern um den Nachwuchs, hat ein offenes Ohr für kleinen und großen Kummer und vermittelt neben der richtigen Langlauf-Technik auch bereitwillig angemessenes Sozialverhalten.
Christian Rapp betont zudem, dass den studierenden SCO-Trainern stets der Rücken freigehalten werde, indem zusätzliche, ganzjährig angestellte Coaches den Skinachwuchs begleiten, wenn die Studis Zeit zum Lernen brauchen. „Übrigens können sie nach ihrem Studium als Trainer ganz ordentlich verdienen“, räumt er auf mit dem Irrglauben, so ein Trainerjob im Verein oder Verband erfahre zu wenig Wertschätzung. Das Gehaltsgefüge habe sich seit längerem marktgerecht angepasst.
Wer sich vorstellen kann, ebenfalls den Weg von Theresa einzuschlagen und in den Sparten Skisprung, Alpin oder Langlauf SCO-Trainer mit Dualem Studium zu werden, sollte sich bald mit Christian Rapp in Verbindung setzen und im Herbst mit den Kids durchstarten auf Loipen, Pisten oder Schanzen. wir

am 09.05.2022

Auf die harte Tour

Der Skiclub Oberstdorf startet bei der Patrouille des Glaciers

Ein ganz besonders hartes Rennen haben drei Oberstdorfer hinter sich. Christian Titscher, Thade Fischer und Benny Steiner starteten für den Skiclub Oberstdorf bei der Patrouille des Glaciers in der Schweiz, das größte Rennen im Skibergsteigen weltweit. Erstmals fand der Wettbewerb 1943 statt, ursprünglich zur Erprobung und Steigerung der Einsatzfähigkeit der Gebirgsbrigade. Heute ist das Rennen ein Spektakel mit über 1250 Teilnehmern.
Auf einer Länge von 57,5 Kilometern und 4386 Höhenmetern, bergab dann noch einmal 1519 Meter fordert die Patrouille den Sportlern und Sportlerinnen alles ab. Titscher und sein Team waren am Samstag um 22.15 Uhr bei Nieselregen von Zermatt aus nach Verbier gestartet. Am höchsten Punkt auf 3650 Metern war es dann so richtig ungemütlich und kalt. 13:35 Stunden war das Trio unterwegs. Das reichte für den 128. Paltz in der Gesamtrangliste, für den 83. Rang in der Platzierung der Teams, die ohne Bergführer losgezogen waren. Mit ihrem Platz sind die Oberstdorfer total zufrieden. Das Rennen seit aufgrund der Schneelage sehr langsam gewesen und man habe oft die Skier tragen müssen.
Hundemüde, aber überglücklich über ein einmaliges Erlebnis kamen die drei in Verbier an. Jetzt wollen sie das Ganze erstmal sacken lassen und dann entscheiden, ob es irgendwann eine Wiederholung dieser harten Tour gibt. wir

am 23.04.2022

Stellenausschreibung Trainer/in Alpin

Wir suchen Verstärkung für unser Trainerteam in der Disziplin Alpin!

Bewirb dich jetzt für die Stelle als Trainer (m/w/d) für ein DSV-Verbundstudium zum Trainer*in im Skisport in der Disziplin Alpin oder als
Trainer*in (m/w/d) in der Disziplin Alpin für unsere Leistungsgruppe U12.
Wie freuen uns auf deine Bewerbung!

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am 07.04.2022

Beim 55. Jugendcup erobert Team Oberstdorf den zweiten Rang

Nachwuchsteam aus Courchevel sichert sich zum neunten Mal den Wanderpokal

Am Ende erklang schon fast gewohnt die „Marseillaise“ bei der Siegerehrung. Bereits zum neunten Mal in Folge hatten sich die Alpin-Talente aus Courchevel/Frankreich den großen Wanderpokal des Jugendcups geholt. Aber die Mannschaft aus Oberstdorf holte sich mit einer starken geschlossenen Teamleistung in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom einen guten zweiten Platz vor den jungen Alpinstars aus Schruns/Österreich. Der traditionelle Wettkampf der Nachwuchs-Rennläufer und -läuferinnen fand in diesem Jahr, nach coronabedingtem Ausfall 2021, in Schruns statt.
Der Wettbewerb der fünf internationalen Skizentren Oberstdorf, Schruns, Saas Fee, Courchevel und Madesimo ist in jedem Jahr das Highlight am Abschluss der Wintersaison. Fast 150 Alpintalente der Jahrgänge U 12 bis U 16 waren auch in diesem Jahr begeistert dabei. Am ersten Tag stand der Slalom auf dem Programm, wo Lara-Marie Wies auch der einzige Einzelsieg des SCO gelang. Rund um die Podestplätze sammelten die Oberstdorfer in allen drei Altersklassen fleißig Punkte, sodass es am Ende für Platz 2 in dieser Disziplin reichte. Am anderen Tag präsentierten sich die Oberstdorfer auch im Riesenslalom als starkes Team, dem wieder der Silberrang gelang. Jugendcup-Präsident Thomas Kretschmer, die SCO-Vorsitzenden Dr. Peter Kruijer, Georg Geiger sowie SCO-Sportwart Alpin Cornel Becherer, waren sehr stolz und zufrieden über die Leistungen ihrer Oberstdorfer Skijugend. Sie freuen sich mit den Renntalenten schon jetzt auf den 56. Jugendcup, der im kommenden Jahr Ende März in Madesimo /Italien stattfinden soll.

Skibasar am 22.10.2022
1 bis 50 von 10012
am 23.09.2022

Neue Gedenktafel für den Skipionier Anton Henkel

Das Schild montiert der Skiclub-Vorsitzende Georg Geiger persönlich

Der Oberstdorfer Volksschullehrer Anton Henkel (1892 – 1963) hat vielen Generationen von Schülern und Schülerinnen an der Halde das Skifahren beigebracht. Am Wanderweg entlang des kleinen Skihangs erinnert seit 18 Jahren ein Stein mit Inschrift an die Verdienste des Pädagogen für den Wintersport in Oberstdorf. Wind und Wetter ausgesetzt, fehlte es der Gedenktafel für Anton Henkel inzwischen jedoch eindeutig an Glanz. Für den neuen Skiclub-Vorsitzenden Georg Geiger war es deshalb keine Frage, mit einem neuen Schild die Bedeutung des skibegeisterten Henkel wieder ins rechte Licht zu rücken. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Oberstdorfer Skivereinen (AOS), Bernd Stark, montierte Geiger das Schild kürzlich persönlich. Das Besondere an der neuen Gedenktafel ist der moderne QR-Code, der mit einem Klick auf die Website des Skiclubs Oberstdorf führt und dort alle Informationen über den Lehrer Henkel liefert.

Die Tafel für den Skilauf-Pionier ist inzwischen in den Skilegendenweg integriert, der von der Skisprungarena am Schattenberg hinausführt bis zur Skiflugschanze ins Stillachtal. Für diesen Weg, der an zwölf bekannte Wintersportler von Heini Klopfer bis Willi „Gummi“ Klein erinnert, hat der Skiclub Oberstdorf die Patenschaft übernommen.
Vor 18 Jahren stifteten die vier in der AOS zusammengeschlossenen Skivereine den Gedenkstein zu Ehren des Skipioniers auf der Aussichtsplattform oberhalb der Ösch-Wiesen. Angefangen hat alles damit, dass Anton Henkel 1920 als sportbegeisterter junger Lehrer an die Volksschule nach Oberstdorf kam. Anstelle der Gymnastik in einem dunklen Kellerraum führte er seine Schulkinder mit Skiern und Rodelschlitten hinaus in die Natur. Einmalig im ganzen Land war der von ihm hier eingeführte Schul-Skilauf im Rahmen des Schulsports. So gab es in Oberstdorf schon Schul-Skiwettläufe, als an andern Volks- und auch höheren Schulen an Skilauf als Schulsportfach noch gar nicht gedacht wurde. Dabei verstand es der Pädagoge meisterlich, seine Aufbauarbeit als Spiel zu vermitteln. Die Kinder waren begeistert von diesem neuen Schulfach. Im Gegensatz dazu waren die vorgesetzten Stellen von den Aktivitäten des Junglehrers nicht sonderlich angetan. In der Presse hieß es gar: „Im Rechnen genügend, im Skifahren sehr gut“.
Anton Henkel übernahm 1920 auch gleich als Jugendwart die Nachwuchsarbeit beim Skiklub Oberstdorf, stieg später auf zum Jugendwart im Allgäuer und schließlich im Deutschen Skiverband. Er wurde als offizieller Kampfrichter zu den Olympischen Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen eingeladen und für seinen großen Einsatz bei der Jugendarbeit mit einer Reihe von Ehrungen bedacht.
Für mehrere seiner Schüler, die sportlich sehr begabt, aber aus ärmeren Familien stammten, besorgte Henkel Leihski über den Schulsport-Etat. Gerade solche Schüler dankten es mit herausragenden Leistungen, glänzten unter anderem bei nationalen und internationalen Wettkämpfen.

am 22.07.2022

Dr. Peter Kruijer ist nun Ehrenmitglied des SCO

Viele langjährige Mitglieder wurden auf der Jahreshauptversammlung geehrt

Ein so großer Verein wie der Skiclub Oberstdorf hat alljährlich auch eine ganz große Liste von Jubiläumsmitgliedern zu ehren. Mit 34 Personen war diesmal die Gruppe der 40-järhigen Mitglieder die stärkste. Aber es galt auch Vereinskameraden und-kameradinnen zu ehren, die 70 Jahre und gar 80 Jahre im Club sind. Zusätzlich gab es Ehrenadeln in Gold und Silber für besondere Verdienste, Auszeichnungen vom Bayerischen und Allgäuer Skiverband sowie die Ehrenmitgliedschaft für den scheidenden 1. Vorsitzenden Dr. Peter Kruijer.

25 Jahre Mitgliedschaft: Christina Ackermann, Anja Becherer, Kerstin Blattner, David Dünßer, Udo Fessel, Elisabeth Fessel, Peter Geiger, Gabriela Geiger, Heike Krutsch, Horst Kügler, Kirsten Kramm, Bernadette Leumann, Maximilian Ortlieb, Felix Peeters, Verena Raps, Harald Thauer, Frank Thauer, Lisa Zens.

40 Jahre Mitgliedschaft: Guido, Edeltraut, Klaus und Sandra Allgayer, Helga Blässing, Martin Brasche, Alfred und Ursula Buhmann, Markus Eberhart, Josef Eggensberger, Bärbel Fritsch, Veronika Gösswein, Helga Große-Wichtrup, Dagmar Heiligensetzer, Brita Hilbrand, Josef und Luise Huber, Leo Huber, Georg Huber, Hannes Kreittner, Stefan Kustermann, Mathias Lottes, Otto-Mäx Schall, Andreas Schindler, Renate Schindler, Florian Schindler, Johann und Waltraut Sinz, Ruprecht Steinhübl, Brigitte und Xaver Thannheimer, Anton Thaumiller, Lotti Thaumiller, Heidi Vogler.

50 Jahre Mitgliedschaft: Hermann Donderer, Antonie Dumps, Sigrid Herkersdorf, Walter Lupfer, Günther Math, Petra Schall, Ralf Schmid, Markus Steiner.

60 Jahre Mitgliedschaft: Michael Bickel, Hildegard Steiner, Kurt Thaumiller

65 Jahre Mitgliedschaft: Anton Brutscher, Fritz Henkel, Peter Kruijer Anton Thannheimer

70 Jahre Mitgliedschaft: Georg Buhl, Elfriede Math

80 Jahre Mitgliedschaft: Edeltraut Fischer

Die Silberne Ehrennadel erhielten David Berktold, Norbert Kleimeier und Stefan Kobler
Die Goldene Ehrennadel gab es für Thomas Köcheler, Michael Rydzek, Caro Thannheimer und Gabe Kruijer.
Die Ehrenmitgliedschaft und die Silberne Verdienstnadel des Bayerischen Skiverbandes erhielt Peter Kruijer.

am 22.07.2022 von Elke Wiartalla

Wachablösung beim Skiclub Oberstdorf

Auf Peter Kruijer folgt Georg Geiger als 1. Vorsizender

Einfach war es sicher nicht für Peter Kruijer, auf der Jahreshauptversammlung des Skiclub Oberstdorf einen Schlussstrich zu ziehen: Zehn Jahre als 1. Vorsitzender, zuvor viele Jahre als Stellvertreter, als Ressortleiter Medizin bei zahlreichen Großveranstaltungen sowie Höhen und Tiefen bei Bewerbungen für Nordische Skiweltmeisterschaften. All das hat das Leben des 65-Jährigen, der schon mit seiner Geburt zum Skiclub-Mitglied wurde, entscheidend geprägt. Dennoch zieht sich der Orthopädie-Arzt nun, sportlich gesehen, in den Ruhestand zurück. Zum Nachfolger wurde ohne Gegenstimme der bisherige 2. Vorsitzende Georg Geiger gewählt.
Ein letztes Mal ließ Kruijer gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Skiclub- und Veranstaltungs GmbH, Florian Stern, die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr mit einem Medaillenspiegel bei den Olympischen Winterspielen, der die Oberstdorfer Athleten ohne Nationenwertung weltweit auf Platz 13 gespült hätte.

Umso bedauerlicher war, dass der Umbau der Schanzen zur Weltmeisterschaft nicht auf Anhieb so geklappt habe wie erwünscht. So sei wegen des schadhaften Mattenbelags im Sommer die Trainingssaison 2021 komplett ausgefallen. Die Schadensbehebung inklusive Qualitätsverbesserung und neuen Matten sei dann ab Mai 2022 erfolgt. Der Start für den Trainingsbetrieb sei nach der Inspektion der FIS am 3. August dann für Mitte August avisiert. Die Jugendschanzen seien unterdessen bereits wieder in Betrieb.

Nach fünf Jahren hat sich die Firma Audi als Sponsor aus dem nordischen Skisport zurückgezogen und somit auch die Namensrechte auf die Skisprungarena zurückgegeben. Bis ein Nachfolger gefunden ist, heißt Anlage offiziell WM-Skisprung-Arena Oberstdorf/Allgäu.
Der sportliche Leiter Christian Rapp erinnerte an ein Jahr, das erneut durch Corona beeinträchtig war. „Allerdings waren wir fast der einzige Verein in der Region, der überhaupt regelmäßiges Training anbieten konnte, auch dank der großen Unterstützung unserer Bergbahnen“, betonte Rapp. Ein hervorragendes Netz aus hauptamtlichen Trainern, Verbundstudenten und Honorarkräften habe einen erfolgreichen Winter für die Nachwuchsathleten gebracht. Über 300 junge Sportler seien in allen Abteilungen aktiv: der Langlauf bringe es auf 123 Athleten, die Nordische Kombination/Sprunglauf ist mit 30 Buben und Mädels am Start und die Alpinen zählen 127 Talente.

Bürgermeister Klaus King lobte den Vorstand des Skiclubs, vor allem in Zeiten der Pandemie „den Laden zusammengehalten zu haben“. Er lobte die großartigen Erfolge, die den Skiclub Oberstdorf zum wohl erfolgreichsten Skiverein Deutschlands erhoben hatten. Sein Wunsch an die Vorstandschaft galt einem guten Miteinander und statt der Erhebung von Maximalforderungen auf beiden Seiten Kompromissbereitschaft.

Bei den Neuwahlen standen acht Positionen zur Disposition. 1. Vorsitzender wurde Georg Geiger. Als 2. Vorsitzender wird neben Willi Geiger künftig Cornel Becherer die Amtsgeschäfte übernehmen. Sein Amt als Sportwart Alpin übernimmt Caro Eckers. Für Michael Rydzek als Sportwart Nordische Kombi/Sprunglauf rückt Florian Niederacher nach. Martin Müller und Hannes Kirschner bleiben Referent Langlauf bzw. Referent Langlauf Veranstaltungen. Thomas Köcheler wird als Referent Alpin Veranstaltungen abgelöst durch Sina Bemeleit. Adalbert Schall bleibt Kassenprüfer.

am 07.07.2022

Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 20. Juli 2022

Die Versammlung findet in der WM-Skisprung Arena im Hauptgebäude (1. OG) statt.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Skiclub 1906 Oberstdorf e.V. findet am Mittwoch, 20. Juli 2022 ab 19.00 Uhr im Verwaltungsgebäude des Skiclubs direkt in der WM-Skisprung Arena (Am Faltenbach 27 im 1. OG) statt.

Tagesordnung

1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung
2. Berichte der Vorstandschaft und Skiclub Oberstdorf Veranstaltungs GmbH
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung der Vorstandschaft
5. Teilwahlen
6. Ehrungen/Anerkennungen
7. Verschiedenes

Die Vorstandschaft freut sich über eine rege Teilnahme.

am 09.05.2022

Duales Studium beim Skiclub Oberstdorf ist top

Theresa Berktold studiert in Ismanig und trainiert in der Heimat die Langlauf-Kids im Alter von neun bis elf Jahren

„Das war eine gute Entscheidung, die ich nicht bereuen werde.“ versichert Theresa Berktold, die die jüngste ist im Team der fünf Nachwuchstrainer beim Skiclub Oberstdorf, die sich zum Dualen Studium mit dem Bachelor- Abschluss für angewandte Trainingswissenschaften entschieden haben. Seit 2018 gibt es diesen vom DSV angebotenen Verbundstudiengang und der SCO war ein Verein, der von Beginn an die Chancen in dieser Offerte sah. „Für den Skiclub, aber auch für unsere jungen Studierenden, die nach der eigenen aktiven Laufbahn nun an ihrer beruflichen Zukunft arbeiten, ist das eine Win-Win-Situation“, erläutert der sportliche Leiter des SCO, Christian Rapp. Elias Wechs und André Wagner sind bereits im letzten Jahr, Pius Rapp und Marie Uhl sind mittendrin und die 21-jährige Theresa Berktold als Zweitsemester noch ein „Frischling“. Im Herbst beginnt das neue Semester und der Verein sucht wieder nach sportaffinen jungen Leuten, die sich ein solches Studium vorstellen können.
Theresa Berktold jedenfalls kann diesen Weg nur wärmstens weiterempfehlen. Sie selbst hatte zunächst Geografie als Studienfach gewählt, aber schon bald gespürt, dass ihr die Lerninhalte auf Dauer viel zu trocken waren. Als ehemalige BSV-Kaderathletin im Langlauf vermisste sie zudem das regelmäßige Auspowern an der frischen Luft und das Miteinander, das ihr der Sport stets geliefert hatte. Als Christian Rapp ihr dann das Angebot des Dualen Studiums unterbreitete, habe sie nicht allzu lang gehadert. „Seit dem fünften Lebensjahr stehe ich auf Langlaufskiern, habe unwahrscheinlich viel gelernt im Training und zwar nicht nur Sporttechnik, sondern auch Sozialkompetenz“, schwärmt sie von den Jahren mit ihren Trainern und Vorbildern Thade Thannheimer, Andreas Huber und Liese Hartmann. „Das probiere ich jetzt auch“, freut sie sich, dieses Wissen weiter vermitteln zu dürfen und darüber hinaus auch theoretisch auf dem allerneuesten Stand zu sein.
Ihr Studium an der Hochschule für Gesundheit und Sport in Ismaning lässt ihr viel Gestaltungsraum. Drei Wochen ist Online-Unterricht, nur in der vierten Woche muss sie zwei Tage vor Ort sein. Ihr Alltag sieht deshalb inzwischen meist so aus: vormittags lernen, nachmittags Training mit 27 Kindern im Alter von 9 bis 11 Jahren. Im Winter, wo viele Wettkämpfe hinzukommen, sei es schon manchmal ein wenig stressig, aber machbar und, wie sie mit glänzenden Augen erzählt, „wunderschön“. Sie kümmert sich gern um den Nachwuchs, hat ein offenes Ohr für kleinen und großen Kummer und vermittelt neben der richtigen Langlauf-Technik auch bereitwillig angemessenes Sozialverhalten.
Christian Rapp betont zudem, dass den studierenden SCO-Trainern stets der Rücken freigehalten werde, indem zusätzliche, ganzjährig angestellte Coaches den Skinachwuchs begleiten, wenn die Studis Zeit zum Lernen brauchen. „Übrigens können sie nach ihrem Studium als Trainer ganz ordentlich verdienen“, räumt er auf mit dem Irrglauben, so ein Trainerjob im Verein oder Verband erfahre zu wenig Wertschätzung. Das Gehaltsgefüge habe sich seit längerem marktgerecht angepasst.
Wer sich vorstellen kann, ebenfalls den Weg von Theresa einzuschlagen und in den Sparten Skisprung, Alpin oder Langlauf SCO-Trainer mit Dualem Studium zu werden, sollte sich bald mit Christian Rapp in Verbindung setzen und im Herbst mit den Kids durchstarten auf Loipen, Pisten oder Schanzen. wir

am 09.05.2022

Auf die harte Tour

Der Skiclub Oberstdorf startet bei der Patrouille des Glaciers

Ein ganz besonders hartes Rennen haben drei Oberstdorfer hinter sich. Christian Titscher, Thade Fischer und Benny Steiner starteten für den Skiclub Oberstdorf bei der Patrouille des Glaciers in der Schweiz, das größte Rennen im Skibergsteigen weltweit. Erstmals fand der Wettbewerb 1943 statt, ursprünglich zur Erprobung und Steigerung der Einsatzfähigkeit der Gebirgsbrigade. Heute ist das Rennen ein Spektakel mit über 1250 Teilnehmern.
Auf einer Länge von 57,5 Kilometern und 4386 Höhenmetern, bergab dann noch einmal 1519 Meter fordert die Patrouille den Sportlern und Sportlerinnen alles ab. Titscher und sein Team waren am Samstag um 22.15 Uhr bei Nieselregen von Zermatt aus nach Verbier gestartet. Am höchsten Punkt auf 3650 Metern war es dann so richtig ungemütlich und kalt. 13:35 Stunden war das Trio unterwegs. Das reichte für den 128. Paltz in der Gesamtrangliste, für den 83. Rang in der Platzierung der Teams, die ohne Bergführer losgezogen waren. Mit ihrem Platz sind die Oberstdorfer total zufrieden. Das Rennen seit aufgrund der Schneelage sehr langsam gewesen und man habe oft die Skier tragen müssen.
Hundemüde, aber überglücklich über ein einmaliges Erlebnis kamen die drei in Verbier an. Jetzt wollen sie das Ganze erstmal sacken lassen und dann entscheiden, ob es irgendwann eine Wiederholung dieser harten Tour gibt. wir

am 23.04.2022

Stellenausschreibung Trainer/in Alpin

Wir suchen Verstärkung für unser Trainerteam in der Disziplin Alpin!

Bewirb dich jetzt für die Stelle als Trainer (m/w/d) für ein DSV-Verbundstudium zum Trainer*in im Skisport in der Disziplin Alpin oder als
Trainer*in (m/w/d) in der Disziplin Alpin für unsere Leistungsgruppe U12.
Wie freuen uns auf deine Bewerbung!

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am 07.04.2022

Beim 55. Jugendcup erobert Team Oberstdorf den zweiten Rang

Nachwuchsteam aus Courchevel sichert sich zum neunten Mal den Wanderpokal

Am Ende erklang schon fast gewohnt die „Marseillaise“ bei der Siegerehrung. Bereits zum neunten Mal in Folge hatten sich die Alpin-Talente aus Courchevel/Frankreich den großen Wanderpokal des Jugendcups geholt. Aber die Mannschaft aus Oberstdorf holte sich mit einer starken geschlossenen Teamleistung in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom einen guten zweiten Platz vor den jungen Alpinstars aus Schruns/Österreich. Der traditionelle Wettkampf der Nachwuchs-Rennläufer und -läuferinnen fand in diesem Jahr, nach coronabedingtem Ausfall 2021, in Schruns statt.
Der Wettbewerb der fünf internationalen Skizentren Oberstdorf, Schruns, Saas Fee, Courchevel und Madesimo ist in jedem Jahr das Highlight am Abschluss der Wintersaison. Fast 150 Alpintalente der Jahrgänge U 12 bis U 16 waren auch in diesem Jahr begeistert dabei. Am ersten Tag stand der Slalom auf dem Programm, wo Lara-Marie Wies auch der einzige Einzelsieg des SCO gelang. Rund um die Podestplätze sammelten die Oberstdorfer in allen drei Altersklassen fleißig Punkte, sodass es am Ende für Platz 2 in dieser Disziplin reichte. Am anderen Tag präsentierten sich die Oberstdorfer auch im Riesenslalom als starkes Team, dem wieder der Silberrang gelang. Jugendcup-Präsident Thomas Kretschmer, die SCO-Vorsitzenden Dr. Peter Kruijer, Georg Geiger sowie SCO-Sportwart Alpin Cornel Becherer, waren sehr stolz und zufrieden über die Leistungen ihrer Oberstdorfer Skijugend. Sie freuen sich mit den Renntalenten schon jetzt auf den 56. Jugendcup, der im kommenden Jahr Ende März in Madesimo /Italien stattfinden soll.

am 07.04.2022

Elina Lipp und Johannes Rydzek sind Clubmeister

Alle vier Disziplinen an einem Tag

Es war noch einmal richtig winterlich geworden, als der Skiclub Oberstdorf seine Clubmeisterschaft angesetzt hatte. Es war eine Meisterschaft mit einem neuen Ansatz. Statt verteilt auf verschiedene Tage, wurden alle Disziplinen gebündelt und fanden allesamt am gleichen Tag statt. Die Idee kam bei den Teilnehmern und Teilnehmern gut an. Besonders erfreulich für den Vorstand nicht nur die geglückte Änderung im Ablauf, sondern auch die Resonanz der Spitzensportler. Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek und Julian Schmid waren ebenso dabei wie Christina Ackermann Johanna und Sebastian Holzmann. Den Sieg in der Dreier-Kombination holte sich Elina Lipp. In der Vierer-Kombination, die neben dem Langlauf, Slalom und Riesenslalom auch noch den Skisprung beinhaltete, gewann Johannes Rydzek. Die Siegerehrung wurde in der Erdinger Sportalp am Abend gebührend gefeiert.

am 31.03.2022

Alex Reiter wird Deutscher Vizemeister im Skispringen

Riesenerfolg für Skispringer vom SC Oberstdorf

Bei der Deutschen Jugendmeisterschaft auf der Fichtelbergschanze (HS 105) in Oberwiesenthal holte das Nachwuchstalent in der Klasse J16 den Deutschen Vizetitel hinter L. Deimel vom SC Hinterzarten.
Im ersten Durchgang mit einer Weite von 93,0 Meter noch auf Platz drei gelegen, gelang im Finaldurchgang mit der Tageshöchstweite von 102,5 Meter noch der Sprung auf Platz zwei.
Den Erfolg rundete Tobias Schmid mit Platz 7 ab. (83/89Meter)

am 31.03.2022

Finale des Geigercups gefeiert

Im Nordic Zentrum im Ried mit Skitrail und Laser-Biathlon

Am Ende gab es doch noch ein angemessenes Finale und eine würdige Siegerehrung in der Geiger-Cup Serie der Langläufer. Mit einem Samstag, an dem ein Langlauffest unter Sportsfreunden im Nordic Zentrum im Ried gefeiert wurde. Für die Sportler war ein "Skitrail" mit vielen verschiedenen Elementen sowie auch die Biathlonanlage aufgebaut. Im Vordergrund stand der Spaß und das gemeinschaftliche Erleben unseres schönen Sports. Es gab Kaffee, Kuchen und Getränke für alle. Am späten Vormittag erfolgte die Siegerehrung der Gesamtwertung des Geiger Cups.

am 31.03.2022

Top-Form zum Saisonende

Wendelin Thannheimer Dritter in der Continental-Cup-Gesamtwertung Nordische Kombination

Nach einem guten Saisonauftakt beim den Continentalcups im russischen Nizhny Tagil (9. und 5.), Peking (CHI) (5. + 7.) und Ruka in Finnland (6. + 9.), erhielt der Oberstdorfer einen Startplatz beim Heimweltcup in Klingenthal. Dort sicherte er sich mit den Plätzen 29 und 27 ein paar Weltcuppunkte. Nach kurzer Formschwäche überzeugte er Ende Februar mit starker Laufform in Lahti (FIN) mit den Plätzen 2 und 5. Daraufhin durfte er beim Weltcup in Schonach ins Rennen gehen und ergatterte dort erneut Punkte. Zum Saisonfinale ging es für den 22-jährigen nach Übersee. Im kanadischen Whistler belegte er den 4. und 3. Rang. In der darauffolgenden Woche brachte er sich in Lake Placid (USA) mit starken Sprüngen in gute Verfolgungspositionen und sicherte sich zweimal den Silberplatz.
In der Gesamtwertung gewann er hinter dem Teamkollegen Jakob Lange (WSV Kiefersfelden) und David Mach (TSV Buchenberg) die Bronze-Medaille.

am 16.03.2022

Bronzemedaille im Telemark für Coletta Frick

16-Jährige holt bei der JWM den dritten Rang im Parallelsprint

Und noch eine Medaille geht nach Oberstdorf: Coletta Frick holte sich bei der JWM im Telemark, die in Mürren (CH) stattfand, den Bronzerang.
Die 16-jährige, die in Altstädten wohnt und für den Skiclub Oberstdorf startet, ist seit dem Herbst 2021 in der Nationalmannschaft des DSV.
Ihr Start in der Schweiz war ihre erste Teilnahme an einer JWM, die ihr gleich eine Medaille im Parallelsprint brachte. „Es war ein sehr spannendes Rennen. Ich habe etwas mehr Glück gehabt, nach dem ich bei den beiden Rennen vorher vom Pech verfolgt war.“, berichtet die Skisportlerin. Im Classic-Wettbewerb kam sie auf Platz 11 und im Sprint schied sie bereits im ersten Lauf aus.

„Freu mich total über den Erfolg und bin motiviert für die letzte Weltcup Woche in Slowenien und vor allem auf die nächste Saison“, zieht Coletta Frick Bilanz.
Mit der aktuellen Saison sei sie zufrieden, da sie ihre Ausbildung ihr nur wenige Trainingstage ließ und sie trotzdem selbst beim Weltcup in Norwegen und Les Houches Top-Ten-Platzierungen erzielen konnte.

am 16.03.2022 von Christian Rapp

Clubmeisterschaft Erwachsene 2022

Wir möchten alle Mitglieder zu unserer Clubmeisterschaft am 2. April 2022 recht herzlich einladen. Alle notwendigen Details findet ihr in der Ausschreibung.

Link zur Anmeldung unter MEHR ERFAHREN:

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am 15.03.2022

Kurt Gramlich beim DSC zweimal ganz vorn

Starter des SC Oberstdorf sehr erfolgreich

Vom 11.- 13. März fand am Götschen das DSC U12 Finale (Kids Cross Finale) statt.

Zum Finale durften die 14 Besten Mädchen und Jungs nach Punkteliste aus den Regionen Allgäu und Werdenfels anreisen.

Wir sind stolz darüber, dass sich vier U12er vom Skiclub Oberstdorf für das Finale qualifiziert haben.

Am ersten Tag stand der Race- Cross- Riesenslalom an, bei dem Kurt Gramlich mit zwei hervorragenden Läufen den ersten Platz belegte und mit den Rängen 7. von Lucia Käufler, 13. von Magdalena Berktold und 31. von Ben Nelitz der Wettkampftag insgesamt für den SCO sehr erfolgreich war.

Am Samstag stand der Race- Cross- Slalom an und Kurt Gramlich belegte nach zwei Durchgängen den 2. Platz. Lucia Käufler wurde neunte, Magdalena Berktold fünfzehnte und Ben Nelitz konnte sich nach einem Sturz im 1. DG noch auf den 35. Platz vorarbeiten.

Bei wieder traumhaften sonnigen Wetter fand am Sonntag der Paralellslalom statt. Kurt Gramlich und Clubkameradin Lucia Käufler konnten gemeinsam mit Sylvan Holzheu aus Bad Hindelang, Luca Schröer aus Ofterschwang und Lucie Uhl vom SK Nesselwang im Team Allgäu 1 den Platz 1 vor den Rennläufern aus dem Werdenfelser Land belegen.

Allgäu 2, 7. Platz mit Magdalena Berktold und Ben Nelitz mit dem Mixed-Team ASV/TSV/SVI 17. Platz.

am 13.03.2022 von Elke Wiartalla

Souveräner Sieg für Sina Kiechle

Auch Vagul Kaimar und Eric Fuchs beim Deutschlandpokal in Oberwiesenthal erfolgreich

Einen souveränen Doppelsieg beim Deutschlandpokal in Oberwiesenthal holte sich Sina Kiechle vom Skiclub Oberstdorf in ihrer Klasse J 16. Auf der 95,0-M-Schanze holte sich die Nachwuchsspringerin am ersten Wettkampftag mit 168,8 Punkten den ersten Platz vor Julina Kreibich aus Klingenthal. Gleiche Reihenfolge am Tag zwei, Nur lagen die beiden Top-Springerinnen hier nur 4,5 Punkte auseinander. Einen 3. Rang erreichte Joanna Eberle.
In der Klasse J 16 männlich war ebenfalls zweimal ein Oberstdorfer erfolgreich: Vagul Kaimar sprang mit deutlichem Abstand vor Max Unglaube aus Bad Freienwalde auf den obersten Podestplatz.
In der Klasse Herren u. Junioren holte sich der 20-jährige Eric Fuchs vom SCO den Sieg vor Adrian Sell vom SV Meßstetten und dem zehn Jahre älteren Marinus Kraus

am 08.03.2022

Sonniges Finale des „ASV GEIGER-Langlauf-Cup 2022“ in Oberstdorf

Zum Abschluss auf der Weltcup-Strecke

Bei hervorragenden Schneebedingungen und perfekt präparierten Rennstrecken, zeigten die Allgäuer Nachwuchslangläufer ein letztes Mal in diesem Winter ihr Geschick und ihre Ausdauer auf den Brettern, die die Welt bedeuten.
Auf der Oberstdorfer Weltcup-Strecke mit einem eingebauten Riesenslalom, mussten die 7- bis 18-Jährigen Nachwuchsathleten in der Freien Technik des Skilanglaufs, Strecken von 1,5 bis 5 km bewältigen.
Wieder einmal bewiesen die Langläufer des SCO, dass ihre Trainer sie bestens auf jedes Rennen vorbereiten. Zahlreiche Stockerl Plätze erliefen sich die hochmotivierten Oberstdorfer Nachwuchslangläufer. So belegten Noah Wetzstein (U8m) und Emma Molter (U8w) über eine 1,5 km lange Strecke, jeweils den 2. Platz in ihren Wertungsgruppen. Lou Müller und Felizian Müller erliefen sich die hervorragenden 3. Plätze in der U9. Für die Kinder der U10 und U11 war eine Rennstrecke von 2,0 km abgesteckt worden. Johannes Porzig siegte in der U10m mit einem beeindruckenden Vorsprung von über einer Minute und strahlte mit der Sonne um die Wette. Elena Beuckmann freute sich über einen großartigen 2. Platz in der U10w. Andrin Titscher ließ wie gewohnt in der U11m niemanden an sich herankommen und durfte sich so auf dem Siegerpodest feiern lassen. Einen beeindruckenden 2. Platz erkämpfte sich hier Hannes Holzenberger. Gleich das gesamte Podest belegten in der U11w die starken Oberstdorfer Langläuferinnen Emilia Gogle (1.), Ida Fritz
(2.) und Siri Höhn (3.). In den Wertungsgruppen U12 und U13 bewiesen die Athleten ihre Ausdauer auf einer 3,0 km langen Strecke, was Pius Kirschner nicht davon abhielt, sich den Sieg in der U12m zu erlaufen.
Leopold Fischer wurde hier 3.. In der U12w erkämpfte sich Carla Müller den 2. Stockerl Platz, wie auch Korbinian Seiler in der U13m. Lisabeth Molter (1.) und Magdalena Porzig (2.) freuten sich in der U13w, dass sie auf der heimischen Loipe ihr Können beweisen konnten. Auch Emil Gentner zeigte wieder einmal, dass er in der U14m über eine 5,0 km lange Rennstrecke, allen anderen überlegen ist. Magnus Zint wurde hier für seine starke Leistung mit dem 2. Platz belohnt. In der U15w erkämpfte sich Sina Titscher einen hervorragenden 3. Platz. In der U16m dann, besetzten noch einmal gleich drei Oberstdorfer Athleten das
Podest: 1. Wendelin Gentner, 2. Cornelius Martin und 3. Luis Bonnes.
Bei den Mädels der U16 erlief sich Joana Müller den verdienten Sieg, sowie Sophia Benkert in der U18.

am 07.03.2022

Die Oberstdorfer Alpintalente räumen ab

Beim Lena-Weiß-Cup am Oberjoch und am Hochhädrich

Am vorigen Wochenende fanden im Rahmen der Lena-Weiss Rennserie ein Riesenslalom am Oberjoch und ein Slalom am Hochhäderich statt. Im Riesenslalom ging es zugleich um den Titel in der Allgäuer Schülermeisterschaft.
Hier konnte sich Lara-Marie Wies (Skiclub Oberstdorf) sensationell als jüngerer Jahrgang durchsetzen und den Titel sichern. Clubkameradin Marlene Gramlich holte sich den 2.Platz in der Klasse U14 weiblich. Weitere Ergebnisse in U14 weiblich: Valentina Tecklenburg (5), Leni Haller (6), Rose Nagel (8) (alle SCO). Im Jahrgang 2009 fuhr Fiona Schatz (SCO) auf den 3. Platz und Sophie König holte sich in der Klasse U16 weiblich den 2. Rang.
Bei den Buben holte sich Benno Brandis (TSV Durach) den Titel des Allgäuer Schülermeister im Riesenslalom. Einen starken 2.Platz bei den U16 männlich schnappte sich Jost Leon.
Im Jahrgang 2009 der Buben fuhren drei SCO-Athleten in die Top 10: Jonas Fritz (4), Matteo Ernst (5) und Leopold Schratt (8).

Am Sonntag wurde der Lena-Weiss-Slalom am Hochhäderich ausgetragen. Bei strahlendem Sonnenschein und super Bedingungen machte der SC Oberstdorf das Podest bei den Mädchen der Jahrgänge 08/09 voll mit einem erneuten Sieg für Lara-Marie Wies, dem zweiten Rang für Marlene Gramlich und Haller Leni mit dem 3. Platz. Vervollständigt wurde das super Ergebnis mit Valentina Tecklenburg als Fünfte und Fiona Schatz auf Rang 8.
Auch Sophie König (2. Platz U16 weiblich) und Leon Jost (3. Platz U16 männlich) fuhren mit einer starken Leitung erneut auf das Podest.

am 26.02.2022

Heimmannschaft siegt – zudem jeweils acht Podestplätze in Skispringen und Nordis

36. Möbel Löffler Minitournee endet mit Team-Wettbewerb in Oberstdorf

In Oberstdorf endete die Wettkampfserie der 36. Möbel Löffler Minitournee im Skispringen und in der Nordischen Kombination mit einem Teamspringen. Tolles Wetter und faire Wettkampfbedingungen fanden die zwölf Team aus Isny, Buchenberg, Partenkirchen und dem Gastgeber Oberstdorf auf den Nachwuchsschanzen HS 25 und HS 42 in der Audi Arena vor. Zwölf Mannschaften mit jeweils vier Athleten und Athletinnen kämpften um die Podestplätze.
Mit deutlichem Abstand siegte das Team vom Skiclub Oberstdorf auf den Heimschanzen. Niklas Kringe (mit Bestweite auf der HS 25), Kilian Dentler, Leander Krämer und Linus Schmid setzten sich mit 917,3 Punkten deutlich an die Spitze. Auf dem zweiten Platz folgte mit 891,5 Punkten das starke Mixed-Team vom WSV Isny mit Teresa Bauer, Carla Vesper, Raphael Übelhör und Noah Witter, der mit 42,0 und 41,5 Metern zweimal Bestweite auf der HS 42 sprang. Den Bronzerang holte sich mit 883,9 Punkten der TSV Buchenberg mit dem Team Antonia Wegmann, Hannes Dornach, Tamino Bickel und Kacper Filip Misiek.
Nachdem der Team-Wettbewerb die Rennserie beschließt, gab es in Oberstdorf nach fünf Ausscheidungen auch die Ehrung der Gesamtsieger. Bei den Jüngsten der Klasse S 7m/w holte sich Jan Feliks Misiek (TSV Buchenberg) den Goldpokal. In der S 8m/w siegte Peter Frid (SC Partenkirchen), Teresa Bauer (WSV Isny) und Kate van Schijndel ( SC Partenkirchen) . Die Klasse S 9 m/w beherrschte Carla Vesper (WSV Isny) vor den beiden Oberstdorfern Anton Krämer und Moritz Heil. Niklas Kringe (SC Oberstdorf) gewann die Klasse S 10 m/w Kilian Dentler (SC Oberstdorf) und Arik Strein (Sc Partenkirchen). Der Isnyer Magnus Albrecht führte die Klasse S 11 m/w an, gefolgt von Benjamin Weigert und Luis Ostler ( beide SC Partenkirchen). Ab der Klasse S 12 wurden Mädchen und Buben separat gewertet. Sieger in der S 12 m wurde Kacper Filip Misiek, der alle Springen gewann, vor Noah Kreiselmeyer (SC Oberstdorf) und Felix Dornach (TSV Buchenberg). Bei den Mädchen S12/13 gewann Abbeline Klaunig (SC Oberstdorf) vor Sina Herpich, ebenfalls aus Oberstdorf und Pia Schneider (SC Partenkirchen). Bei den Ältesten der Minitournee stand Tamino Bickel (TSV Buchenberg) vor Pirmin Menzel (SC Oberstdorf) und Fabio Monzillo (TSV Buchenberg) ganz oben auf dem Treppchen.

Podestplätze in der Nordischen Kombination:
S 7 : 1. Jan Feliks Misiek (TSV Buchenberg)
S 9: 1. Anton Krämer (SCO), 2. Moritz Heil (SCO), 3. Carla Vesper (WSV Isny)
S 10: Niklas Kringe (SCO), 2. Arik Strein (SCP), 3. Kilian Dentler (SCO)
S11: 1. Kacper Filip Misiek (TSV Buchenberg), 2. Noah Kreiselmeyer (SCO), 3. Felix Dornach (TSV Buchenberg)
Mädchenklasse 12/13: Abbeline Klaunig (SCO), 2. Magdalena Faust (TSV Buchenberg), 3. Pia Schneider (SCP)
S13: 1. Fabio Monzillo (TSV Buchenberg9, 2. Pirmin Menzel (SCO), Tamino Bickel (TSV Buchenberg)

am 23.02.2022

Nichts für Weicheier

15 SCO-Langläufer bei der Deutschen Jugend- und Junioren-Meisterschaft in Oberhof

Während sich Sturmtief Ylenia und Zeynep gegenseitig zu überbieten schienen, fand im thüringischen Oberhof der 6. Deutschlandpokal der Saison statt. Dass Langlauf ein Sport für Hartgesottene ist, dürfte bekannt sein. Wenn dann noch Regen, Sturm und eisige Temperaturen hinzukommen, gebührt der Respekt der warm eingepackten Zuschauer ganz den Athleten und deren ungebrochenem Willen.

Am Freitag stritten 183 Athleten aus ganz Deutschland um die Krone im Sprint. Der SC Oberstdorf war mit 15 Sportlern am Start. Wer sich im Prolog, Viertel- und Halbfinale durchsetzte, konnte im Finale um eine Medaille fighten. In der U16 männlich sprintete Felix Bollwein zu Silber, in der U18 weiblich holte Katja Veit Bronze. Bei den Juniorinnen, Junioren und Herren konnten sich Lou Huth, Leonard Paluka und Marius Bauer ebenfalls über Bronze freuen. In dem „Sauwetter“ hätte jeder einzelne Sportler eine Medaille verdient, allein dafür, dass er ins Ziel gekommen ist und nicht vorher von einer Sturmböe weggefegt wurde.

Am Samstag verzogen sich ein paar Wolken, doch der eisige und starke Wind blieb. Im Einzelstart in der Klassisch Loipe lief Felix Bollwein zu Gold und holte somit das einzige Edelmetall für den Club an diesem Tag. Lou Huth verpasste knapp das Podium und Wendelin Gentner (U16m), Marius Bauer und Thomas Spoetzl (Herren) sowie Joana Müller (U16w) platzierten sich in den Top-Ten.

Zum Massenstart am Sonntag kämpften sich die Sportler durch einen Mix aus Schneegestöber, Regen und starkem Wind. Felix Bollwein und Marius Bauer holten erneut Bronze in Ihren Kategorien. Katja Veit verpasste mit Platz 4 knapp das Podium. Als eine der Jüngsten im Feld des Damen-Massenstarts (Jahrgang 2000-2005) konnte Sophia Benkert zeigen, dass sie nicht nur Spaß an dieser Wettkampfform hat, sondern sich auch nicht verstecken muss. Sie belegte einen hervorragenden 18. Platz in ihrer Kategorie U18 und sammelte wichtige Punkte für die Deutschland-Pokal-Wertung.

am 17.02.2022

Johanna Holzmann bei ihrer Olympiapremiere auf Rang 15

Im Viertelfinale ist leider Schluss

Nur insgesamt 10 Skicross-Rennen hat Johanna Holzmann auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen bestritten. Nach vielen erfolgreichen Jahren im Telemark kam im vergangenen Jahr der Umstieg in die neue Disziplin.

Auf der anspruchsvollen Strecke im Genting Snow Park konnte Sie sich im Achtelfinale noch souverän als für das Viertelfinale qualifizieren. Dort war aber dann leider Schluss und sie schied als Vierte in ihrem Lauf aus.
Am Ende bedeutete das Rang 15 beim ersten Olympiastart von Johanna Holzmann.

Foto: Johanna Holzmann | Instagram

am 16.02.2022

Skiclub Oberstdorf – Die Weltmeistermacher

Der Bayerische Rundfunk geht auf Spurensuche

9 Sportlerinnen und Sportler bei den Olympischen Spielen, zahlreiche Weltmeistertitel in den vergangenen Jahren. Der SC Oberstdorf ist weltweit ganz vorne dabei, wenn es um Erfolge und Wintersportgrößen geht.

Der Bayerische Rundfunk hat den Langlaufnachwuchs des SCO beim Training besucht, und sich auf Spurensuche begeben. Wo werden die Weltmeister und -meisterinnen gemacht? Und dabei natürlich auch den Langläufern und Langläuferinnen über die Schulter geschaut, die ihren Idolen und Vorbildern nacheifern.

Hier geht es zum Beitrag des Bayerischen Rundfunks

Foto: Screenshot BR-Beitrag

am 16.02.2022

Spiel und Spaß bei der Talentiade

Finale für 100 Nachwuchslangläufer und -läuferinnen aus dem ganzen Allgäu im Nordic Zentrum

Das Finale der ASV Sparkassen Talentiade 2022 veranstaltete der Skiklub Oberstdorf bei Traumwetter und großartigen Bedingungen in Zusammenarbeit mit dem Allgäuer Skiverband. Über 100 Nachwuchshoffnungen der Jahrgänge 2010 und jünger eiferten ihren Idolen im Nordic Zentrum Oberstdorf/Allgäu nach. Spiel und Spaß standen
jedoch im Vordergrund und so konnten die Kids den Langlaufsport auf spielerische Art in einem Parcours mit Hindernissen,
Schlupftoren und vielen herausfordernden Aufgaben ausprobieren. Ganz ohne Stoppuhr zählt hier Geschick und Können.
Und etwas Mut gehörte auch dazu, hatte doch SCO-Langlauftrainer Thadde Thannheimer eine kleine Schanze, eine Wellenbahn und alpine Fahrformen in den Kurs eingebaut.
Zur Attraktion entwickelte sich die professionelle Laser-Biathlon-Anlage, konnten die Kinder doch den Nervenkitzel am Schießstand hautnah erleben. Und statt Strafrunden erhielten alle Teilnehmer des ASV Nachwuchsprojekts eine kleine Überraschung überreicht.

am 15.02.2022

Drei Bayerische Meister kommen aus Oberstdorf

In Lenggries sind die Nachwuchs-Langläufer überaus erfolgreich

Bei traumhaften Bedingungen waren die Oberstdorfer Athleten bei den Bayerischen Meisterschaften der Langläufer in Lenggries (12.02. –
13.02.22) äußerst erfolgreich. Sowohl der Einzelwettkampf als auch der Staffelwettbewerb wurden in der Klassischen Technik gelaufen. Kinder der U12 liefen mit Fellskiern, während die Älteren mit Wachsskiern fahren durften. Die Nachwuchslangläufer der Altersklassen U12 und U13 mussten eine Distanz von 2,5 km mit verschiedenen Technikelementen bewältigen. In der U12m besetzten gleich drei Oberstdorfer das gesamte Podest (1. Leopold Fischer, 2.Pius Kirschner, 3. Maximilian Kupfahl). In der U12w erkämpfte sich Carla Müller eine grandiose Bronzemedaille.

Lisabeth Molter holte sich den Titel der Bayerischen Meisterin und Magdalena Porzig erlief sich einen hervorragenden 3. Platz in der U13w. Die Nachwuchsathleten der Jahrgänge U14, U15, U16 und der U18w mussten 5 km in der klassischen Technik zurücklegen. Emil Gentner war dieses Wochenende wieder bärenstark in der Loipe und gewann die Silbermedaille in der U14m.
Felix Bollwein und Wendelin Gentner holten sich in Lenggries die Titel Bayerischer Meister und Bayerischer Vizemeister, nachdem in ihrer Altersgruppe niemand so schnell auf den dünnen Brettern unterwegs war wie die beiden Oberstdorfer. Joana Müller sicherte sich in der U16w die verdiente Bronzemedaille.

Am Sonntag wurden, basierend auf den Einzelergebnissen vom Samstag, regionale Staffeln gebildet. Die Staffeln wurden jeweils von Athleten aus zwei Jahrgängen zusammengesetzt. Die starken Oberstdorfer Läuferinnen der U13w bekamen als drittes Staffelmitglied noch die Bayrische Meisterin der U12w Lina Baldauf hinzu, was sie zu einem unschlagbaren Team machte. Sie durften auf dem obersten Podest die Goldmedaillen in Empfang nehmen. Ebenfalls Goldmedaillen haben sich Felix Bollwein und Wendelin Gentner im Team-Sprint erkämpft.
Hervorragende Silbermedaillen holte sich Emil Gentner mit seiner Allgäuer Staffel sowie das Sprint Team Sophia Benkert und Joana Müller.

U12w: 3. Carla Müller, 23. Ursula Berktold, 28. Romy Müller, 29. Paulina Waibel
U12m: 1. Leopold Fischer, 2. Pius Kirschner, 3. Maximilian Kupfahl, 17. Sam Molter
U13w: 1. Lisabeth Molter, 3. Magdalena Porzig
U13m: 8. Korbinian Seiler, 14. Felix Jäger
U14m: 2. Emil Gentner, 10. Magnus Zint, 24. Claudius Benkert
U15m: 20. Antonio Diefenbach, 21. Luis Kirschner
U15w: 8. Sina Titscher, 18. Agnes Vogler
U16w: 3. Joana Müller, 6. Nele Schmitz
U16m: 1. Felix Bollwein, 2. Wendelin Gentner, 9. Cornelius Martin, 12.
Luis Bonnes
U18w: 11. Sophia Benkert

am 15.02.2022

Karl Geiger dritter von der Großschanze

Endlich hat es mit der erhofften Medaille geklappt bei den Olympischen Spielen

Nachdem es auf der Normalschanze für Karl Geiger noch nicht zufriedenstellend gelaufen ist mit Rang 15 am Ende, konnte sich der Oberstdorfer nun mit einer starken Leistung die erhoffte Einzelmedaille auf der Großschanze sichern.
Nach dem ersten Durchgang noch auf dem sechsten Rang gelegen, konnte sich Geiger mit einem starken zweiten Sprung auf erneut 138,0m die Bronzemedaille sichern. Gold ging an den Norweger Marius Lindvik und Silber an Ryoyu Kobayashi aus Japan.

Auch im Team-Bewerb Bronze

In der Besetzung Constantin Schmid, Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler und Karl Geiger landete das DSV-Quartett auch im Team-Bewerb auf dem dritten Platz. In einem engen Wettkampf entschied erst der letzte Sprung von Karl Geiger zu Gunsten der deutschen Springer und hinter Österreich und Slowenien wurde es auch hier die Bronzemedaille, nur 0,8 Punkte vor den Norwegern.

am 14.02.2022

Sofie Krehl läuft die Staffel zu Silber

Starke Teamleistung der Langläuferinnen in der 4x5km-Staffel

Mit einer kleinen Überraschung ging das Staffelrennen der Damen über 4×5km zu Ende. Eine starke Teamleistung aller vier Athletinnen sicherte am Ende die Silbermedaille.

Katherine Sauerbrey, Katharina Hennig und Victoria Carl legten ordentlich vor und hielten sich immer ganz an der Spitze des Rennens, um sogar in Führung liegend auf Sofie Krehl für die abschließenden 5km Skating zu übergeben. Dort konnte die SCO-Athletin der Russin Veronika Stepanova nicht ganz folgen, die ungefährdet zu Gold lief. Aber die weiteren Nationen um Schweden und Finnland konnte sie in Schach halten und rettete noch knapp 3 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie.
Auf dem dritten Rang folgten in einem Zielsprint Schweden vor Finnland und den favorisierten Norwegerinnen.

am 10.02.2022

Sofie Krehl elfte im Langlauf-Sprint bei Olympia

Coletta Rydzek scheidet bereits in der Qualifikation aus

Eine anspruchsvolle Sprintstrecke haben die Langläuferinnen des SC Oberstdorf bei den Olympischen Spielen in Zhangjiakou vorgefunden.

Die schnellste Zeit in der Qualifikation erreichte die Schwedin Joanna Sundling, die sich am Ende auch überlegen die Goldmedaille sicherte.
Mit Sofie Krehl (Rang 8 in der Qualifikation), Victoria Carl und Pia Fink haben drei der vier deutschen Damen die Qualifikation unter den besten 30 beendet. Coletta Rydzek kam bei ihrer Olympiapremiere nicht über Rang 37 hinaus, am Ende fehlte nur eine knappe Sekunde für den Einzug in die Viertelfinals.

Sofie Krehl konnte sich mit einem starken Viertelfinale souverän fürs Halbfinale qualifizieren. Hier war dann leider aber auch für sie Schluss und am Ende war es ein starker elfter Gesamtplatz direkt hinter ihrer Mannschaftskameradin Victoria Carl.

am 10.02.2022

Ein Podest mit lauter Oberstdorfern

Beim Langlauf-Geiger Cup in Oberstaufen zeigt der Nachwuchs in Top-Verfassung

Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Schneeverhältnissen bewiesen die Oberstdorfer Langlaufkinder wieder ihr technisches Können und ihre gut trainierte Ausdauer. Beim, vom SC Oberstaufen ausgerichteten zweiten Wettkampf der „ASV GEIGER-Langlauf-Cup-Wertung 2022“ am 29.01.2022, durften insgesamt sechsmal die Nachwuchslangläufer vom SC Oberstdorf das oberste Treppchen besteigen.
Gelaufen wurde dieses Rennen in der klassischen Technik (KT). Je nach Altersklasse waren Strecken von 1,5km-10km vorbereitet, die bis zur Altersklasse U13 zusätzlich mit Technikelementen wie „Klassische Technik“, „Doppelstock“ und Spurwechsel“ versehen waren.
Bei den jüngsten Startern der U8w blieb Emma Molter auf der Strecke von 1,5 km unschlagbar. In der U8m fuhr Noah Wetzstein knapp am Podest vorbei (4. Platz). Einen hervorragenden 2. Platz belegte Lina Brunner in der U9w, dicht gefolgt von Lou Müller auf dem 4. Platz.
Ab der U10 ging es dann auf eine 2,3 km lange Strecke. Hier schaffte es Elena Beuckmann auf den verdienten 2. Stockerl Platz. Niemanden an sich herankommen ließ Andrin Titscher in der U11m und holte sich so den Sieg. Aber auch Lasse Brunner(3. Platz) und Hannes Holzenberger (4. Platz) bewiesen technisches Geschick und Ausdauer. Die Mädchen des gleichen Jahrgangs holten sich souverän Platz 2 (Emilia Gogl) und 3 (Siri Höhn).
In der U12m wurde das Podest gänzlich von Oberstorfer Athleten
besetzt: Leopold Fischer gewann, dicht gefolgt von Pius Kirschner und Maximilian Kupfahl.
In der U12w erlief sich Carla Müller einen ausgezeichneten 3. Platz.
Korbinian Seiler (1.) und Felix Jäger ( 2.) besetzten die obersten Podestplätze in der U13m. Wie gewohnt gewann Lisabeth Molter das Rennen in der U13w. Und auch in der U14m zeigte Emil Gentner mal wieder, dass Langlaufen der richtige Sport für ihn ist. Ebenso wie Magnus Zint auf dem verdienten 3. Platz.

Tagesgesamtwertung:
U8m: 4. Noah Wetzstein
U8w: 1. Emma Molter
U9w: 2. Lina Brunner, 4. Lou Müller
U10w: 2. Elena Beuckmann
U11m: 1. Andrin Titscher, 3. Lasse Brunner, 4. Hannes Holzenberger
U11w: 2. Emilia Gogl, 3. Siri Höhn, 6. Ida Fritz, 10. Emma Fässler
U12m: 1. Leopold Fischer, 2. Pius Kirschner, 3. Maximilian Kupfahl, 6.
Sam Molter
U12w: 3. Carla Müller, 6. Ursula Berktold, 7. Paulina Waibel, 8. Romy Müller
U13m: 1. Korbinian Seiler, 2. Felix Jäger
U13w: 1. Lisabeth Molter
U14m: 1. Emil Gentner, 3. Magnus Zint, 5. Claudius Benkert
U15m: 6. Antonio Diefenbach, 7. Luis Kirschner
U15w: 4. Sina Titscher, 7. Agnes Vogler

am 10.02.2022

Beim Geigercup in Nesselwang räumt der SC Oberstdorf ab

13 Podestplätze für den Langlauf-Nachwuchs

Nach einer fast zweijährigen Corona-bedingten Wettkampfpause freuten sich die Oberstdorfer Langlauf-Kinder auf den Beginn der ASV GEIGER-Langlauf-Cup 2022 -Serie.
Der erste Geiger Cup der Saison wurde vom SC Nesselwang ausgerichtet.
Bei winterlichen Bedingungen zeigten unsere SCO-Nachwuchs-Langläufer und -Läuferinnen
starke Leistungen.
In der Skating-Technik bewiesen sie, dass sie auch in Pandemie-Zeiten nichts von ihrem Können und ihrer Energie eingebüßt haben. Der jüngste Starter des SC Oberstdorf in der U8, Noah
Wetzstein, sicherte sich über 1,5 km einen hervorragenden 2. Platz. In der U10 über 2 km sauste Johannes Porzig allen davon und verdiente sich so den Sprung auf das oberste Podest. Ebenfalls aufs Treppchen
schafften es Elena Beuckmann (3. Platz in der U10 über 2 km) und Andrin Titscher (2. Platz in der U11 über 2 km). Unschlagbar blieb Ida Fritz in der U11w über 2 km und sicherte sich so den 1. Platz. Gleich
zwei Oberstdorfer schafften es auf das Podest in der U12m: Pius Kirschner gewann und Maximilian Kupfahl erreichte den 3. Platz. Carla Müller erlief sich in der U12w einen ausgezeichneten 3. Platz. In der Klasse U13w erkämpfte sich Lisabeth Molter den Sieg. Emil Gentner (1. Platz) und Magnus Zint (2. Platz) liefen in der U14m allen davon.
Auch in der U16m zeigten die Oberstdorfer Langläufer ihr Können und erkämpften sich den 2.(Felix Bollwein) und 3. (Cornelius Martin) Rang. Sophia Benkert zeigte in der U18w eine starke Leistung und holte sich
den 2. Platz.
Tagesgesamtwertung:
U8m: 2. Noah Wetzstein
U9w: 8. Lina Brunner
U10m: 1. Johannes Porzig
U10w: 3. Elena Beuckmann, 11. Kim Karolina Wetzstein
U11m: 2. Andrin Titscher, 5. Hannes Holzenberger, 6. Diego Körper
U11w: 1. Ida Fritz, 5. Emilia Gogl, 7. Siri Höhn, 11. Amelie Drost-Perner
U12m: 1. Pius Kirschner, 3. Maximilian Kupfahl, 4. Leopold Fischer, 8.
Sam Molter
U12w: 3. Carla Müller, 7. Romy Müller, 8. Paulina Waibel, 10. Ursula Berktold
U13m: 5. Korbinian Seiler, 6. Felix Jäger
U13w: 1. Lisabeth Molter, 4. Magdalena Porzig
U14m: 1. Emil Gentner, 2. Magnus Zint, 5. Claudius Benkert
U15m: 7. Antonio Diefenbach, 8. Luis Kirschner
U15w: 4. Sina Titscher, 7. Agnes Vogler
U16m: 2. Felix Bollwein, 3. Cornelius Martin, 4. Wendelin Gentner, 5. Luis Bonnes
U18w: 2. Sophia Benkert

am 10.02.2022

Letzter erfolgreicher Test vor JWM

Germana Thannheimer und Verena Veit erneut in guter Form

Während in China die 24. Olympischen Winterspiele eröffnet wurden, traten die Oberstdorfer Juniorinnen ein letztes Mal vor der Junioren-Weltmeisterschaft gegen die internationale Konkurrenz an.
Im slowenischen Planica zeigte sich Germana Thannheimer und Verena Veit erneut in sehr guter Form.
Auf der 5km-Klassisch-Strecke lief Germana aufs Podium und freute sich über Bronze. Verena belegte einen starken 5. Platz im Feld der 44 Juniorinnen.
Am Samstag folgte der Sprint in der Freien Technik. Nach einem straken Prolog belegten die beiden Oberstdorferinnen die Plätze 9 und 16. Zum Abschluss des Continental-Cups starteten beide im 10km-Massenstart. Germana verpasste mit Platz 4 nur knapp das Podest und Verena erreichte Rang 12.
Nun heißt es noch einmal durchzuatmen, eine Woche Vorbereitung in Oberhof und dann geht es auf nach Lygna zur Junioren-Weltmeisterschaft. Wir wünschen Germana und Verena viel Erfolg in Norwegen!

am 10.02.2022

Vinzenz Geiger ist Olympiasieger

Auch Johannes Rydzek und Julian Schmid unter den ersten acht

Mit einem fulminanten Endspurt krönt sich Vinzenz Geiger zum Olympiasieger in der Nordischen Kombination. Johannes Rydzek auf Rang fünf und Julian Schmid auf acht komplettieren das hervorragende Ergebnis für den SC Oberstdorf.

Nach dem Springen lag der Japaner Ryota Yamamoto auf dem ersten Platz, gefolgt von Lukas Greiderer (Österreich) mit einem Rückstand von 38 Sekunden und Julian Schmid mit 40 Sekunden. Auch Johannes Rydzek gelang ein ausgezeichneter Sprung auf 104m, was nur 43 Sekunden Rückstand in der Zwischenwertung bedeutete. Vinzenz Geiger hatte mit 1:26min Rückstand nach dem Springen schon eine größere Aufholjagd vor sich.

Bei der Entscheidung über die 10km in der Loipe sah es lange nach einem Sieg für Johannes Rydzek aus, der gemeinsam mit Julian Schmid für Tempo sorgte und die Verfolger auf Abstand hielt. Doch auf dem letzten Kilometer stürmte Vinzenz Geiger mit dem Norweger Joergen Graabak im Schlepptau am Führenden Rydzek vorbei und sicherte sich so mit der schnellsten Laufzeit die Goldmedaille. Für Johannes Rydzek reichte es am Ende zu Rang fünf und Julian Schmid musste auf den letzten Metern dem hohen Anfangstempo noch etwas Tribut zollen, belegte aber einen starken achten Rang bei seiner Olympiapremiere.

am 10.02.2022

Katharina Althaus holt Silber im Skispringen

Nach Führung im 1. Durchgang reicht es am Ende nicht ganz für den Sieg

In einer hauchdünnen Entscheidung gewinnt Katharina Althaus im Skispringen von der Normalschanze die Silbermedaille. Nachdem Sie nach dem ersten Durchgang mit einem Sprung auf 105,5m noch in Führung gelegen hat, machten ihr im zweiten Sprung die etwas schlechteren Windbedingungen zu schaffen und sie konnte den kleinen Vorsprung nicht ganz verteidigen. Am Ende lag Althaus nach einem Sprung auf 94m nur 2,2 Punkte hinter der neuen Olympiasiegerin Ursa Bogataj (Slowenien). Auf den dritten Rang sprang Nika Kriznar, ebenfalls aus Slowenien.

Für Althaus war es nach Silber 2018 in Pyeongchang bereits die zweite Olympische Medaille.

am 02.02.2022

Oberstdorfer Nachwuchs erfolgreich in Unterjoch

Beim Berger-Cup am Spieser gab es zwei Klassensiege

Am 29.01.2022 trafen sich 160 Starter und Starterinnen der Altersklassen U8 bis U16 aus dem gesamten Allgäu zum Riesenslalom an den Spieser-Liften in Unterjoch. Der Oberstdorfer Nachwuchs war mit fünf Athleten der U8 bis U10 am Start und sicherte sich zwei Klassensiege sowie zwei weitere Podestplätze.

Bei den Mädchen der U8 konnte sich Lucie Hanf (SC Oberstdorf) deutlich gegen Antonia Sailer (TSV Durach) und Sophie Sommer (Ski Club Kempten) durchsetzen. Bei den Buben der U9 gelang Max Stannat (SC Oberstdorf) der Sieg klar gegen Lenz Brunner (SC Halblech) und Felix Lenz (SC Rettenberg). Anna-Lena Finkel (SC Oberstdorf) erzielte in gleicher Altersklasse bei den Mädchen einen starken 3. Platz. Auch Hugo Gladys (SC Oberstdorf) konnte sich in der U10 den zweiten Podestplatz sichern. Eine Athletin fiel wegen eines Torfehlers leider aus.
Nach den Erfolgen vom Kieselpokal am Freitag ging somit ein erfolgreiches Renn-Wochenende zu Ende.

am 31.01.2022

Endlich wieder Sport-Kiesel-Pokal

Alpin-Nachwuchs freut sich über erstes vereinseigenes Rennen seit langem

Corona hat bei den Alpinen im Skiclub Oberstdorf so viel durcheinandergebracht: Ein Winter ganz ohne Wettkämpfe, erschwerte Trainingsbedingungen und der Bruch mit liebgewonnenen Gewohnheiten wie Clubmeisterschaften, Familienlauf und Kratzerrennen. Vieles musste abgesagt oder umorganisiert werden. Umso froher waren Kinder und Trainer jetzt, als es mit dem traditionellen Sport-Kiesel-Pokal endlich einmal wieder ein vereinseigenes Rennen gab.

Ein großes Teilnehmerfeld des Alpin-Nachwuchses vom SC Oberstdorf, SC Rubihorn, SC Tiefenbach und dem SK Stillachtal hatte sich zum Riesenslalom am Öchsenhöfle-Lift eingefunden. 120 Buben und Mädchen der Jahrgänge J 2006 bis U 16 kämpften in ihren jeweiligen Klassen um die Pokale. Tagesbestzeiten fuhren Lucia Käufler und Johannes Berktold. Große Freude herrschte im Anschluss bei der Siegerehrung, die zwar aufgrund von Corona nicht traditionsgemäß bei Currywurst und Pommes in der „Traube“ stattfinden konnte. Aber Niederlagen gab es keine, denn ausnahmslos alle durften glücklich Pokal oder Medaille nach Hause tragen. wir

Ergebnisliste Kieselpokal 2022
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Ergebnisliste Kieselpokal 2022

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am 17.01.2022 von Elke Wiartalla

Fünfmal Edelmetall für den SC Oberstdorf

Beim Langlauf-Jugendcup/Deutschlandpokal in Reit im Winkl

Bei herrlichem Sonnenschein traten 18 Sportler des SC Oberstdorf beim Jugendcup/Deutschlandpokal in Reit im Winkl in den Langlauf-Wettstreit mit der nationalen und internationalen Konkurrenz.

Im Jugendcup der U16 m und w zeigten sich die Oberstdorfer in Topform. Wendelin Gentner gewann den KO-Sprint und Felix Bollwein verpasste mit Platz 4 nur knapp das Podest. Joana Müller sprintete überzeugend in die Top-Ten.

Tags drauf tauschten Felix und Wendelin die Plätze: Felix gewann die 7.5 km Skating und Wendelin freute sich über einen fantastischen 4. Platz. Cornelius Martin (14.) und Luis Bonnes (20.) zeigten sich ebenfalls in aufsteigender Form.
Joana Müller lief auf der 5-km-Weltcup-Strecke nochmals in die Top-Ten und Nele Schmitz belegte Platz 19 wie schon am Vortag.

Ab Kategorie U18 wurden die Wettbewerbe unter internationaler Beteiligung als FIS-Rennen ausgetragen. Im 1,4 km - Klassisch-Sprint liefen gleich fünf Oberstdorferinnen unter die besten 15: Katja Veit (6.), Olivia Biberger (8.), Fanny Thannheimer (9.), Kim Fischer (12.) und Lucia Heinze (15.).
Tags darauf bestätigte Katja Veit ihre sehr gute Form und holte Bronze auf der 5km-Runde.

Die Juniorinnen sprinteten am ersten Wettkampftag gemeinsam mit den Damen und Verena Veit bewies einmal mehr, dass man im Sprint auf sie setzen sollte. Sie gewann das packende Finale, während Celine Mayer Platz 5 belegte. Germana Thannheimer belegte Platz 9 und schied im Halbfinale leider aus.
Marius Bauer hatte Pech im Halbfinale: sein Stock brach weshalb er als Elfter den Einzug ins Finale verpasste.
Zum Abschluss standen die Distanzrennen an. Lou Huth (Juniorinnen) und Celine Mayer (Damen) belegten auf der 5km-Skating-Strecke jeweils Platz 6. Leo Paluka (Junioren) erlief sich Rang 18 und Marius Bauer bescherte dem SC Oberstdorf die 5. Medaille des Wochenendes: Bronze glänzte sie auf dem Podest.

am 25.12.2021

Wendelin Thannheimer erneut zweimal Top Ten

Beim Continental-Cup der Nordischen Kombinierer in Ruka

Beim dritten Continental Cup der Nordischen Kombinierer in finnischen Ruka gelangen Wendelin Thannheimer wieder zwei Platzierungen unter den besten zehn.
Am ersten Wettkampftag erreichte er beim Sieg vom Norweger Skoglund vor Ofterbro, ebenfalls Norwegen und dem Finnen Mutru den 6. Rang. Im zweiten Wettkampf erlief er sich nach einem verpatzten Sprung noch den 9. Platz. Die drei Erstplatzierten kamen allesamt aus Norwegen:Ofterbro vor Oestvold und Skoglung.
Nach der Weihnachtspause geht es mit dem COC in Klingenthal weiter.

am 25.12.2021

Zweimal Podest für Germana Thannheimer

Auch Verena Veit kommt unter die Top Ten

Bei strahlend schönem Wetter und eisiger Kälte waren die Oberstdorfer Athleten beim COC vergangenes Wochenende in St. Ulrich am Pillersee / AUT sehr erfolgreich.
Samstags stand für die Juniorinnen ein 5 km klassisch Rennen mit Einzelstart auf dem Programm. Germana Thannheimer musste sich nur ihrer Teamkollegin Helen Hoffmann
(WSV Oberhof) und Siri Wigger aus der Schweiz geschlagen geben. Knapp dahinter reihte sich Verena Veit als Vierte ein. Celine Mayer belegte bei den Damen (10 km) den 11. Platz.
Tags darauf wurde ein 10 km Massenstart in der freien Technik ausgetragen. Wieder ein hervorragender 3. Rang für Germana, wieder hinter Helen Hofmann und Siri Wigger.
Trotz eines unglücklichen Sturzes konnte sich Verena Veit in die Top Ten retten und wurde Achte. Celine Mayer erreichte den 23. Platz.
Mit diesen tollen Ergebnissen wurde ein großer Schritt in Richtung Qualifikation Junioren-WM gemacht. Die Sportlerinnen starten dann im Januar
wieder mit Wettkämpfen.

am 16.12.2021

Germana Thannheimer holt Silber im Continental-Cup

Im Einzelrennen über 5-Km-Klassik

Vor zahlreichen Zuschauern startete am ersten Dezember-Wochenende die Continental-Cup-Tour 2021/2022 in Goms (CH). Insgesamt waren über 30 Nationen mit über 300 Athleten und Athletinnen dabei. Für den Skiclub Oberstdorf überzeugte Germana Thannheimer im Klassisch Einzelstart über 5 km mit einem starken Rennen. Im Feld der 47 U20-Damen holte sie Silber mit einem Rückstand von 2,3 Sekunden auf Platz 1. Am darauffolgenden Tag belegte sie im Skating Sprint Finale Rang 7.

am 16.12.2021 von Elke Wiartalla

Pokalplätze beim Deutschland-Pokal in Seefeld

Rang 3 für Marius Bauer und Verena Veit im Sprint - Verena gewinnt zudem die 5-km-Klassik

Bei der Kombi-Veranstaltung von Deutschlandpokal und Austriacup in Seefeld/Tirol reiste der SC Oberstdorf mit 13 Sportlern in den Klassen U 16, U 18 sowie Herren7Damen an. Im Skating Sprint belegten in packenden Finalläufen Marius Bauer (Herren) und Verena Veit (Juniorinnen) jeweils den 3. Platz. Das Podest hauchdünn verpasst hat Katja Veit bei den U 18-Damen, nachdem sie souverän durch Viertel- und Halbfinale gesprintet war. Top-Ten-Platzierungen belegten Olivia Biberger, Leo Paluka, Lou Huth, Thomas Spötzl und Celine Mayer.
Am letzten Wettkampftag ging es in die klassische Loipe. Erneut konnte sich der SCO über Podestplätze freuen. Beherzt gingen Verena Veit und Celina Mayer die 5 km an und wurden jeweils belohnt: Verena gewann die Kategorie Junioren-Damen und Celine holte Bronze bei den Damen.
So kann es weitergehen im olympischen Winter. Der Nachwuchs des SCO arbeitet jedenfalls hart am Erfolg von morgen.

am 13.10.2021

Superauftakt für Elina Lipp

Zwei Siege in zwei Slalom-Rennen

Einen Super-Auftakt in die Rennsaison erlebte Elina Lipp (Skiclub Oberstdorf) bei zwei Entry-League-FIS-Rennen in der Skihalle in Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern). In beiden Slalom-Wettbewerben wurde die Oberstdorferin Siegerin. Da der Kurs in der Skihalle sehr kurz war, mussten die Rennläuferinnen gleich drei Durchgänge je Rennen absolvieren. Elina Lipp meisterte alle Durchgänge als Schnellste und lag am Ende in beiden Rennen souverän an der Spitze.

am 30.09.2021

Sofie Krehl wird Dritte im Sprint - Germana Thannheimer im Crosslauf auf Platz 1

Zentrale Leistungskontrolle in Oberhof für die Oberstdorfer Langläufer

Die alljährliche Zentrale Leistungskontrolle (ZLK) der Skilangläufer fand vergangenes Wochenende in Oberhof statt.
Am Freitag stand für alle Junioren*innen und älter ein Skihallensprint in der freien Technik auf dem Programm. Weiter ging es am Samstag für alle Teilnehmer im Crosslauf über 5, 7,5 oder 10 km. Am letzten Tag der ZLK absolvierten die Jüngeren auf der Rollerbahn einen Freistil Wettkampf, während die Älteren einen Bergroller-Lauf von Gräfenroda nach Oberhof im klassischen Stil machten.
Der SC Oberstdorf konnte teilweise mit hervorragenden Leistungen glänzen.

Am Freitagnachmittag wurde in der Skihalle in Oberhof der Sprint ausgetragen. Jeder Läufer absolvierte einen Prolog. Danach ging es in den Heats Frau gegen Frau weiter. Lokalmatadorin Victoria Carl gewann. Sofie Krehl belegt knapp dahinter den dritten Platz. Sechste wurde Laura Gimmler. Auf den Plätzen 19 und 20 folgten Verena Veit und Germana Thannheimer. Lou Huth wurde 27. Das entspricht in der Juniorenwertung Platz 6, 7 und 13.
Thomas Spötzl undd Leo Paluka belegten bei den Herren die Plätze 12 und 26 (9. Platz bei den Junioren).

Am Tag darauf folgte der Crosslauf am Grenzadler. Alle Starterinnen mussten über 5 km ihre Laufform unter Beweis stellen.
In der U16 Wertung belegte Joana Müller einen guten 7. Platz. Nele Schmitz wurde 29.
Bei den Mädels in der U18 konnte sich Katja Veit eine Sekunde vor Lucia Heinze den 14. Platz sichern. Sophia Benkert, Fanny Thannheimer, Olivia Biberger und Kim Fischer balgten sich um die Plätze 24, 27, 31 und 34. Im Damenfeld konnten viele ihre persönlichen Bestzeiten aufstellen. Germana Thannheimer belegte einen starken 5. Platz, welcher der Sieg in der Juniorenklasse war. Sofie Krehl wurde knapp dahinter 6. Verena Veit belegte Rang 23 und Lou Huth Rang 30.(Juniorenwertung: Ränge 10 und 16).
In der U16 m, die ebenfalls 5 km laufen mussten, konnte Felix Bollwein den 5. Platz erreichen. Wendel Gentner, Luis Bonnes und Cornelius Martin wurden 20, 23 und 26.
Pius Steurer, welcher als einziger aus Oberstdorf in der U18 m am Start war, belegte über 7,5 km den 26. Platz.

Am letzten Tag der ZLK stand ein FT Rollski Wettkampf auf der Rollerbahn am Rennsteig für die U16 und U18 auf dem Plan. Über 6,4 km belegten Joana Müller und Nele Schmitz in der U16 Wertung die Plätze 15 und 28. Die U16 m und U18 w mussten 9,6 km absolvieren. Felix Bollwein stellte seine gute Form unter Beweis und belegte einen super 3. Platz. Im Mittelfeld mit den Plätzen 11, 19 und 16 folgten Wendel Gentner, Cornelius Martin und Luis Bonnes. Bei den Mädchen wurde Olivia Biberger 7, und somit beste aus ihrem Jahrgang. Fanny Thannheimer wurde knapp 11. vor Katja Veit, welche den 12. Rang belegte. Kim Fischer und Lucia Heinze wurden 26. und 31.
Pius Steurer musste 12,8 km bestreiten und belegte Rang 28.

Für die ,,älteren“ Starter wurde ein Bergroller in klassischer Technik von Gräfenroda nach Oberhof organisiert. Gesamt betrug der Wettkampf 17 km. In der Juniorenwertung musste sich Germana Thannheimer nur Helen Hoffmann aus Oberhof geschlagen geben. Verena Veit beendete das Wochenende mit einem guten 5. Platz. Bei den Damen belegte Laura Gimmler Platz 3, während Sofie Krehl 8. wurde. Celine Mayer wurde 15.
Bei den Herren belegte Thomas Spötzl erneut den 12. Rang.

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am 02.08.2021

Allen Unkenrufen zum Trotz positive WM-Bilanz

Mitgliederversammlung mit Rückblick auf ein schwieriges Vereinsjahr

Die Coronafesseln hat der Skiclub Oberstdorf noch nicht ganz abgelegt. Darum fand zum zweiten Mal in Folge die Jahresversammlung nicht in den eigenen Räumen statt, sondern im großen Saal des Oberstdorf Hauses, in dem besser Abstand gewahrt werden konnte. „Das hatten wir uns anders vorgestellt“, blickte Clubvorsitzender Peter Kruijer auf ein kurioses Jahr zurück, in dem die Pandemie ihren Tribut forderte. Während auf Vereinsebene nicht besonders viel los war, musste die Nordische Ski-WM unter schwierigsten Bedingungen durchgeführt werden. Man habe einiges an Unkenrufen und Negativkommentaren aushalten müssen. „Letztlich aber haben wir bewiesen, dass wir eine sichere WM organisieren können“, meinte Kruijer stolz.

Das Clubleben hingegen habe sich schwierig gestaltet, obwohl alle versucht hätten, das wenig Mögliche auch möglich zu machen. Umso erfreulicher sei, dass alle Sportler trotz der langen Durstrecke ohne Training und Wettkämpfe bei der Stange geblieben sind. Im gemeinsamen Rückblick mit dem Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs-GmbH, Florian Stern, ging es um die Veranstaltungen im letzten Jahr. Die Deutsche Meisterschaft in Sprunglauf und Nordischer Kombination fand das erste Mal mit einem strengen Hygienekonzept statt. „Ein Riesenjob mit ganz wenig Unterstützung von außen“, so Kruijers Bilanz.

Nervenzehrend dann auch das Hin und Her am Beginn des Winters. Niemand habe gewusst, wie und ob Großveranstaltungen wie die Tournee überhaupt stattfinden durften. Letztlich waren Zuschauer im bereits ausverkauften Stadion nicht gestattet, Ticketpreise mussten zurückerstattet werden und Lokalmatador Karl Geiger feierte seinen Sieg unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ein ähnliches Szenario dann bei der WM mit maximal reduzierten Akkreditierungen, 24 000 PCR-und Antigenschnelltests und nur neun positiven Testergebnissen. Kruijer betonte die hervorragende Außenwirkung bei den Wettkämpfen mit den „wohl wärmsten je gemessenen WM-Temperaturen“: 207 Millionen Zuschauer weltweit konnten verfolgen, wie die Oberstdorfer Karl Geiger, Katharina Althaus und Vinzenz Geiger Medaillen holten.
Im kommenden Winter ist die Vierschanzentournee am 28./29.12. zwar wieder fest eingeplant, jedoch nicht vor ausverkauften Tribünen. „Wir rechnen eher mit circa 2500 Zuschauern und werden ganz sicher auch nicht schon am 1. September mit dem Ticket-Vorverkauf starten“, so Kruijer. Gleich darauf kommt zum Jahreswechsel die Tour de Ski nach Oberstdorf zurück. Und ein echter Saisonhöhepunkt ist dann wieder der Skiflug-Weltcup vom 18. bis 20.3.2022.

Der sportliche Leiter Christian Rapp berichtete von einem schwierigen Jahr. Im Sommer hatte man gerade wieder ein Stück Normalität gewonnen, das dann durch den Lockdown wieder zunichte gemacht wurde. Die fehlenden Wettkämpfe hätten einen Motivationsschwund zur Folge gehabt, den die Trainer mit besonderen Ideen jedoch aufzufangen versuchten. „Der nächste Winter wird zeigen, ob wir alles richtig gemacht haben“, so Rapp. Sein Dank galt den Bergbahnen, die für den alpinen Nachwuchs die Lifte und Pisten bereitstellten, obwohl damit kein Geschäft zu machen war.
Trotz Corona ist der SCO ein lebendiger Club. So befinden sich 300 Kinder im Trainingsbetrieb. Fast „am Anschlag“ sind die Alpinen mit 137 Nachwuchssportlern und sechs Trainern. Im Langlauftraining werden 108 Kinder und Jugendliche von vier festen Coaches in die richtige Spur gebracht. Die kleinste Abteilung ist weiterhin das Springerlager mit derzeit 22 kleinen Athleten.

Bürgermeister Klaus King freute sich unter anderem über ein Nordic Zentrum, dass seine Bewährungsprobe bei der WM bestens bestanden habe, und die guten Trainingsmöglichkeiten auf den neuen Kleinschanzen in der Audi Arena. Der Stillstand an den WM-Schanzen durch den schadhaften Mattenbelag sei bedauerlich. Aber es werde von allen Seiten fieberhaft an einer Lösung gearbeitet.
Zu den Perspektiven für eine weitere WM nahm Florian Stern Stellung. Eine Bonus-WM werde es demnach definitiv nicht geben. Man habe zwar die Bereitschaft, wieder eine WM zu organisieren, beim DSV platziert. Nun müsse man die Stimmung in der Bevölkerung abfragen. „Die letzte Bewerbung kam vielleicht zu früh und hat zu diesem langen Weg der Absagen geführt“, gab Stern zu bedenken.

Sehr viele Ehrungen gab es auch bei der SCO-Jahresversammlung.
Für 25 Jahre Vereinstreue:
Vinzenz Bietsch, Wilfried Demmel, Mathias Dressel, Franziska Dünßer, Maximilian Dünßer, Nicole Fessel, Christoph Geg, Joachim Geg, Patricia Görl, Michael Happach, Lukas Joas, Mathias KieselLaurenz Lakotta, Elisabeth Lipp, Johanna Bietsch, Lorenz Lipp, Magdalena Haas, Quirin Müller, Florian Ruppaner, Thomas Ruppaner, Johannes Rydzek, Otto Schmid, Roman Schmid, Markus Schraudolph, Günther Schweikart, Monika Leiner, Helmut Weckerle, Astrid Weckerle, Friederike Wesch, Melina Wesch, Florian Wesch, Otto Yagzi, Katrin Vallet.

40 Jahre:
Herwig Appelt, Anita Berktold, Joseph Berktold, Karin Bienert, Alexander Bollwein, Hermann Geiger, Bernd Häußler, Elisabeth Hoppe, Katja Rapp, Maren Niederacher, Alexandra Lang, Florian Rösch, Lorenz Tauscher, Manuela Tauscher, Margret Käufler, Susanne Weidhaas, Nicole Weidhaas, Björn Weidhaas, Andreas Wirth, Brigitte Wirth.

50 Jahre:
Andreas Bauer, Hans Bauer, Franz Braxmair, Anton Brutscher, Andreas Geiger, Andreas Heckmair, Karin Heckmair, Marc Horle, Dietmar Kissner, Cornel Konrad, Johann Mayr, Franz Regensburger, Michael Rydzek, Nicole Scherf, Adalbert Schall, Fritz Schwarz, Michael Steiner, Norbert Zeberle, Robert Zint.

60 Jahre:
Margret Bucherer, Georg Becherer, Klaus Düwell, Leopold Hilbrand, Barbara Horle, Bernd Ifländer, Richard Mülller, Veronika Schmidl, Anton Schweiger, Wilhelmine Seitz, Michael Tauscher.
65 Jahre:
Barbara Luitz, Hans-Jürgen Tauscher
70 Jahre:
Georg Düll, Georg Rees, Flori Vogler.

Silberne Ehrennadel:
Pius Geiger, Mathias Kiesel, Florian Niederacher, Daniel Nett, Michael Dreher, Josef Huber, Wolfgang Marton, Arno Große-Wichtrup, Florian Stern,

Goldene Ehrennadel:
Karl Geiger, Vinzenz Geiger, Katharina Althaus

am 14.07.2021

Jahreshauptversammlung am 28. Juli 2021

Beginn im 19.00 Uhr im Oberstdorf Haus

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Skiclub Oberstdorf findet am Mittwoch, den 28. Juli ab 19.00 Uhr im Oberstdorf Haus (Raum Nebelhorn) statt.

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung
2. Berichte der Vorstandschaft und der Skisport- und Veranstaltungs GmbH
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung der Vorstandschaft
5. Ehrungen/Anerkennungen
6. Teilwahlen
7. Aktuelles zur FIS Nordischen Ski WM
8. Verschiedenes

Die Vorstandschaft freut sich über rege Beteiligung.

Bitte beachten:
Die Versammlung findet unter aktuell gültigen Hygienevorschriften statt. Bitte tragen Sie bis zu Ihrem Platz einen Mund-Nase-Schutz und halten Sie die Abstände ein.

am 11.06.2021

Breitensport geht wieder los

Ab Mittwoch, den 16.06.21, bietet Birgit Paluka wieder Breitensport Training an.

Treffpunkt ist um 18:00 Uhr am Eisstadion in Oberstdorf zum Nordic Walking.

am 01.06.2021

Dr. Peter Kruijer ist neuer Präsident der Vierschanzentournee

Vorsitzender des SC Oberstdorf löst Johann Pichler (Bischofshofen) ab

Dr. Peter Kruijer vom Skiclub Oberstdorf ist neuer Präsident der Vierschanzentournee. Die Vorsitzenden der Partnervereine aus Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen bestimmten den 63-jährigen am Wochenende zum Nachfolger von Johann Pichler (Bischofshofen), der das Amt in den vergangenen drei Jahren innehatte. Gleichzeitig wechselt auch die Geschäftsstelle der Vierschanzentournee von Bischofshofen nach Oberstdorf.

„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und bin mir der besonderen Verantwortung bewusst. Schließlich ist die Vierschanzentournee das Premium-Produkt schlechthin im Wintersport“, erklärte Dr. Kruijer, als er bei der symbolischen Amtsübernahme den Tournee-Adler von Pichler übernahm.

Gemeinsam mit seinen Kollegen Michael Maurer (Skiclub Partenkirchen) und Alfons Schranz (Sport-Club Bergisel) dankte Dr. Kruijer seinem Vorgänger Johann Pichler und dessen Ehefrau Erika für die wertvolle Arbeit in den vergangenen Jahren. „Ihr habt wirklich jede noch so schwere Herausforderung gemeistert und im Team hervorragend harmoniert. Die Messlatte liegt hoch. Aber das spornt uns Oberstdorfer nur noch mehr an“, sagte Dr. Kruijer mit einem Schmunzeln in Richtung des Vorgängers. Pichler freut sich indes aufs Rentner-Dasein: Er war über 40 Jahre lang im Skiclub Bischofshofen aktiv und übergab dort nun das Amt des geschäftsführenden Präsidenten an seinen Nachfolger Manfred Schützenhofer.

Mit Dr. Peter Kruijer steht zum zweiten Mal in der fast 70-jährigen Geschichte ein Vorsitzender des SC Oberstdorf an der Spitze der Vierschanzentournee. Von 2006 bis 2010 hatte bereits Pe Horle das Amt innegehabt. Auch für die Geschäftsstelle ist es eine Heimkehr. Sie war bereits von 2006 bis 2015 in Oberstdorf bei der Skisport- und Veranstaltungs GmbH angesiedelt.

Dr. Peter Kruijer ist wie sein Vorgänger ein Mann aus der Praxis. Der 63-jährige ist seit 2012 Vorsitzender des SC Oberstdorf und seither nicht nur Chef des Organisationskomitees beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee, sondern auch bei vielen weiteren Weltcups in Oberstdorf wie etwa im Skifliegen, den Damen-Skispringen oder auch bei der Tour de Ski. Zuvor war der Orthopäde über 35 Jahre lang als Rennarzt und seit 1990 als Ressortleiter Medizin bei den Weltcup-Veranstaltungen in Oberstdorf im Einsatz. Seine Tournee-Karriere begann im Jahr 1974 als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, als 17-jähriger kümmerte sich Dr. Kruijer damals um den Absperrdienst. Auch bei den drei nordischen Ski-Weltmeisterschaften und den Titelkämpfen im Skifliegen war Dr. Kruijer dabei, 1987 sogar in Doppelfunktion: vormittags als Kampfrichter beim Langlauf, nachmittags als Arzt im Skisprungstadion.

Die Tournee ist bei Kruijers eine Herzens- und Familienangelegenheit: Ehefrau Gabi Kruijer koordiniert seit vielen Jahren die Dopingkontrollen und wird dabei von Sohn Christian unterstützt. Tochter Nicola ist als Ärztin und ebenfalls bei der Dopingkontrolle involviert.

am 31.05.2021

Absage Kratzerlauf

Leider kann der Schorsch-Noichl-Gedächtnislauf auf Grund der aktuellen Situation auch dieses Jahr nicht stattfinden.

Wir hoffen dass es 2022 wieder möglich ist und freuen uns schon auf den nächsten Kratzerlauf!

am 17.03.2021

Gute Laune inklusive

Sichtungswettbwerbe in Oberhof

Die Oberstdorferinnen Kim Fischer, Lucia Heinze, Lou Huth, Fanny Thannheimer und Katja Veit gingen in Oberhof bei der DSV Sichtung an drei Rennen an den Start. Leider kamen alle nicht über Plätze im Mittelfeld hinaus, aber sie ließen sich die gute Laune nicht nehmen.

am 17.03.2021

Coletta Rydzek mit Sieg im Sprint

Beim Conti-Cup in Pokljuka

Beim Continentalcup der Langläufer in Pokljuka/ Slowenien standen Coletta Rydzek bei den Damen sowie Verena Veit und Germana Thannheimer bei den Juniorinnen am Start. Gelaufen wurden ein Sprint, 10 km bzw. 7,5 km klassisch und zum Abschluss die Verfolgung in der freien Technik über 15 bzw. 10 km.

Coletta holte sich im Sprint den Sieg und ließ die Plätze 3 und 6 folgen.
Germana wurde 12., 5:und 6.
Verena Veit landete auf den Plätzen 13., 9. und 13.

am 17.03.2021

Starke Leistung der Kombinierer in Russland

Beim Conti-Cup-Finale in Nizhni Tagil

Eine starke Leistung zeigten die Nordischen Kombinierer Julian Schmid und Wendelin Thannheimer beim Finale im Continentalcup in Nizhni Tagil (Russland).
Auf dem Programm standen ein 10 km- Wettbewerb, ein 10-km-Massenstart und ein 15 km Lauf mit zwei Sprüngen.
Beim Triple Sieg von Terence Weber erreichte Julian die Top-Platzierungen 6., 7. und 3.
Wendelin Thannheimer kam auf die Plätze 8.,11. und 13.

am 08.02.2021

Spendenaufruf Loipe Spielmannsau

​Liebe Mitglieder, in diesem Jahr wird die Loipe in die Spielmannsau nicht gespurt um die Finanzen der Gemeinde etwas zu entlasten.

Um aber die Nutzung dieser beliebten Loipe doch noch zu ermöglichen bitten wir um eure Unterstützung mit einer zweckgebundenen Spende an den SCO. Im Vorfeld haben sich bereits einige Partner des SCO bereiterklärt diese Aktion zu unterstützen.
Sollte der gesammelte Betrag nicht ausreichen um die Loipe zu präparieren werden die Spenden wieder zurückerstattet oder auf Wunsch für die Jugendarbeit des SCO verwendet.

Spendenkonto:
Skiclub 1906 Oberstdorf e.V.
Vermerk "Spende-Spielmannsau"
Raiffeisenbank Oberallgäu Süd eG
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am 08.02.2021

Vinzenz Geiger zweimal ganz oben

In Klingenthal ist der Oberstdorfer unschlagbar - auch Johannes Rydzek ist zurück in der Weltspitze

Das war ein Super-Wochenende für die Nordischen Kombinierer. Allen voran glänzte Vinzenz Geiger in Klingenthal mit zwei Siegen so kurz vor der Heim-WM. Der härteste Konkurrent Jarl Magnus Riieber hatte das Wettkampf-Wochende in Klingenthal zwar ausgelassen, aber Geiger zeigte ganz hervorragende Laufleistungen und damit seine deutlichen Titelambitionen für die Titelwettkämpfe in Oberstdorf auf. Auch Johannes Rydzek ist pünktlich vor der WM wieder in der Erfolgsspur. Er holte sich die Plätze 5 und 6. Ein Startplatz bei der Wm ist smoti für den 29-Jährigen sicher.

am 08.02.2021

Josef Geiger wird Ehrenmitglied des SCO

Anlässlich seines 60.Geburtstag gibt es die hohe Auszeichnung

Anlässlich seines 60. Geburtstages wurde Josef Geiger zum Ehrenmitglied des Skiclub Oberstdorf ernannt. Vorsitzender Dr Peter Kruijer(links), sowie seine Stellvertreter Georg Geiger (rechts) und Willi Geiger (nicht auf dem Bild) überreichten dem Jubilar die hohe Auszeichnung. Josef Geiger war neben seiner mehrjährigen Tätigkeit als erster Vorsitzender viele Jahre lang in diversen maßgeblichen Funktionen für den Skiclub Oberstdorf tätig. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand hat er den Club immer intensiv unterstützt und ist weiterhin ein begeistertes SCO-Mitglied.

am 05.02.2021

König der Skispringer: 100 Jahre Sepp Weiler

Am 22. Januar 2021 wäre einer der erfolgreichsten und bekanntesten Oberstdorfer Sportler, der oftmals als „Springerkönig“ titulierte Sepp Weiler 100 Jahre alt geworden.

Aus heutiger Sicht ist nicht ohne Weiteres zu verstehen, wie in den Jahren unmittelbar nach dem verheerenden 2. Weltkrieg gerade von bedeutenden Sportveranstaltungen und bekannten Sportlern als deren Protagonisten eine besondere Identifikation, verbunden mit Lebensfreude und Zuversicht, ausging.

Nachdem Deutschland aus politischen Gründen bis Ende der vierziger Jahre von der internationalen Sportbühne verbannt war, wurden nationale und ab 1950 auch internationale Sporterfolge mit geradezu euphorischer Begeisterung aufgenommen. Nach den schrecklichen Kriegsereignissen und oftmals traumatischen persönlichen Erlebnissen wurde der Sport für viele gewissermaßen zum friedlichen Feld der Selbstfindung und Identifikation.

Auch für unser Oberstdorf ergaben sich in jenen Jahren ganz entscheidende Weichenstellungen gerade im Bereich des Sports, die bis heute positiv nachwirken. Es waren vorausblickende Kommunalpolitiker, mutige Unternehmer und engagierte (und clevere) Sportfunktionäre und vor allem auch großartige Sportlerpersönlichkeiten, die damals die Grundlagen schufen für die Entwicklung Oberstdorfs zur führenden internationalen Wintersportdestination. Und so war der Sport – und ist es bis heute – eine tragende Säule unserer prosperierenden Tourismuswirtschaft und damit auch unserer hohen Lebensqualität.
Nach dem Ausschluss von Olympia 1948 reifte die Idee zum Bau der ersten Skiflugschanze, die im darauffolgenden Jahr bereits umgesetzt wurde.

Und 1953 schließlich begann die einmalige Erfolgsgeschichte der deutsch-österreichischen Vierschanzentournee, heute ein internationaler Sportklassiker mit unschätzbarem Werbewert. Besondere Strahlkraft gewissermaßen erfuhren diese Initiativen durch die gleichzeitig von Oberstdorf ausgehenden Erfolge der Skispringer, allen voran eben Sepp Weiler.
Und wer weiß, ob es je zu Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf gekommen wäre, wenn damals nicht Sportler wie Sepp Weiler zusammen mit seinen Kameraden Heini Klopfer, Toni Brutscher und Max Bolkart die so entscheidende „Anlauf- spur“ gelegt hätten.
Dabei stand Sepp Weiler, der schon 1947 bei den allerersten bundesdeutschen Wahlen zum Sportler des Jahres als bester Wintersportler auf Platz zehn gewählt wurde (1950 dann unter allen Sportlerinnen und Sportlern sowie Teams insgesamt sogar auf Platz 5), mit seinen ähnlich berühmten Kollegen ja nicht am Anfang einer Oberstdorfer Springertradition, sondern eigentlich schon mittendrin, nur hatten seine Vorgänger und Vorbilder nicht annähernd diesen Popularitätsstatus erreicht.

Am nächsten kam ihm dabei noch der erste Oberstdorfer Olympiateilnehmer Franz Thannheimer, dem 1928 nicht nur die Olympiateilnahme in St. Moritz gelang. Mit seinem inoffiziellen Weltrekordsprung auf 75 Meter beim vorolympischen Training auf der Bernina-Schanze in Pontresina katapultierte er sich in den Kreis der Favoriten, wie sich damaligen internationalen Pressemeldungen entnehmen lässt.
Bei dem von seinen Gegnern gefürchteten „Kleinen mit der Brille“ ging der junge Weiler dann auch in die Skispringer-Lehre. Wie Thannheimers Sohn Alfons von seinem Vater weiß, übte der Sepp sogar in dessen Schreinerwerkstatt in der Schrofengasse von der Hobelbank herunter die elegante Telemarklandung. Bei Sepp Weiler scheint dieses Training besonders effektiv gewesen zu sein, denn kaum ein anderer stand in dieser an Stürzen überaus reichen frühen Zeit des Skispringens so viele extrem weite Schanzenrekorde wie er. Als Beispiel mögen die 82 Meter (1950) am Schattenberg oder die 101 Meter in Willingen (1951) genügen, die rund 20 Jahre bestehen blieben und erst übertroffen werden konnten, nachdem die Schanzen umgebaut worden waren.

Die Sprünge beim Thannheimer Franz waren aber nicht der eigentliche Beginn des „Trainingsprogramms“ des skisprungbegeisterten Buben. Am 22. Januar 1921 als fünftes von sieben Kindern seiner Eltern Ludwig und Maria Weiler geboren, erschreckte er bereits im Kindergartenalter seine Mutter mit Sprüngen vom Küchentisch, zu denen er vielleicht schon durchs Zuschauen bei Wettbewerben an der Halde motiviert worden war.
Mit Anlauf fast von der Hofmannsruhe und einer abenteuerlich langen Auf- sprungbahn, die nach der Landung höchstes skifahrerischen Können abverlangte, war dort Thannheimer gegen die Konkurrenten gesprungen, bis sein Talent die Verantwortlichen dazu motivierte, eine adäquate neue Schanze unter dem Schattenberg zu bauen, damals noch unter dem Namen „Faltenbach-Schanze“. Dort fand der erste Wettbewerb Ende Dezember 1925 statt. Gut möglich, dass der knapp fünfjährige Sepp als Zuschauer dabei war und von da an Skispringer werden wollte.
Schon als Sechsjähriger wagte er erste Sprünge auf der damaligen Jugendschanze am Fuße des Kühbergs, bis dann schließlich sechs Jahre später am Schattenberg Weilers erste Wettkampfteilnahme als Zwölfjähriger großes Aufsehen erregte. 1930 hatte er die ersten Deutschen Skimeisterschaften in Oberstdorf noch als neunjähriger Zuschauer erlebt. Und nun feierte er auf der Schattenberg- schanze nur wenige Tage nach seinen ersten Sprungversuchen auf dieser Anlage als jüngster Teilnehmer einen fast unglaublichen ersten Erfolg. Dass sein Sieg auch dem mangelnden Stehvermögen von zwei deutlich weiter springenden Konkurrenten zu verdanken war, soll die großartige Leistung des Buben nicht schmälern. Seinen Kraftnachteil gegenüber den Älteren glich er nämlich durch eine besonders mutige Vorlage aus, die ihm auch später noch aerodynamische Vorteile verschaffte, auch wenn es zunächst noch keine Windkanalversuche gab, mit denen ab den fünfziger Jahren die optimale Körperhaltung der Skispringer erforscht wurde.

Wenn man das damalige Pressefoto des Buben sieht, meint man seinen Enkel Frank Löffler abgebildet zu sehen, so sehr ähnelte in diesem Alter der spätere Deutsche Meister des Jahres 2002 seinem Großvater. Wie sehr Sepp Weiler gera- de im hessischen Willingen verehrt und geschätzt wurde, zeigt sich auch daran, dass sein Enkel bei der Einweihung der neu umgebauten „größten Großschanze“ der Welt (heutiger Schanzenrekord 152 Meter) im Jahr 2001 den allerersten Sprung zelebrieren durfte.

Seine skispringerischen Erfolge ließen Sepp bald zum drei Jahre älteren Heini Klopfer aufschließen und brachten ihn auch schon mit 16 Jahren in die Nationalmannschaft.
Er absolvierte eine Lehre im „Installateur- und Spenglerhandwerk“ (den Gesellenbrief erwarb er im Dezember 1940) und war schon bald als einer der Besten im deutschen Team unterwegs. Als der Zweite Weltkrieg (1939- 1945) ausbrach, war Weiler 18 Jahre alt und als der Krieg zu Ende war, stand er im 25. Lebensjahr und hatte 1942 durch eine Minenexplosion die Sehkraft seines durch eine frühere Verletzung schon zu fünfzig Prozent vorgeschädigten linken Auges nun fast völlig eingebüßt, was das dreidimensionale Sehen erheblich erschwerte.
Dass Weiler selbst bei schlechter Sicht Rekordweiten stand, war nicht zuletzt auch findigen Schanzenpräparatoren zu verdanken, die mit einer einfachen, aber sehr hilfreichen Methode die Sicht im Landebereich verbesserten: Sie streuten Tannenzweige, was bis heute noch bei diffusem Licht mehr Sicherheit schafft.
Die Kriegsjahre brachten natürlich eine erhebliche Einschränkung des Sportbetriebs mit sich. Dennoch konnte Weiler unter anderem 1941 in Cortina bei den später annullierten Kriegsweltmeisterschaften brillieren. Der Zwanzigjährige er- zielte dort die größten Weiten, wurde aber aufgrund dubioser Wertungen von damals lediglich drei Sprungrichtern nur Vierter. Und ebenfalls 1941 wurde auf der bis dato größten Schanze der Welt in Planica von Sepp Weilers späterem Schwager, dem Thüringer Rudi Gering der Weltrekord mit 118 Metern erzielt.

Der zwanzigjährige Weiler war zu dessen Verdruss allerdings zeitgleich zum Springen nach Skandinavien geschickt worden und anschließend nach kurzer Rekrutenzeit mit den Gebirgstruppen nach Russland. Aber er soll schon während des Krieges mit Heini Klopfer ausgemacht haben, eine Riesenschanze zu bauen, wenn sie unversehrt wieder nach Hause zurückkehren würden.
Und als dann im besten Springeralter und bei bester Form Sepp Weiler wie auch die anderen deutschen Springer aus politischen Gründen 1948 weder bei Olympia noch in Planica starten durften und als dort auch noch seinem Schwager durch den Schweizer Fritz Tschannen mit 120 Metern der Weltrekord entrissen wurde, da wurde aus den Plänen ernst: „Ietz büe´ber holt seal a Schonz!“ war die Devise, mit der die beiden Oberstdorfer Spitzenspringer den Bau einer neuen, noch größeren Skiflugschanze in Oberstdorf initiierten.
Nach seiner Soldatenzeit hatte Sepp im Sommer 1945 seine um ein Jahr jüngere Frau Brigitte kennengelernt, die nach ihrer Flucht aus dem ostpreußischen Königsberg in der Langenwanger Gaststätte „Illertal“ einquartiert war, in der die Oberstdorfer Skispringer gerne einkehrten. Noch bevor Söhnchen Bernd im April 1946 zur Welt kam - die Töchter Brigitte und Andrea folgten 1952 bzw.1958 - gab es zu Jahresbeginn die Hochzeit. Im Herbst zog die Familie auf die Hochleite, die die Weilers bis 1950 bewirtschafteten.

Da Sepp sehr viel beim Springen und vor allem 1949 mit Heini Klopfer, Toni Brutscher und Rudi Gering auch in ganz Deutschland auf Werbetour mit Hals- tuchverkauf (galt zugleich als Eintrittskarte) zur Finanzierung des Flugschanzen- baus unterwegs war, blieb die Hauptarbeit oft an seiner Ehefrau hängen, die Sepps Aktivitäten aber immer akzeptierte und unterstützte.
Sepp war ja wegen seiner Erfolge schon in den dreißiger und vierziger Jahren als Sportstar verehrt worden. Als beliebtester Wintersportler zog er aber auch in der Nachkriegszeit auf vielen Schanzen die Massen an.

Seine Duelle mit dem ehemaligen Weltrekordler und Weltmeister Sepp („Bubi“) Bradl aus Österreich sind legendär. Sepp stellte einen Schanzenrekord nach dem anderen auf, erzielte unter anderem mit 94 Metern auf der von Heini Klopfer geplanten Kobelschanze in Füssen den bis dahin weitesten Sprung innerhalb Deutschlands und gewann in seiner besten Saison 1948/49 tatsächlich 35 von 36 nationalen und internationalen Wettbewerben. Lediglich bei den Deutschen Meisterschaften in Isny stürzte er zweimal, als die Jury einen viel zu langen Anlauf festgelegt hatte, und musste den Sieg seinem jungen Clubkameraden Toni Brutscher überlassen.
Jeder, der sich in der Sportwelt auskannte, wusste, dass es diesem Sepp Weiler durch Krieg und Nachkriegszeit verwehrt war, seine herausragende Form und sein Können mit einem Weltmeistertitel oder Olympiasieg oder wenigstens einem Medaillengewinn zu krönen.

Die ausgefallenen Olympische Winterspiele 1940 und 1944, das Teilnahmeverbot für deutsche Sportler 1948, all das in Weilers allerbesten Jahren, sind sportlich gesehen die traurige Nebenwirkung einer natürlich in noch ganz anderen Dimensionen verheerenden Katastrophe.
Weiler galt als bescheidener Mensch, der sich über dieses Schicksal nie beklagte. Sein Blick nach vorn sollte sich dann endlich 1950 ausbe- zahlen. Bei der ersten Skiflugwoche, die auf ein ungeheures Medieninteresse stieß und mit ge- schätzt insgesamt 170 000 Zuschauern die Kas- sen nicht nur des Skiklubs füllte, erzielte er auf der von ihm selbst initiierten Oberstdorfer Flug- schanze am 1. März 1950 mit 127 Metern einen neuen Weltrekord, den der Schwede Dan Netzel allerdings tags darauf mit 135 Metern überbot. Weiler steigerte sich noch auf seine persönliche Bestweite und den deutschen Rekord von 133 Metern.
So bleibt Sepp Weilers Name für alle Zeiten in den entsprechenden Listen verewigt. Das gilt auch für seinen Deutschen-Meister-Titel im selben Jahr und seinen 8. Platz bei der Olympiateilnahme von 1952 in Oslo, wo er als Mitfavorit angetreten war. Seinen Gesamtsieg bei der Skiflugwoche von 1950 konnte Sepp 1952 sogar wiederholen. 1953 war er bei der ersten Vierschanzentournee Fünfter der Gesamtwertung und selbst 1956 wurde er noch einmal für Olympia nominiert, eilte aber wegen des Todes seiner Mutter vorzeitig aus Cortina nach Oberstdorf zu- rück.
In diesen Jahren zog sich Sepp Weiler nach und nach vom Skisport zurück. Auch als Springer der Nationalmannschaft wollte er nicht mehr antreten, um sich ganz seinem 1952 gegründetem Sportgeschäft widmen zu können. Nur noch für den Skiclub wollte er gelegentlich starten und nahm für diesen auch im Vorfeld der Skiflugwoche 1955 an entsprechenden Werbeveranstaltungen teil.

In einer für ihn beruflich schwierigen Situation kam im Herbst 1957 vom Skiclubvorsitzenden Hans Schlömer aus Willingen, wo Weiler eine ungeheure Popularität genoss, ein Angebot, dem Sepp seine „Liftgaststätte am Ettelsberg“ zu verpachten. Sepp Weiler fasste in Willingen rasch Fuß.
Die im Volksmund als „Sepp-Weiler-Hütte“ bekannte Gastronomie wurde bald zum beliebten Treffpunkt. Und auch der Deutsche Skiverband erinnerte sich an seine große sportliche Erfahrung und noch 1968 wurde er zu einem Trainingslehrgang nach St. Moritz gebeten, wo er versuchte, der damals zum Teil „aufsprungschwachen“ Nationalmannschaft seinen eleganten Landungsstil beizubringen.
Doch 1972 schlug das Schicksal hart zu, denn ein Brand vernichtete Weilers Gaststätte und darin auch fast alle seiner Siegestrophäen. Der von Sepp finanzierten und an anderer Stelle neu errichteten Gaststätte war nicht der erwünschte geschäftliche Erfolg beschieden und so verkaufte er 1976 das Anwesen und kehrte, nicht zuletzt auf Drängen seines Springerfreundes Toni Brutscher, nach Oberstdorf zurück.
Dort konnte Sepp an der Stätte seiner größten Triumphe, nämlich neben dem Auslauf der Skiflugschanze, einen Kiosk mit Bewirtungsmöglichkeit betreiben. Als im Vorfeld der Nordischen Skiweltmeisterschaften von 1987 auf der Südseite des Flugschanzenauslaufs ein Funktionsgebäude für Langlauf und Skifliegen errichtet wurde, zog der ehemalige Springerkönig in eine neu eingerichtete Gastwirtschaft im Erdgeschoss ein und führte dort noch ein Jahrzehnt lang sein Geschäft.

Am 24. Mai 1997 verstarb Sepp Weiler, nachdem er schon 1980 seine geliebte Ehefrau Brigitte im Alter von nur 58 Jahren verloren hatte. Nach dem Tod seines Vaters übernahm Bernd Weiler mit seiner Frau Uschi den Traditionsbetrieb. Als die beiden 2016 in Rente gegangen waren, entschied der Gemeinderat, den Funktionsbau an der Flugschanze umzugestalten. Vor der Ostseite des neu errichteten Lokals, dort wo die Sonne am Vormittag über den Himmelschrofen steigt und mit ihren warmen Strahlen für die Thermik im Aufsprunghang sorgt, die einst auch den Springerkönig von Oberstdorf bis zum Weltrekord trug, dort scheint sie heute auf eine Gedenktafel für Sepp Weiler, auf der Bilder aus seiner ruhmreichen Zeit und seine größten Erfolge verewigt sind.

am 15.12.2020

Top-Ten-Plätze für Elena Lipp im Riesenslalom

Jessica Hilzinger mit Doppelsilber im Slalom

Auch unsere Skifahrerinnen sind in die Rennsaison gestartet! Elina Lipp holte sich mit Rang 6. und Rang 9 zwei Top Ten-Plätze im Riesenslalom beim National Junior Race in Pfelders in Südtirol. Jessica Hilzinger erreichte Platz 2 im FIS-Slalom in Plan de Corones (FRA) sowie die Plätze 2 und 4 beim Europacup-Slalom im Ahrntal/Südtirol.

am 15.12.2020

Doppelsieg für Julian Schmid

Platz 3 für Wendelin Thannheimer im Conti-Cup

Ein großartiges Wochenende erlebten unsere Nordischen Kombinierer in Park City (USA). Beim Continental-Cup in Utah holte sich Julian Schmid in zwei von drei Wettkämpfen den 1. Platz. Wendelin Thannheimer erreichte im Wettkampf auf der 100-Meter-Schanze und dem anschließenden 10-KM-Rennen den 3. Rang.

am 11.10.2020

Karl Geiger hat geheiratet

Und die Kinder vom Skiclub stehen Spalier

Es hat geregnet… es war kalt … es war wunderbar… hatte Skispringer Karl Geiger nach seiner Hochzeit in den Social Media gepostet. In seinem Heimatort schlossen Deutschlands zur Zeit bester Skispringer und seine Freundin Franziska den Bund der Ehe. Nach der Trauung standen Vorstand und Kinder des Skiclub Oberstdorf Spalier, um den Frischvermählten die Ehre zu erweisen beim „Sprung“ ins private Glück.

am 06.10.2020

Sina Kiechle springt zum Sieg

Erfolg bei den OPA-Games in Hinterzarten

Ein erfolgreiches Wochenende hat die Nachwuchs-Skispringerin des Skiclub Oberstdorf, Sina Kiechle, hinter sich. Die erst 13jährige und damit jüngste Sportlerin im Kader des Deutschen Skiverbandes, siegte bei den OPA Games Children in Hinterzarten vor der Slowenin Maja Kovacic und Christina Feicht vom WSV Kiefersfelden. Auch im Team kam Sina Kiechle zusammen mit Christina Feicht und Amelie Neumann aufs oberste Podest.
Mit ihrer starken Leistung, die sie schon ein Wochenende zuvor mit einem 1. Platz im Einzel beim Deutschen Schülercup in Rastbüchl gezeigt hatte, begeisterte sie auch ihren Coach Ralf Schmid. Der Heimtrainer lobte ihr großes Talent, den nötigen Ehrgeiz und eine für Sinas Alter hervorragende Grundtechnik und Fluggefühl. „Ich möchte mich in jedem Training verbessern und an Feinheiten in der Sprungtechnik feilen“, formuliert die junge Kaderathletin ihr Ziel für die Saison.

am 15.09.2020

Besondere Zeiten – besondere Skiclub-Versammlung

Georg Späth sen. wird für 80 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet – Rudi Tusch wird zum Ehrenmitglied ernannt

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Coronabedingt fand die Jahresversammlung des Skiclub Oberstdorf nicht in den eigenen Räumlichkeiten statt, sondern im großen Saal des Oberstdorf Hauses. Statt gemütliche Bierbankatmosphäre war es dort für die Mitglieder jede Menge Abstand geboten. Auch die Ehrungen erfolgten kurz und bündig ohne sonst übliches Shakehands und gemeinsame Fotos.
Der Rückblick jedoch war vertraut wie immer. Gemeinsam ließen der Skiclub-Vorsitzende Dr. Peter Kruijer und der SVG-Geschäftsführer, Florian Stern die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Ein Jahr, das der SCO von seinen Veranstaltungen her noch gut über die Bühne gebracht hatte, bevor die Zäsur durch Corona kam. Helferfest und Sportlerehrung, eine Vierschanzentournee, bei der erstmals der Wettkampftag schon sieben Wochen zuvor ausverkauft war, das Nordic Weekend als Testveranstaltung für die Nordischen Ski-WM mit großer Bedeutung und überraschend vielen Zuschauern sowie der Weltcup im Frauenskispringen zählten zu den Highlights.
Dann kam Corona, weshalb Traditionsveranstaltungen wie der Familienlauf und das Kratzerrennen ausfallen mussten. Auch die sehnlich erwünschte Eröffnung der erneuerten Kleinschanzen konnte nicht groß gefeiert werden.
Der Ausblick auf die kommende Saison blieb vage. „Die Dinge ändern sich von Tag zu Tag“, erklärte Kruijer, der sich mehr Unterstützung vonseiten der FIS wünschen würde. Tournee und WM sollten unbedingt stattfinden und man arbeite derzeit fieberhaft an tragfähigen Hygienekonzepten für beide Veranstaltungen. Aber: Luftschlösser ließen sich angesichts der Corona-Lage nicht bauen. „Das Bild von einem vollen Stadion ist Geschichte“, so der Skiclub-Vorsitzende. Eine Geister-WM ohne Zuschauer solle es zwar sicher nicht geben, aber deutliche Abstriche müssten leider gemacht werden.
Der Corona-Lockdown hat auch den Trainings- und Wettkampfbetrieb im SCO schlagartig geändert. Die Trainer hätten sich aber sehr erfinderisch gezeigt, so der Sportliche Leiter, Christian Rapp. So gab es Training per Videochat und Schnitzeljagden durchs Dorf, bevor im Mitte Mai der normale Betrieb wieder anlief. Bewährt habe sich das Angebot des SCO als Ausbildungsbetreib, in dem inzwischen vier Trainer im Dualen Studium und mit André Wagner, Elias Wechs, Marie Uhl und Pius Rapp in allen Abteilungen ausgebildet würden.
Es gebe ein großes Team im Langlauf mit 108 Athleten und effektiver Arbeit in allen Leistungsgruppen. Einen Wahnsinnszuwachs habe mit 137 Athleten der Alpinbereich verzeichnet. „Für die Trainer ein immenser Aufwand, der aber auch durch ein starkes Nachwuchstrainer-Team unterstützt werde, so Rapp. Nur 22 Aktive hat derzeit die Abteilung Skisprung und Nordische Kombination. Weil während des Umbaus der Arena kein Heimtraining stattfinden konnte, sei das Interesse der Kleinen weggebrochen, bedauerte Rapp, der sich rund 50 Nachwuchsspringer wünschen würde.
Der neue Bürgermeister Klaus King freute sich, dass endlich die Skisprung-Arena wiedereröffnet wurde und sich durch das neue Langlaufstadion Perspektiven für Gäste, Breiten- und Leistungssport öffneten. King warb für ein vertrauensvolles Miteinander von Club und Kommune in der Zukunft. Zwei Treffen in Partenkirchen, wo es um die Erarbeitung von Hygienekonzepten gehe, bestärkten ihn in der Hoffnung auf eine erfolgreiche Tournee und ein erneutes WM-Wintermärchen im Februar.
Ohne Händeschütteln, Anstecken von Ehrennadeln und Fotos gingen die Ehrungen über die Bühne. Ein besonderes Jubiläum feierte Georg Späth sen., der seit 80 Jahren Mitglied des Skiclubs ist. Zum Ehrenmitglied wurde Rudi Tusch ernannt. Der gebürtige Oberstdorfer, der nach seiner aktiven Springer-Karriere in verschiedenen Positionen beim DSV gearbeitet und sich kürzlich in den Ruhestand verabschiedet hatte, ist seinem Heimat- Skiclub immer noch sehr verbunden und zeigte sich sichtlich gerührt durch die Auszeichnung.

Ehrungen für langjährige Clubmitgliedschaft:
25 Jahre: Dennis Boxler, Josef Boxler, Peter Bredthauer, Franziska Bredthauer, Marlene Gogl, Andrea Geiger, Hans-Peter Jokschat, Markus Angermeyer, Frank Börner, Karl Denz, Anita Denz, Monika Boxler, Hansjörg Tauscher.
40 Jahre: Hans Müller, Melanie Borgmann, Gerhard Fülle, Josefa Fülle, Florian Fülle, Peter Geiger, Hans Georg Gotzler, Judith Althaus, Carla Becherer, Alexander Becherer, Christine Bietsch, Monika Brutscher, Thomas Brutscher, Christian Müller, Barbara Litjens, Cordula Robl, Andreas Noichl, Monika Noissinger, Judith Lingg-Dempfle, Veronika Lingg, Karin Kling, Markus Kling, Gretel Kissner, Marianne Wirth, Thomas, Wirth, Michael Müller, Patrick Wesch, Karl Sundrup, Markus Titscher, Caroline Thannheimer, Sonja Thies.
50 Jahre: Florian Fischer, Susanne Fink-Koch, Maria Finkel, Georg Eltrich. Karola Bantel, Hansjörg Donderer, Katharina Rünzler, Walter Renn jr. ; Elisabeth Rees, Monika Leitner, Franz Jäger jr; Heidi Jost, Martina Stempfle, Hansjörg Schwendinger, Florian Schöll, Alexander Weiß.
60 Jahre: Mothes Schöll, Reinhard Scheuerl, Marietheres Kaiser, Anton Lacher, Wilhelm Blattner, Johanna Fehnle.
65 Jahre: Franz Magnus Becherer, Pius Geiger, Herbert Scherm, Alfred Huber.
70 Jahre: Stefan Witterstein Karl Skork.
75 Jahre: Ernst Wolf.
80 Jahre: Georg Späth sen.

am 26.08.2020

Coletta Rydzek gewinnt Sprint-Test in Ruhpolding

Skirollerstrecke im Biathlonstadion als anspruchsvolle Wettkampfstrecke.

Im Rahmen des U20 und U23 Trainingslehrgangs der deutschen Skilangläufer fand ein Trainingswettkampf statt, an dem auch Anne Winkler und Sebastian Eisenlauer teilnahmen. Gelaufen wurde ein Sprint-Wettbewerb mit DSV Auf- und Abstiegssystem auf der Skirollerstrecke im Biathlonstadion von Ruhpolding. Juniorinnen und Junioren wurden im Feld der Damen und Herren mitgewertet. Im Prolog war zunächst Anne Winkler Bestzeit gelaufen. In den Heats musste sie sich dann aber zunächst zweimal Coletta Rydzek (SC Oberstdorf) geschlagen geben. Den dritten Lauf konnte sie in
Abwesenheit von Rydzek gewinnen, im Finale war dann aber denkbar knapp erneut die Schwester von Kombinierer Johannes Rydzek vorn. Auf Rang drei kam Jessica Löschke vor Saskia Nürnberger und Alexandra Danner.

Text: XC-Ski.de

am 31.07.2020

Neue Kleinschanzen in der Audi Arena eingeweiht

Nachwuchs des Skiclubs Oberstdorf kann wieder in der Heimtrainingsstätte trainieren

Über ein Jahr hat die Baumaßnahme in der Audi Arena gedauert. Über ein Jahr konnte der Nachwuchs des Skiclubs deshalb auch nicht auf den Heimschanzen trainieren, abgesehen von wenigen Wochen im vergangenen Winter.

Nun wurden vor wenigen Tagen die ganz neu errichteten Kleinschanzen HS25 und HS42 kirchlich geweiht und offiziell in Betrieb genommen. Die Oberstdorfer Pfarrer Maurus B. Mayer und Markus Wiesinger segneten die neuen Schanzen und die jungen Adler des SCO ließen es sich nicht nehmen, direkt im Anschluss die ersten Sprünge zu absolvieren und die Anlagen auf Herz und Nieren zu testen.

Damit können die Nachwuchsathleten wieder in Oberstdorf trainieren und müssen nicht mehr mehrere Stunden in der Woche im Auto auf dem Weg zu umliegenden Trainingsschanzen verbringen, was auch für die Trainer und Eltern eine große Erleichterung bringt.

Auch Dr. Peter Kruijer, der 1. Vorsitzende des Skiclub Oberstdorf, freut sich über die fertig gestellten Kleinschanzen: Unsere SCO Vorstandschaft freut sich sehr über die fertig gestellten Kleinschanzen. Die neuen Schanzen bieten unseren jungen Sportlern nicht nur die Möglichkeit auf den modernsten Profilen zu trainieren, sondern sie profitieren dabei auch von den neuen Sicherheitsaspekten, wie der Untertunnelung, um kreuzungsfrei mit den Großschanzen trainieren zu können. Allen Unterstützern, ob Bund, Land, Landkreis, Gemeinde oder SVG /KG, die sich sehr für die Modernisierung eingesetzt haben, gilt unser herzlicher Dank für die Mühen und finanziellen Unterstützungen. Das sind optimale Bedingungen um vielen Kindern Begeisterung für den Skisprung Sport zu vermitteln und vielleicht den ein oder anderen künftigen Spitzensportler aus Oberstdorf zu formen.

am 24.07.2020

Neues Jahresheft des Skiclubs ist erhältlich

Die Clubinfo gibt wieder einen interessanten Einblick in das vergangenen Vereinsjahr beim Skiclub Oberstdorf

Traditionell im Juli erscheint die SCO-Clubinfo, das Jahresheft des Skiclubs. So auch in diesem Jahr wieder pünktlich zum Sommer.

Der umfangreiche Rückblick zeigt erneut, wie aktiv die Kinder, Jugendlichen und Weltcupsportler des Skiclubs das ganze Jahr über sind und geben einen Rückblick auf die zahlreichen Erfolge in den verschiedenen Disziplinen.

Wie schon in den vergangenen Jahren kann die Clubinfo sowohl online gelesen werden oder ist in gedruckter Form auch im Büro des Skiclubs Oberstdorf erhältlich.

Wir wünschen viel Spaß beim lesen.

am 23.03.2020

Haus und Baby statt Stangenwald

Christina Ackermann plant ihre Zukunft nach der Alpin-Karriere

Aufräumen und ausmisten, alles was man in den eigenen vier Wänden so machen kann, bestimmt derzeit auch bei Christina Ackermann den Stundenplan. Schon gut eine Woche nach dem Rücktritt vom alpinen Skisport ist der Ehe-Alltag eingekehrt. „Marvin freut sich sehr auf das normale Leben jetzt“, sagt sie, „bislang war das ja nur partiell möglich.“ Zehn Monate nach der Hochzeit laufen die Planungen für die Zukunft auf Hochtouren.

„Gerade habe ich noch meinen allerersten Pokal in einen Schrank geräumt,“ erzählt Christina Ackermann. Die wichtigsten Trophäen bekommen einen Ehrenplatz. Und dazu zählt dieser Pokal eben, den sie bei einem Pumuckl-Rennen gewonnen hat. Vor 22 Jahren übrigens. Danach folgte, über starke Leistungen im Nachwuchsbereich, der Aufstieg in den Weltcup. Der Titel bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Slalom 2010, der erste Podest-Platz im Weltcup, ebenfalls 2010, am Semmering. „Für mich war das damals gar nicht greifbar, ich stand plötzlich neben Maria Riesch und der Österreicherin Marlies Schild, das war unglaublich“, blickt die 30-jährige Slalomspezialistin auf diesen Tag zurück. Dazu kommen drei Olympia-Teilnahmen: „Das Highlight war die erste in Vancouver, eine großartige Erfahrung.“

Auf der anderen Seite stehen jedoch auch drei Operationen, die sie überstehen musste. Zwei Mal am Knie, dazu zuletzt an der Hüfte. „Das Knie haben wir irgendwie ganz gut in den Griff bekommen“, sagt Christina Ackermann. Aber die Hüfte entwickelte sich zu einem echten Problem. „Wenn du nach dem Training nicht mehr richtig geradeaus gehen kannst, dann ist das kein Spaß.“ Die Oberstdorferin hat eine schwere Zeit durchgemacht. Insbesondere in der vergangenen Saison. „An vielen Tagen hatte ich große Schmerzen. Da kommt man dann schnell zu der Einsicht, dass es keinen Sinn macht den eigenen Körper weiter zu quälen.“ Der Entschluss, die Karriere zu beenden, reifte so immer weiter und wurde stets konkreter. Interessant: „Obwohl ich am Start genau wusste, dass dies meine letzte Saison und damit meine letzten Rennen sein würden, war ich überhaupt nicht so locker wie gedacht.“ Dazu viel dann auch noch das geplante „Finale furioso“ aus – als in Are (Schweden), kurz vor dem letzten Slalom, der Wettbewerb wegen des Coronavirus abgesagt wurde. „Meine Kolleginnen und Freundinnen aus dem Weltcup wollten mich eigentlich noch gebührend verabschieden und hatten einiges geplant. Aber natürlich geht die Gesundheit vor, so traurig es letztlich für mich ist“, sagt Christina Ackermann.

Und jetzt? Christina Ackermann lacht. „Ich mache eine Ausbildung im Bereich Sport- und Fitnesstraining, bzw. Personal Training und helfe ein bisschen beim Skiclub Oberstdorf im Nachwuchsbereich. Es wird nicht langweilig.“ Darüber hinaus ist Kontaktpflege angesagt. „So gut es momentan halt geht“, schmunzelt die Ex-Rennläuferin. Heißt: vorwiegend telefonisch. Hauptansprechpartner sind da unter anderem ihre frühere Teamkollegin Nina Perner, mit der sie lange auf einem Zimmer war während der Skisaison. Oder Markus Hirschbiehl, ihr Konditionstrainer und Physiotherapeut der vergangenen acht Jahre. „Da war ich häufiger bei ihm in Berchtesgaden als in Oberstdorf. Das wird mir fast ein wenig fehlen.“
Doch ab sofort gibt’s auch im Oberallgäu viel zu tun. Christina Ackermann plant ihre Zukunft. „Ein Haus in Oberstdorf, das wäre ein Traum“, sagt sie. Nachwuchs darf auch nicht fehlen, logisch. Vielleicht der eine oder andere Job als Model, den sie schon während ihrer Karriere ab und zu ausprobierte („ist nicht das primäre Ziel, aber wenn sich was ergibt, warum nicht…“). Und: Die Flitterwochen, für die seit der Hochzeit im Mai 2019 bislang keine Zeit war, stehen an. Langweilig wird es Christina Ackermann also auf keinen Fall in Zukunft.

am 19.03.2020 von Christian Rapp

Aktuelles zur Covid- 19- Pandemie

Die Bayerische Staatsregierung unter Führung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat aufgrund der Corona-Pandemie für ganz Bayern den Katastrophenfall ausgerufen. Dies hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf den Sport in Bayern.

Die von der Bayerischen Staatsregierung beschlossenen Maßnahmen beinhalten unter anderem ein landesweites Verbot von Veranstaltungen und Versammlungen sowie den Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen (siehe dazu die Pressemeldung der Bayerischen Staatsregierung unter dem folgenden Link:

https://www.bayern.de/corona-pandemie-bayern-ruft-den-katastrophenfall-aus-veranstaltungsverbote-und-betriebsuntersagungen/?seite=1579

Gemäß der staatlichen Anordnung im Rahmen des Katastrophenfalls müssen Sportvereine und Sportfachverbände ihren Spiel-, Sport- und Wettkampfbetrieb ab sofort einstellen. Alle Sport- und Spielplätze sowie Vereinsheime bleiben geschlossen.

Die Lage ist sehr ernst, für uns hat bei allen Maßnahmen der Schutz unserer Mitarbeiter, Mitglieder und Sportler oberste Priorität.

Das SCO- Büro wird auf „Notbetrieb“ umgestellt. Dies bedeutet, dass jeglicher Publikumsverkehr ausgesetzt wird und Mitarbeiter und Trainer nur telefonisch kontaktiert werden können.

Bitte bleibt gesund!

am 09.03.2020

Langläufer des SC Oberstdorf mit vielen Podestplätzen

Allgäuer Nachwuchs beim Geiger-Cup auf der WM-Strecke

Beim fünften und letzten Geiger-Cup der Saison konnten die Allgäuer Nachwuchslanglaufequipe und die Zuschauer die neuen WM Loipen und die Vorteile des neuen Stadions nutzen. Die Skating-Rennstrecken waren mit Anstiegen, Abfahrten und einigen Technikelementen anspruchsvoll gewählt. Mit einer Vielzahl von sehr guten Platzierungen belohnten sich die Athleten und Trainer des SC Oberstdorfes. In der U9 über 1,5 km erstürmten Andrin Titscher und Siri Höhn jeweils das oberste Podest, gefolgt von Ida Fritz auf Rang 2 und Hannes Holzenberger auf 3. Bei den ein Jahr Jüngeren freute sich Elena Beuckmann über den 3. Platz. Auf der 2 km Strecke siegte Leopold Fischer (U10) knapp vor Pius Kirschner auf 2. Bei den Mädchen der gleichen Altersklasse erlief Carla Müller ebenfalls einen tollen 2. Platz. In der U11 zeigte sich Lisabeth Molter mit der schnellsten Laufzeit der Mädchen wieder souverän, Magdalena Porzig erfreute mit einem 3. Platz, Magdalena Hartmann und Korbinian Seiler mit Rang 4 (alle U11). Auf der 3 km langen Strecke erkämpfte sich Magnus Zint (U12) mit Platz 1 das oberste Treppchen, Emil Gentner kam auf Rang 3, gefolgt von Claudius Benkert auf 4. Wendelin Gentner musste sich über 5 km erneut nur dem die U14 dominierenden Felix Bollwein (Oberstaufen) geschlagen geben. Cornelius Martin verpasste mit Rang 4 das Podest. Nele Schmitz (U14) und Amanda Paluka (U15) schließen die Rennserien jeweils mit einem guten 2. Platz und Sophia Benkert mit einem 3. Platz ab. Bei den Mädchen der U16/18 präsentierte der SCO mit den ersten vier Plätzen eine geschlossene Mannschaftsleistung. Katja Veit setzte sich dabei auf der 6 km Loipe gegenüber Kim Fischer (2.), Lucia Heinze (3.) und Fanny Thannheimer (4.) durch. Leonard Paluka lief auf Platz 3 der gleichen (männlichen) Altersklasse. Mit jeweils Platz 1 in ihrer Konkurrenz setzten Thomas Spötzl und Marius Bauer, der die durchschnittlich schnellste Laufzeit des gesamten Wettkampftages erzielte, einen beachtlichen Schlusspunkt für den SCO.
Mit dem finalen Rennen in Oberstdorf wurde traditionell die Geiger Cup Serie abgeschlossen. Dabei präsentieren sich die Aktiven und die Trainer des SC Oberstdorfs wieder mit bemerkenswerten Ergebnissen. Fast in allen Altersklassen wurden Podestplatzierungen erreicht. Sieger der Rennserie in ihrer Altersklasse wurden Leopold Fischer (U10), Lisabeth Molter (U11), Magnus Zint (U12) und Katja Veit (U16/18). Mit dem zweiten Podestplatz belohnten sich Elena Beuckmann (U8), Andrin Titscher (U9), Korbinian Seiler (U11), Wendelin Gentner (U14), Amanda Paluka (U15) sowie Kim Fischer (U16/18). Siri Höhn (U9), Pius Kirschner (U10), Carla Müller (U10), Emil Gentner (U12), Luis Bonnes (U14) und Fanny Thannheimer (U16/18) erzielten jeweils 3. Plätze. Neben den drei vordersten Platzierungen sind auch viele der anderen SCO-Gesamtergebnisse sehr erfreulich. Durch sportlichen Ehrgeiz und viele Trainingsstunden erreichten die Nachwuchslangläufer des SCOs in der Saison 2019/20 bisher wieder hervorragende Leistungen, die vor allem durch die großartige und kompetente Unterstützung der zuständigen Trainer ermöglicht werden.

Tagesgesamtwertung:
U8w: 3. Elena Beuckmann
U9m: 1. Andrin Titscher, 3. Hannes Holzenberger
U9w: 1. Siri Höhn, 2. Ida Fritz, 7. Amelie Drost-Perner
U10m: 1. Leopold Fischer, 2. Pius Kirschner, 9. Sam Molter
U10w: 2. Carla Müller, 5. Romy Müller, 7. Ursula Berktold, 12. Pauline Math. 17. Louisa Gimmler
U11m: 4. Korbinian Seiler, 6. Felix Jäger, 7. Fynn Fischer
U11w: 1. Lisabeth Molter, 3. Magdalena Porzig, 4. Magdalena Hartmann, 5. Lilly Gimmler
U12m: 1. Magnus Zint, 3. Emil Gentner, 4. Claudius Benkert
U13w: 5. Sina Titscher, 6. Resa Berktold, 9. Agnes Vogler
U14m: 2. Wendelin Gentner, 4. Cornelius Martin, 6. Luis Bonnes, 7. Felix Heckmair
U14w: 2. Nele Schmitz
U15w: 2. Amanda Paluka, 3. Sophia Benkert
U16/18m: 3. Leonard Paluka
U16/18w: 1. Katja Veit, 2. Kim Fischer, 3. Lucia Heinze, 4. Fanny Thannheimer
Junioren U20: 1. Marius Bauer
Herren 21-40: 1. Thomas Spötzl

Pokalgesamtwertung:
U8w: 2. Elena Beuckmann
U9m: 2. Andrin Titscher, 5. Hannes Holzenberger
U9w: 3. Siri Höhn, 4. Ida Fritz, 9. Emma Fässler, 10. Amelie Drost-Perner
U10m: 1. Leopold Fischer, 3. Pius Kirschner, 9. Sam Molter
U10w: 3. Carla Müller, 7. Romy Müller, 8. Ursula Berktold, 13. Pauline Math. 21. Louisa Gimmler
U11m: 2. Korbinian Seiler, 6. Jonas Fritz, 8. Felix Jäger, 9. Fynn Fischer, 16. Vincent Biberger
U11w: 1. Lisabeth Molter, 4. Magdalena Porzig, 7. Magdalena Hartmann, 10. Lilly Gimmler
U12m: 1. Magnus Zint, 3. Emil Gentner, 5. Claudius Benkert
U12w: 9. Paulina Zinkl, 14. Sarah Mayr
U13m: 7. Luis Kirschner, 9. Antonio Diefenbach
U13w: 7. Sina Titscher, 8. Agnes Vogler, 10. Resa Berktold
U14m: 2. Wendelin Gentner, 3. Luis Bonnes, 4. Cornelius Martin, 7. Felix Heckmair, 12. Leo Dresler
U14w: 4. Nele Schmitz, 6. Joana Müller
U15w: 2. Amanda Paluka, 4. Olivia Biberger, 5. Sophia Benkert
U16/18m: 8. Leonard Paluka
U16/18w: 1. Katja Veit, 2. Kim Fischer, 3. Fanny Thannheimer, 4. Verena Veit, 7. Lucia Heinze, 11. Judith Rapp

am 09.03.2020

Allgäuer Nachwuchs auf der WM-Strecke

Nachdem bis zum Vortag noch der Regen auf die Loipe fiel, ging er pünktlich mit dem fünften und letzten Wettkampftag der Geiger Cup Rennserie am Samstag den 7. März 2020 in leichten Schneefall über.

So konnten die Allgäuer Nachwuchslanglaufequipe und die Zuschauer die neuen WM Loipen und die Vorteile des neuen Stadions bei winterlichen Bedingungen top präpariert nutzten, als kleiner Vorgeschmack auf weltmeisterschaftliche Verhältnisse. Die Skating-Rennstrecken waren mit Anstiegen, Abfahrten und einigen Technikelementen wieder anspruchsvoll gewählt. Mit einer Vielzahl von sehr guten Platzierungen innerhalb dieses Wettbewerbes belohnten sich die Athleten und Trainer des SC Oberstdorfes und können dem Saisonabschluss zufrieden entgegensehen. In der U9 über 1,5 km erstürmten Andrin Titscher und Siri Höhn jeweils das oberste Podest, gefolgt von Ida Fritz auf Rang 2 und Hannes Holzenberger auf 3. Bei den ein Jahr Jüngeren freute sich Elena Beuckmann über den 3. Platz. Auf der 2 km Strecke siegte Leopold Fischer (U10) knapp vor Pius Kirschner auf 2. Bei den Mädchen der gleichen Altersklasse erlief Carla Müller ebenfalls einen tollen 2. Platz. In der U11 zeigte sich Lisabeth Molter mit der schnellsten Laufzeit der Mädchen wieder souverän, Magdalena Porzig erfreute mit einem 3. Platz, Magdalena Hartmann und Korbinian Seiler mit Rang 4 (alle U11). Auf der 3 km langen Strecke erkämpfte sich Magnus Zint (U12) mit Platz 1 das oberste Treppchen, Emil Gentner kam auf Rang 3, gefolgt von Claudius Benkert auf 4. Wendelin Gentner musste sich über 5 km erneut nur dem die U14 dominierenden Felix Bollwein (Oberstaufen) geschlagen geben. Cornelius Martin verpasste mit Rang 4 das Podest. Nele Schmitz (U14) und Amanda Paluka (U15) schließen die Rennserien jeweils mit einem guten 2. Platz und Sophia Benkert mit einem tollen 3. Platz ab. Bei den Mädchen der U16/18 präsentierte der SCO mit den ersten vier Plätzen eine geschlossene Mannschaftsleistung. Katja Veit setzte sich dabei auf der 6 km Loipe gegenüber Kim Fischer (2.), Lucia Heinze (3.) und Fanny Thannheimer (4.) durch. Leonard Paluka lief auf Platz 3 der gleichen (männlichen) Altersklasse. Mit jeweils Platz 1 in ihrer Konkurrenz setzten Thomas Spötzl und Marius Bauer, der die durchschnittlich schnellste Laufzeit des gesamten Wettkampftages erzielte, einen beachtlichen Schlusspunkt für den SCO.
Mit dem finalen Rennen in Oberstdorf wurde traditionell die Geiger Cup Serie abgeschlossen. Dabei präsentieren sich die Aktiven und die Trainer des SC Oberstdorfs wieder mit bemerkenswerten Ergebnissen. Fast in allen Altersklassen wurden Podestplatzierungen erreicht. Sieger der Rennserie in ihrer Altersklasse wurden Leopold Fischer (U10), Lisabeth Molter (U11), Magnus Zint (U12) und Katja Veit (U16/18). Mit dem zweiten Podestplatz belohnten sich Elena Beuckmann (U8), Andrin Titscher (U9), Korbinian Seiler (U11), Wendelin Gentner (U14), Amanda Paluka (U15) sowie Kim Fischer (U16/18). Siri Höhn (U9), Pius Kirschner (U10), Carla Müller (U10), Emil Gentner (U12), Luis Bonnes (U14) und Fanny Thannheimer (U16/18) erzielten jeweils 3. Plätze. Neben den drei vordersten Platzierungen sind auch viele der anderen SCO-Gesamtergebnisse sehr erfreulich. Durch sportlichen Ehrgeiz und viele Trainingsstunden erreichten die Nachwuchslangläufer des SCOs in der Saison 2019/20 bisher wieder hervorragende Leistungen, die vor allem durch die großartige und kompetente Unterstützung der zuständigen Trainer ermöglicht werden.

Tagesgesamtwertung:
U8w: 3. Elena Beuckmann
U9m: 1. Andrin Titscher, 3. Hannes Holzenberger
U9w: 1. Siri Höhn, 2. Ida Fritz, 7. Amelie Drost-Perner
U10m: 1. Leopold Fischer, 2. Pius Kirschner, 9. Sam Molter
U10w: 2. Carla Müller, 5. Romy Müller, 7. Ursula Berktold, 12. Pauline Math. 17. Louisa Gimmler
U11m: 4. Korbinian Seiler, 6. Felix Jäger, 7. Fynn Fischer
U11w: 1. Lisabeth Molter, 3. Magdalena Porzig, 4. Magdalena Hartmann, 5. Lilly Gimmler
U12m: 1. Magnus Zint, 3. Emil Gentner, 4. Claudius Benkert
U13w: 5. Sina Titscher, 6. Resa Berktold, 9. Agnes Vogler
U14m: 2. Wendelin Gentner, 4. Cornelius Martin, 6. Luis Bonnes, 7. Felix Heckmair
U14w: 2. Nele Schmitz
U15w: 2. Amanda Paluka, 3. Sophia Benkert
U16/18m: 3. Leonard Paluka
U16/18w: 1. Katja Veit, 2. Kim Fischer, 3. Lucia Heinze, 4. Fanny Thannheimer
Junioren U20: 1. Marius Bauer
Herren 21-40: 1. Thomas Spötzl

Pokalgesamtwertung:
U8w: 2. Elena Beuckmann
U9m: 2. Andrin Titscher, 5. Hannes Holzenberger
U9w: 3. Siri Höhn, 4. Ida Fritz, 9. Emma Fässler, 10. Amelie Drost-Perner
U10m: 1. Leopold Fischer, 3. Pius Kirschner, 9. Sam Molter
U10w: 3. Carla Müller, 7. Romy Müller, 8. Ursula Berktold, 13. Pauline Math. 21. Louisa Gimmler
U11m: 2. Korbinian Seiler, 6. Jonas Fritz, 8. Felix Jäger, 9. Fynn Fischer, 16. Vincent Biberger
U11w: 1. Lisabeth Molter, 4. Magdalena Porzig, 7. Magdalena Hartmann, 10. Lilly Gimmler
U12m: 1. Magnus Zint, 3. Emil Gentner, 5. Claudius Benkert
U12w: 9. Paulina Zinkl, 14. Sarah Mayr
U13m: 7. Luis Kirschner, 9. Antonio Diefenbach
U13w: 7. Sina Titscher, 8. Agnes Vogler, 10. Resa Berktold
U14m: 2. Wendelin Gentner, 3. Luis Bonnes, 4. Cornelius Martin, 7. Felix Heckmair, 12. Leo Dresler
U14w: 4. Nele Schmitz, 6. Joana Müller
U15w: 2. Amanda Paluka, 4. Olivia Biberger, 5. Sophia Benkert
U16/18m: 8. Leonard Paluka
U16/18w: 1. Katja Veit, 2. Kim Fischer, 3. Fanny Thannheimer, 4. Verena Veit, 7. Lucia Heinze, 11. Judith Rapp

am 04.03.2020

Im Flutlicht strahlen Oberstdorfer Springer

Sina Kiechle und Konstantin Müller holen Titel bei Bayerischer Schülermeisterschaft

Am Freitag den 21.02.20 fand bei Flutlicht das Teamspringen auf der K 56m Schanze die Bayrische Schülermeisterschaft statt.

1. Platz Region III Team 1
2. Platz Region III Team 2
3. Platz Region V Team 1 mit Tobias Schmid, Sina Kiechle und Alex Reiter (alle SCO)

Am Samstag, 22.02.20 sicherte sich Sina Kiechle vom SC Oberstdorf bei strahlendem Sonnenschein und super Sprungbedingungen den Schülermeistertitel in der Schülerklasse S12 - S15 weiblich mit Sprüngen auf 50 m und 51,5 m. Dies konnte sie auf der der 3 km langen Langlaufstecke bestätigen und sicherte sich ebenfalls den Bayrischen Schülermeistertitel in der Nordischen Kombination. Sofia Eggensberger vom SC Oberstdorf landete jeweils auf Platz 5.

Nach dem Springen auf Platz 5 liegend, sicherte sich Constantin Müller vom SC Oberstdorf nach einem tollen 6 km Langlauf unter schweren Schneebedinungen den Schülermeistertitel in der Nordischen Kombination der Klasse S 14 - S15 männlich. Ebenso auf der Laufstrecke konnte Jakob Eggensberger überzeugen, der von Platz 9 auf Platz 3 vorlief. Alex Reiter landete nach dem Springen auf Platz 4.

Weitere Platzierungen Bayrische Schülermeisterschaft SCO Athleten.

S 12- S13 männlich Sprung:
13. Kleimeier Julian
15. Munte Jonathan

S 12- S13 männlich NK:
11. Kleinmeier Julian

Des weiteren fand die Gesamtsiegerehrung für die Pokalserie Bayrischer Schülercup für die Klassen S 12 männlich, S 13 männlich, S 14 weiblich, S 14 - S15 männlich und S 15 - J 16 weiblich statt.

In der Schülerklasse S13 landete Julian Kleimeier auf dem 7. Platz in der Nordischen Kombination und auf dem 8. Platz im Spezialsprung.
In der Schülerklasse S 14 - S15 männlich sicherte sich Alex Reiter in der Sprungwertung den Gesamtsieg. Jakob Eggensberger landete auf Platz 3 und Constantin Müller auf Platz 4.
In der Nordischen Kombination sicherte sich ebenfalls Constantin Müller den Gesamtsieg. Jakob Eggensberger belegte den 2. Platz.

am 04.03.2020

Clubmeisterschaften der Erwachsenen

Samstag, 28.03.20

Clubmeisterschaften der Erwachsenen 2020
(ab Jahrgang 2004)

Ski-Alpin - Nebelhorn
9:30 Uhr Riesenslalom
11:00 Uhr Slalom

Kombinationsspringen - Nebelhorn
14:00 Uhr

Langlauf - Seealpe
15:30 Uhr
(Material kann an der Seealpe abgestellt werden.)

Siegerehrung - Erdinger Sportalp
19:30 Uhr

Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

Hier geht's zur Anmeldung: https://forms.gle/j2jvt7ncHwW38mHD7

am 03.03.2020

Schanzenrekord von Sina Kiechle

Finale vom Möbel Löffler-Mini-Tournee in Oberstdorf

Die offizielle Einweihung der neuen K-20-Schanze in der Audi Arena steht zwar noch aus. Die Nachwuchsspringer jedoch nutzten am Wochenende die Anlage beim Finale der Möbel-Löffler-Minitournee, der als Teamwettbewerb ausgetragen wurde. Und es gab gleich einen beeindruckenden Schanzenrekord. Den sprang Sina Kiechle vom gastgebenden Skiclub Oberstdorf mit einer Weite von 24,5 Metern. Auch auf dem Podest stand die tagesbeste Springerin gemeinsam mit Leander Krämer, Linus Schmid und Jonathan Munte ganz oben. Der Silberplatz ging ebenfalls an Oberstdorf mit Niklas Kringe, Noah Kreiselmeyer, Sofia Eggensberger und Julian Kleimeier. Dritte wurde das Team Magnus Albrecht, Raphael Übelhör, Noah Wittwer und Lea Marie Vesper vom WSV Isny. Insgesamt waren zehn Teams am Start.

Auch die Gesamtsiegerehrung der Minitournee fand nach fünf Wettkämpfen nach dem Finale in Oberstdorf statt.
Ergebnisse.
Spezialsprung und Nordische Kombination S 7 m/w: 1. Carla Vesper (WSV Isny); 2. Sky van Schijndel (SC Partenkirchen)
Spezialsprung und Noko S8 m/w: 1. Daniel Dillemuth (SC Partenkirchen), 2. Niklas Kringe (SC Oberstdorf); 3. Kilian Dentler (SCO)
Spezialsprung und Noko S 9 m/w: 1. Linus Schmid (SCO); 2. Benjamin Weigelt (SC Partenkirchen); 3. Magnus Albrecht (WSV Isny)
Spezialsprung S 10 m/w: 1. Kacper Misiek (TSV Buchenberg), 2. Pia Schneider (SC Partenkirchen), 3. Noah Kreiselmeyer (SCO)
Noko: 1. Noah Kreiselmeyer ; 2. Pia Schneider; 3. Kacper Misiek.
Spezial und Noko S 11 m/w.: 1. Brett van Schijndel (SC Partenkirchen), 2. Lucas Eichbauer (TSV Buchenberg), 3. Fabio Monzillo (TSV Buchenberg).
Spezial S 12 m: 1. Jonathan Munte (SCO)2. Tobias Wersig (TSV Buchenberg), 3. Kilian Riedl (SC Partenkirchen)
Noko: 1. Kilian Riedl ; 2. Tobias Wersig, 3. Jonathan Munte
Spezial Mädchenklasse S12/13. 1. Lea Marie Vesper (WSV Isny), Sina Kiechle, Sofia Eggensberger (beide SCO)
Noko: 1. Lea Marie Vesper, 2. Sofia Eggensberger; 3. Julia Eichbauer (TSV Buchenberg)
Spezial und Noko S 13 m 1. Ansgar Schupp (TSV Buchenberg9, 2. Julian Kleimeier (SCO), 3. Raphael Bickel (TSV Buchenberg)

am 03.03.2020

Verena Veit und Marius Bauer holen Titel im Einzel

Bayerische Meisterschaften werden in Tirol ausgetragen

Auch in Oberbayern fehlt es an der nötigen Schneeunterlage. Darum wichen der SC Aising Pang und WSV Aschau für die Austragung der bayerischen Meisterschaft im Langlauf nach Sankt Ullrich am Pillersee aus, wo alle 377 Teilnehmern hervorragende Langlaufbedingungen vorfanden.

Am ersten Wettkampftag fanden die Einzelrennen über anspruchsvolle 2,5 km mit Technikelementen statt. Die Schüler der U12 und U13 liefen eine Runde, alle Älteren zwei Runden, die U18 männlich einschließlich der Herrenklasse absolvierten insgesamt 10 km.
Verena Veit (U18) und Marius Bauer (U20) dominierten ihre Konkurrenz und konnten sich jeweils über den Bayerischen Meistertitel freuen. Bei den jüngsten Teilnehmern (U12) erkämpfte sich Emil Gentner den 5. Platz. Mit einem ordentlichen 4. Platz verpassten Wendelin Gentner (U14) und Olivia Biberger (U15) knapp das Podest. Olivia Biberger erzielte dabei ihre beste Saisonleistung. In der U16 erlief Katja Veit einen starken 2. Platz, gefolgt von Kim Fischer auf Rang 5 und Lucia Heinze auf 6.

Am zweiten Tag fanden die Staffelrennen der Regionen statt, wobei jeweils eine Staffel aus drei Sportlern einer Region der Altersklassen U12/13 bzw. U14/15 bestand. Jeder Läufer musste abwechselnd zweimal eine 1 km Strecke sprinten. Die Staffeln der U16/U18 und U20/Damen bzw. U20/Herren bestanden aus zwei Startern, die jeweils dreimal die 1km Runde laufen mussten. Nach aufregenden sechs Kilometern nahmen Olivia Biberger (SCO), Lena Einsiedler (SC Pfronten) und Liane Weiss (SC Oberreute) schließlich den Bayerischen Staffelmeistertitel der U14/15 mit nach Hause. Spannende Titelkämpfe auf der kurzen Strecke gab es bei den Mädchen der U16/U18. Zwei Allgäuer Staffeln lieferten sich bis zum Schluss ein hartes Rennen um Platz 1, das schließlich die Routinierteren Verena Veit (SCO) und Pia Schratt (SC Oberstaufen) vor den Jüngeren Katja Veit und Kim Fischer (beide SCO) als Sieger für sich entscheiden konnten. Auch die Allgäuer Männerstaffel mit Marius Bauer (SCO) und Malte Anselment (SC Oberstaufen) präsentierte sich in eindrucksvoller Form und sicherte sich überragend Rang 1.

Gesamtergebnisse - Einzelrennen:
U12m: 5. Emil Gentner; 10. Magnus Zint; 19. Claudius Benkert
U13w: 26. Sina Titscher; 31. Agnes Vogler; 35. Resa Berktold;
U13m: 17. Luis Kirschner; 26. Antonio Diefenbach
U14w: 10. Nele Schmitz
U14m: 4. Wendelin Gentner; 13. Cornelius Martin; 22. Luis Bonnes
U15w: 4. Olivia Biberger; 8. Amanda Paluka; 17. Sophia Benkert
U16w: 2. Katja Veit; 5. Kim Fischer; 6. Lucia Heinze
U18w: 1. Verena Veit
U20m: 1. Marius Bauer

am 14.02.2020 von Anna Geiger

96 Starter beim Sport Kiesel Förderpokal

Beim diesjährigen Sportkiesel Förderpokal am Ochsenhöfle waren gleich 96 Rennfahrer und Rennfahrerinnen am Start.

Wir bedanken uns beim Sport Kiesel, bei der Söllereckbahn für die Strecke und beim Hotel Traube, wo es für alle Kinder Currywurst mit Pommes gegeben hat.

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am 11.02.2020

Oberstdorfer beim DSC in Garmisch

Beim zweiten DSC der Langläufer am 8. und 9. Februar in Garmisch-Partenkirchen hatten zusätzlich zu den Schülern der U14 und U15 auch die ein Jahr jüngeren Langläufer die Möglichkeit, sich im nationalen Vergleich in großen Teilnehmerfeldern zu messen.
Auf der Kurzstrecke (2,3 km bzw. 2,6 km) in klassischer Technik, die zusätzlich mit Technikelementen versehen war, konnte sich Cornelius Martin in der U14 einen guten 14. Platz sichern, Luis Bonnes kam auf Rang 22 und Nele Schmitz auf 21. Olivia Biberger und Sophia Benkert liefen in der U15 auf Platz 23 und 38. Die Newcomer im DSC (U13) mit Luis Kirschner mit Rang 33 gefolgt von Antonio Diefenbach auf 34, sowie Sina Titscher mit Rang 39 platzierten sich im Mittelfeld ihrer Altersklasse. Über die längere Strecke (4 km bzw. 5 km) am zweiten Tag in freier Technik erkämpften sich Luis Kirschner und Antonio Diefenbach die Plätze 24 und 38, Sina Titscher kam auf Rang 30 (alle U13). In guter Form zeigten sich Cornelius Martin und Nele Schmitz (U14) jeweils mit Platz 14, Luis Bonnes kam auf 21. In der U 15 lief Olivia Biberger auf einen erfreulichen 16. Platz, Sophia Benkert kam auf Platz 30.

am 06.02.2020

Die jungen Wilden – glücklich und erfolgreich auf den dünnen Brettern

Der SC Pfronten richtete am 1. Februar 2020 den 3. Geiger Cup im Langlauf wieder am Sonnenlift in Röfleuten aus. Bei strahlendem Sonnenschein erwartete die Allgäuer Langläufer ein Parkour, um ihr Können in den alpinen Fahrformen zu beweisen.

Auf ihren schmalen Brettern, die eigentlich nicht für alpine Anforderungen vorgesehen sind, schlängelten sich die Mädchen und Jungen um Tore, über Wellen, durch Kreisel und um Slalomstangen über eine anspruchsvolle Strecke. Dabei stets mit der persönlichen Vorgabe der oder die Schnellste zu sein. Mit einem Lächeln im Gesicht fuhren viele der jungen „Wilden“ ins Ziel. „Hauptsache nicht gestürzt!“ (und damit keine Zeit verloren), war ein vielfach gehörtes Fazit. Ihre Konkurrenz absolut im Griff hatten dabei die Oberstdorfer Leopold Fischer (U10), Jonas Fritz (U11) und Amanda Paluka (U15) und sicherten sich damit den obersten Podestplatz. Lisabeth Molter (U11), Magnus Zint (U12), Wendelin Gentner (U14) und Olivia Biberger (U15) erkämpften sich einen tollen zweiten Platz. Ähnlich gut zurecht kamen Elena Beuckmann (U8), Hannes Holzenberger (U9), Pius Kirschner(U10), Carla Müller (U10), Paulina Zinkl (U12), Emil Gentner (U12) und Luis Bonnes (U14), die sich jeweils über Rang 3 freuen konnten.
Und - auch wenn nicht jeder der vielen jungen Teilnehmer seinen eigenen Erwartungen gerecht werden konnte, so fand er mit Sicherheit beim anschließenden Trubel mit Schanzenspringen, rasanten Abfahrten oder bei ausgelassenen Schneeballschlachten (s)einen lustigen und versöhnlichen Abschluss des Wettbewerbs.

Gesamtergebnisse:
U8w: 3. Elena Beuckmann
U9m: 3. Hannes Holzenberger, 4. Andrin Titscher
U9w: 5. Siri Höhn, 6. Ida Fritz, 8. Emma Fässler
U10m: 1. Leopold Fischer, 3. Pius Kirschner, 5. Sam Molter
U10w: 3. Carla Müller, 9. Romy Müller, 11. Ursula Berktold, 14. Pauline Math
U11m: 1. Jonas Fritz, 4. Fynn Fischer, 5. Korbinian Seiler, 6. Felix Jäger
U11w: 2. Lisabeth Molter, 5. Magdalena Porzig, 10. Magdalena Hartmann, 15. Lilly Gimmler
U12m: 2. Magnus Zint, 3. Emil Gentner, 5. Claudius Benkert
U12w: 3. Paulina Zinkl
U13m: 4. Antonio Diefenbach, 5. Pius Kirschner
U13w: 6. Sina Titscher, 7. Agnes Vogler, 9. Resa Berktold,
U14m: 2. Wendelin Gentner, 3. Luis Bonnes, 4. Cornelius Martin
U14w: 4. Nele Schmitz
U15w: 1. Amanda Paluka, 2. Olivia Biberger, 6. Sophia Benkert

am 02.02.2020 von Anna Geiger

Pokalregen für den SCO Alpin

Beim zweiten Geiger Cup Alpin der Saison ging der SCO mit insgesamt 36 Athleten an den Start und war damit stark vertreten.

Der Riesentorlauf, der am Freitag Nachmittag am Hündle in Oberstaufen stattgefunden hat wurde vom SC Thalkirchdorf ausgetragen.
Mit gleich 8 Podestplätzen, davon drei Mal Platz 1 und 14 weiteren Top-Ten Platzierungen konnten unsere Skifahrer ganz schön viele Pokale absahnen.

U10
weiblich:
2. Lucia Käufler
männlich:
1. Kurt Gramlich

U12
weiblich:
2. Marlene Gramlich
3. Lara Marie Wies

U14
weiblich:
1. Sophie König
männlich:
3. Moritz Brutscher

U16:
weiblich
1. Emma Gramlich
männlich
2. Valentin Klawitter

am 28.01.2020

Amanda Paluka läuft auf den 1. Platz

SCO Langläufer erfolgreich beim Deutschen Schülercup

Der erste deutsche Schüler Cup der Langläufer 2020, der eigentlich in Hartpenning in der Nähe des Tegernsees stattfinden sollte, fand aufgrund der mangelhaften Schneelage in Reit im Winkl statt. An beiden Wettkampftagen mussten sich die teilnehmenden Langläufer im Alter von 13 und 14 Jahren in zwei Rennen auf unterschiedlichen Distanzen in unterschiedlichen Techniken der Konkurrenz stellen. Über die 2,2 km in freie Technik konnte dabei Wendelin Gentner (U14) einen hervorragenden 3. Platz von 45 Teilnehmern erlaufen, Cornelius Martin kam auf Platz 25 und Luis Bonnes auf Rang 39. Auch bei den Mädchen gelang Joana Müller in der U14 mit Platz 11 und Amanda Paluka in der U15 mit Platz 6 innerhalb großer Teilnehmerfelder ein guter Start. Nele Schmitz (U14) platzierte sich auf Rang 29, Olivia Biberger und Sophia Benkert kamen in der U15 auf die Plätze 21 und 39. Am zweiten Wettkampftag erkämpfte sich Amanda Paluka über die längere Strecke (5,2 km) in klassischer Technik einen ausgezeichneten ersten Platz. Olivia Biberger landete auf Platz 27 und Sophia Benkert auf 36. Joana Müller und Wendelin Gentner bestätigten ihre sehr gute Form über die Klassikdistanz durch 4. Plätze in ihrer Altersklasse. Cornelius Martin und Luis Bonnes beendeten den Wettkampf mit Platz 18 und 27, Nele Schmitz mit 21.

am 20.01.2020

Oberstdorfer Alpintalente holen sich vier Klassensiege

Erfolgreiches Heimrennen im Reischmann-Cup am Söllereck

Das dritte Rennen der Reischmann-Cup-Serie beendeten die Alpin-Talente des Skiclub Oberstdorf mit vier von sechs Klassensiegen und mehreren Top-Platzierungen. 109 Starter und Starterinnen in den Altersklassen U 10 bis U 12 aus dem gesamten Allgäu gingen in dem Slalom am Ochsenhöfle /Söllereck auf die Strecke.

Bei den Mädchen der Klasse U 10 setze sich Magdalena Berktold (SC Oberstdorf) gegen Lucie Uhl (SK Nesselwang) und Antonia Heim (SV Casino Kleinwalsertal) durch. In der gleichen Altersklasse bei den Buben stand Luca Schroer (SC Ofterschwang) ganz oben auf dem Podest, gefolgt von Kurt Gramlich (SC Oberstdorf) und Lennart Hartung (SC Obermaiselstein).

Die U 11 weiblich beherrschte Lilli Heim (SC Oberstdorf) vor Emma Heim (SV Hindelang) und Maya Dieterich (SC Königsbrunn). Bei den Buben U 11 hatte Jonas Fritz (SC Oberstdorf die Nase vorn vor Kilian Kohler (SSV Wildpoldsried) und Leopold Schratt (SC Ofterschwang).

Lara-Marie Wies (SC Oberstdorf) holte sich in der U 12 den ersten Platz vor Mattli Renn (SV Hindelang und Leni Haller (SC Oberstdorf). Die U 12-Buben fanden ihren Sieger in Jakob Heim (SV Casino Kleinwalsertal) vor Simon Grömmer (SC Sonthofen) und Johann Hechelmann (SCB Lindau)

am 20.01.2020

Acht Siege für Oberstdorfer Langläufer

Beim zweiten Geiger Cup Rennen in Rohrmoos

Wegen Schneemangel entschied sich der SC Scheidegg schließlich dafür, das zweite Geiger Cup Rennen der Langläufer im Rohrmoos bei Tiefenbach auszutragen. Dort präsentierten sich die Loipen in fabelhaftem Zustand. Von den rund 200 Startern stellte der SC Oberstdorf mit 43 Sportlern die größte Mannschaft, nahm an 17 von 29 Starterfeldern teil und stellte dabei acht Sieger. Über die kürzeren Strecken (1,3 km und 2,6 km) erliefen sich Elena Beuckmann (U8), Korbinian Seiler (U11) und Lisabeth Molter (U11) den ersten Platz. Bei den Älteren schafften es Amanda Paluka (U15), Fanny Thannheimer (U16), Verena Veit (U18) und Marius Bauer (U20), ihre Konkurrenz in Schach zu halten. Weitere Podestplätze für den SCO sicherten Andrin Titscher (2., U9), Leopold Fischer (2., U10), Carla Müller (3., U10), Felix Jäger (3., U11), Emil Gentner (2., U12), Wendelin Gentner (2., U14), Joana Müller (3., U14), Kim Fischer (2., U16) und Katja Veit (3., U16).
Gesamtergebnisse:
U8w: 1. Elena Beuckmann
U9m: 2. Andrin Titscher, 4. Hannes Holzenberger
U9w: 4. Siri Höhn, 6. Ida Fritz, 9. Emma Fässler, 11. Amelie Drost-Perner
U10m: 2. Leopold Fischer, 3. Pius Kirschner, 9. Sam Molter
U10w: 3. Carla Müller, 7. Romy Müller, 8. Ursula Berktold, 9. Pauline Math
U11m: 1. Korbinian Seiler, 3. Felix Jäger, 5. Jonas Fritz, 6. Fynn Fischer
U11w: 1. Lisabeth Molter, 5. Magdalena Porzig, 9. Lilly Gimmler
U12m: 2. Emil Gentner, 4. Magnus Zint, 7. Claudius Benkert
U13m: 7. Pius Kirschner, 8. Antonio Diefenbach
U13w: 4. Sina Titscher, 8. Resa Berktold, 10. Agnes Vogler
U14m: 2. Wendelin Gentner, 3. Luis Bonnes, 4. Cornelius Martin, 7. Felix Heckmair
U14w: 3. Joana Müller
U15w: 1. Amanda Paluka, 4. Sophia Benkert
U16w: 1. Fanny Thannheimer, 2. Kim Fischer, 3. Katja Veit, 5. Lucia Heinze
U18w: 1. Verena Veit
U20m: 1. Marius Bauer
Herren 21: 1. Thomas Spötzl

am 20.01.2020

Zweimal Platz 10 bei den Olympischen Jugendspielen

Germana Thannheimer ist in Lausanne am Start

Mit zweimal Platz 10 Ist Germana Thannheimer vom Skiclub Oberstdorf in das Olympischen Jugendspiele in Lausanne gestartet. Zunächst ging es beim Nordic Cross Sprint in der freien Technik in einem Slalom bergauf, über eine Schanze und eine Wellenbahn gegen 80 Konkurrentinnen im international besetzten Feld. Im Prolog mit Einzelstart qualifizierten sich die besten 30 Läuferinnen für die Heats. Anschließend ging es in drei Zehner-Heats für die jeweils zwei Schnellsten und vier Lucky Losers ins Finale. Germana Thannheimer als Zehnte im Prolog, qualifizierte als Zweite in ihrem Heat sich fürs Finale. Leider stürzte sie dort und landete somit auf dem 10. Rang.
Am zweiten Tag stand der Sprint im Freistil an. Die Oberstdorferin erreichte das Halbfinale und schied dann als Fünfte in ihrem Heat aus. Am Ende stand sie erneut auf einen zehnten Platz.
Ein tolles Erlebnis, vor allem weil die Schweizer Fans mit ihren Schellen für großartige Stimmung sorgten. Sie hatten auch allen Grund zum jubeln, denn die Siegerin an beiden Tagen war die Schweizerin Siri Wigg.
Weiter geht es am Dienstag mit dem 5 km und dem 10 km Rennen im klassischen Stil. „Da wird nochmal voll attackiert“, verspricht Germana. Am Mittwoch folgt eine Mixed-Staffel zusammen mit Nordischen Kombinieren und Skispringern. Die Starter hierfür sind noch nicht bekannt.

am 13.01.2020

Zweimal die "Wilde 13"

Wendelin Thannheimer startet im Conticup

Zweimal startete Wendelin Thannheimer am Wochenende im Continentalcup der Nordischen Kombinierer in Oberwiesenthal. Zweimal landete der Oberstdorfer auf dem 13. Platz. Doppelsieger auf der Fichtelbergschanze war ein Norweger. Harald Johnas Riieber ist der ältere Bruder des Weltcupführenden in der Nordischen kombination.

am 13.01.2020

Zwei Siege für den SC Oberstdorf

Beim Deutschland Pokal am Arbersee

Die Langläufer vom SC Oberstdorf waren beim Deutschland Pokal im Hohenzollern Skistadion am Arbersee vorne dabei.
Mit großer Spannung ging es im Bayerischen Wald auch im bayerischen Wald beim Ausrichter SC Monte Kaolino Hirschau auf eine 2,3 km lange Kunstschneerunde.
Am ersten Tag stand ein Prolog in freier Technik auf dem Programm. In der weiblichen Jugend 16 sprintete Fanny Thannheimer auf den 1. Platz. Katja Veit kam knapp dahinter auf den 5. Rang. Lucia Heinze und Kim Fischer belegten die Plätze 20 und 28.
Germana Thannheimer erreichte in der Jugend U 18 w ebenfalls das Podest und wurde Zweite. Als Neunte kam Verena Veit ins Ziel. Leo Paluka erreichte in der gleichen Altersklasse den 14. Platz.
Tags darauf folgte die Langstrecke, ebenfalls in freier Technik. Die Oberstdorfer Sportler konnten bei vier Grad Minus und Sonnenschein an die Erfolge vom Vortag anknüpfen.
Dieses Mal sprang Katja Veit als Dritte aufs Podium und Fanny Thannheimer belegte den 5. Rang. Als 17. lief Lucia Heinze ein, Kim Fischer wurde 23.
Den Sprung aufs oberste Podest schaffte dieses Mal Germana Thannheimer. Verena Veit rundete die Top-Ergebnisse als Fünfte ab. Leo Paluka wurde 22.

am 07.01.2020

Gelungener Start der SCO-Langläufer im Geiger Cup

Der SC Nesselwang konnte in Nesselwängle im Tannheimer Tal das erste Rennen der Geiger Cup Serie 2019/20 auf Schnee ausrichten. Bei strahlendem Sonnenschein erstürmten die Allgäuer Langläufer die tadellos hergerichteten Skatingstrecken über die verschiedenen, altersabhängigen Distanzen (1,3 km, 2 km, 2,5 km, 5 km, 7,5 km und 10 km). Dabei starteten die Teilnehmer im Abstand von 30 Sekunden. Erst mit dem letzten Läufer, der in der jeweiligen Altersklasse das Ziel erreichte, standen somit die Platzierungen fest. Für den SC Oberstdorf konnten Pius Kirschner (U10) und Lisabeth Molter (U11) den ersten Platz, Ida Fritz (U9), Magnus Zinth (U12), Nele Schmitz (U14) und Judith Rapp (U18) jeweils den dritten Rang erkämpfen. Bei den Jungen der U14 setzte sich Wendelin Gentner mit einem starken 5km-Lauf gegen den in den vergangenen Jahren oft dominanten Felix Bollwein (Oberstaufen) durch und eröffnete die Rennsaison für sich mit einem fabelhaften Sieg. Auch Amanda Paluka präsentierte sich in sehr guter Form und musste sich nur der Ulmerin Julia Thannheimer geschlagen geben.

Gesamtergebnisse:
U9m: 7. Andrin Titscher, 9. Hannes Holzenberger
U9w: 3. Ida Fritz, 6. Siri Höhn, 8. Emma Fässler, 11. Amelie Drost-Perner
U10m: 1. Pius Kirschner, 3. Leopold Fischer, 9. Sam Molter
U10w: 4. Carla Müller, 11. Ursula Berktold, 12. Romy Müller, 16. Pauline Math,
U11m: 4. Korbinian Seiler, 7. Fynn Fischer, 9. Felix Jäger
U11w: 1. Lisabeth Molter, 7. Magdalena Porzig, 13. Magdalena Hartmann
U12m: 3. Magnus Zinth, 5. Emil Gentner, 8. Claudius Benkert
U13m: 5. Pius Kirschner, 10. Antonio Diefenbach
U13w: 7. Sina Titscher, 8. Agnes Vogler 12. Resa Berktold
U14m: 1. Wendelin Gentner, 6. Cornelius Martin, 7. Luis Bonnes, 8. Felix Heckmair
U14w: 3. Nele Schmitz, 5. Joana Müller
U15w: 2. Amanda Paluka, 5. Olivia Biberger, 7. Sophia Benkert
U18w: 3. Judith Rapp

am 26.12.2019

Premiere in der neuen Sportalp

Sportlerehrung beim Skiclub Oberstdorf mit 24 Topathleten

Premiere in der „Sportalp“ in der Audi Arena in Oberstdorf. Pünktlich zur Vierschanzentournee ist die neue Location in der Tribüne fertig geworden und lieferte für die Sportlerehrung des Skiclub Oberstdorf die passende Atmosphäre. Mit einer lieb gewordenen Tradition hatte der Verein in diesem Jahr brechen müssen, denn die Auszeichnung verdienter Athleten wird eigentlich stets beim Sommer Grand Prix der Kombinerer vorgenommen. Doch wegen der umfangreichen Umbaumaßnahmen im Sprungstadion fiel der Wettkampf dies Jahr aus. Der Abend vor Weihnachten erwies sich jedoch als würdiger Ausweichtermin, weil viele Spitzensportler das Fest daheim bei der Familie verbringen und sich die Zeit nahmen, bei ihrem Heimatverein vorbeizuschauen.
Der Skiclub-Vorsitzende Dr. Peter Kruijer freute sich entsprechend über den prominenten Besuch von Geiger, Althaus und Co. 24 Sporler waren gekommen,darunter Weltmeistrer, Jugendweltmeister und Weltcupstarter. „Wir sind immens stolz darauf, so viele Sportler und Trainer zu haben, die so viel leisten“, lobte er. Anschließend übernahm BR-Sport-Moderator Bernd Schmelzer das Ruder. Der Reporter führte locker durch den Abend, entlockte den Sportlern Kommentare zu großartigen Erfolgen und Wünsche für die kommenden Wettkämpfe. Zuversichtlich sind alle Athleten in die Vorbereitung der neuen Saison gegangen. Manche dürfen erstmals im Weltcup starten, andere haben sich inzwischen einen festen Platz erobert. Die Nachwuchskräfte, die fleißig Punkte sammeln im Deutschlandcup, Bayerischen Meisterschaften und Jugend-Weltmeisterschaften, freuten sich, mit ihren großen Vorbildern am gleichen Tisch zu sitzen.
Sofie Krehl und Laura Gimmler warben mit ihrem fünften Rang im Semi-Finale von Planica für den Langlauf. Gimmler erklärte, dass sie sich als Sociial-Media-Expertin für ihren Sport stark machen wolle, um den Langlauf aus der „Randpsortarten-Zone“ zu befördern. Kombinerer Vinzenz Geiger strahlte über seinen ersten Weltcupsieg in diesem Winter ebenso wie Karl Geiger über den dritten Rang von Engelberg. Christina Ackermann freut sich über den guten Start in die neue Saison, die sie endlich einmal unbelastet von Knieproblemen angeht.
Es ging entspannt zu an diesem Abend. Johannes Rydzek plauderte schmunzelnd über sein großes Hobby, der Kaffeerösterei. Die „Holzmänner“ waren komplett vertreten und Johanna verriet, dass es bei den sportlichen Geschwistern nicht nur guten Espresso gebe, sondern immer wieder gute Tipps und sogar den einen oder anderen Materialtausch. Blieb am Ende noch die Frage offen, wo in Oberstdorf der beste Kaffee serviert wird: bei den Rydzeks oder bei den Holzmanns.

Folgende Sportler wurden geehrt:
Langlauf: Amanda Paluka, Fanny Thannheimer, Lou Huth, Verena Veit, Germana Thannheimer, Celine Mayer, Coletta Rydzek, Sofie Krehl, Laura Gimmler, Nicole Fessel.
Alpin/Telemark.
Elina Lipp, Felix Urlaub, Jessica Hilzinger, Sebastian Holzmann, Christina Ackermann, Jonas Schmd, Johanna und Benedikt Holzmann.
Nordische Kombination/Skispringen:
Jonas Holzhauser, Wendelin Thannheimer, Julina Schmid, Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek, Joana Eberle, Philipp Raimund, Karl Geiger, Katharina Alrthaus.

am 18.12.2019 von Anna Geiger

Germana Thannheimer und Verena Veit auf dem Podest

Thannheimer für Youth Olympic Games in Lausanne qualifiziert

Da der Deutschland Pokal in Oberwiesenthal dem warmen Wetter zum Opfer fiel, nahmen die deutschen Athletinnen erneut am Austria Cup teil. Die Reise führte nach Seefeld, wo ein Sprint und ein 5km Rennen, jeweils in der klassischen Technik auf dem Programm standen.
Beim Sprint der weiblichen Jugend mussten sich Germana Thannheimer (2.) und Verena Veit (3.) nur der Polin Karoline Kaleta geschlagen geben. Coletta Rydzek verpasste als Vierte bei den Damen das Podest, Celine Mayer landete auf dem 16. Rang.
Gute Ergebnisse beim Langstreckenrennen gelangen Germana und Celine als jeweils 6., Verena wurde 16.
Aufgrund der guten Ergebnisse bei den vier Rennen des Austria Cups, hat sich Germana als eine von drei Mädels für die Youth Olympic Games in Lausanne/Schweiz (9. bis 22.01.2020) qualifiziert. Diese olympischen Jugendspiele sind für sie sicher das Highlight der Saison 2019/2020.

am 02.12.2019

Gelungener Saisonauftakt

Germana Thannheimer und Verena Veit vom SC Oberstdorf im Austria Cup unterwegs

Die deutschen Langläufer/innen der Altersgruppe U18 (2002/2003) nahmen vergangenes Wochenende am Austria Cup in Obertilliach teil. Ein Wettkampf mit besonderem Wert, denn die beiden Rennen des Austria Cups und der erste Deutschland Pokal Mitte Dezember in Oberwiesenthal zählen für die Athleten als Qualifikation für die Olympic Youth Games im Januar im Lausanne/Schweiz.
Einen fast perfekten Start im international besetzten 5km Skating Rennen legte Germana Thannheimer hin. Sie erreichte hinter der Siegerin Helen Hoffmann vom WSV Oberhof zeitgleich den zweiten Platz mit Lara Dellit vom WSV Asbach. Verena Veit wurde hervorragende Fünfte.
Beim Prolog über 2,5 km n der freien Technik am Folgetag siegte erneut Helen Hoffman. Germana Thannheimer sprang als Dritte mit dem äußerst knappen Rückstand von einer halben Sekunde auf Lara Dellit wieder aufs Podest. Knapp dahinter reihte sich Verena Veit auf Platz 7 ein.

am 09.10.2019

ASV-Konditest mit 33 Oberstdorfer Langläufern

In Hindelang gab es einen spannenden Wettbewerb

Die neue Langlaufsaison steht vor der Tür! Und es steht außer Frage: “Der Wintersportler wird im Sommer gemacht.” In welcher Form die jungen Allgäuer Athleten nun in die Winterwettbewerbe starten, konnten sie am vergangenen Wochenende beim ASV-Konditest nordisch in Hindelang, dem Auftaktwettbewerb des diesjährigen Geiger Cups der Langläufer zeigen. Nachdem der SV Hindelang im vergangenen Jahr die Premiere dieser Veranstaltung gut gemeistert hatte, lud er auch in diesem Jahr wieder ein und organisierte einen abwechslungsreichen Wettbewerb. Die Allgäuer Langlauftalente in den Klassen U10 bis U15 mussten in vier Disziplinen ihr Können zeigen: Crosslauf (1,8 km oder 3,6 km), Hindernissparcour, Beweglichkeit und Klimmzüge. Die Gesamtplatzierung jedes Teilnehmers geht gleichwertig zu einem Langlaufrennen in die Cupwertung ein.
Der SC Oberstdorf stellte mit 33 Mädchen und Jungen eine große Mannschaft und zeigte durch eine Vielzahl an Podestplätzen und weiteren guten Ergebnissen, dass das Sommertraining in Oberstdorf nicht nur Spaß macht, sondern auch nachhaltig ist. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich die jungen Sportler schon riesig auf den Schnee freuen.
Gesamtergebnisse:
U10m: Sam Molter (6.), Leopold Fischer (10.)
U10w: Carla Müller (5.), Ursula Berktold (8.), Romy Müller (9.), Pauline Math (11.), Louisa Gimmler (15.)
U11m: Korbinian Seiler (2.), Vincent Biberger (4.), Jonas Fritz (12.), Felix Jäger (14.)
U11w: Lisabeth Molter (1.), Magdalena Porzig (3.), Magdalena Hartmann (4.), Lilly Gimmler (8.)
U12m: Magnus Zint (1.), Emil Gentner (3.), Claudius Benkert (6.)
U12w: Sarah Mayr (9.), Paulina Zinkl (10.)
U13m: Antonio Diefenbach (9.), Luis Kirschner (11.)
U13w: Agnes Vogler (6.), Sina Titscher (9.), Resa Bertold (11.)
U14m: Wendelin Gentner (3.), Luis Bonnes (4.), Cornelius Martin (5.), Leo Dresler (6.)
U14w: Nele Schmitz (5.), Joana Müller (6.)
U15w: Olivia Biberger (2.), Sophia Benkert (3.)

am 02.10.2019

Vorn dabei am Rennsteig

Oberstdorfer beim Deutschland Pokal mit Rollski-Premiere

m Rahmen der zentralen Leistungskontrolle fand am vergangenen Wochenende der zweite Deutschland-Pokal im Langlaufen statt.
Der Skiclub Oberstdorf war mit sieben Athleten ab der Altersklasse U16 vertreten.

Zum Auftakt duellierten sich am Freitag im sogenannten „Jubiläumssprint“ die deutschen und internationalen Langlaufstars in der Lotto Thüringen Skihalle. Laura Gimmler belegte in einem spannenden Finale Platz 4, knapp gefolgt von Teamkollegin Sofie Krehl auf Platz 5.

Am Samstag überzeugte vor allem Germana Thannheimer und belegte in der U18weiblich einen hervorragenden 3. Platz im Crosslauf. Sofie Krehl lief auf Platz 6 bei den Damen.

Eine außergewöhnliche Premiere feierte der Rennsteig-Rollskilauf am Sonntag. Auf der Halbmarathon-Strecke von Gräfenroda zum Grenzadler kämpften 145 Teilnehmer um die Krone in der Klassik-Disziplin, leider ohne Oberstdorfer Beteiligung.
Währenddessen liefen die Altersklassen U16 bis U18 im Stadion um die letzten begehrten Punkte in der Sommer-Pokalserie.
In der U16 weiblich belegten Fanny Thannheimer Platz 9 und Katja Veit Platz 14 und sicherten sich wichtige Punkte.
Germana Thannheimer auf Platz 7 und Lou Huth auf Platz 10 in der U18 weiblich konnten ebenfalls ihr Punktekonto füllen. Leo Paluka verpasste mit Platz 29 leider das Tagesziel.

am 05.08.2019

85 Jahre Mitglied im Skiclub Oberstdorf

Skiclub-Präsident Dr. Peter Kruijer überbrachte persönlich die Ehrenurkunde an Frieda Nieberle

Mit dem Radel besuchte 1. Vorstand Dr. Peter Kruijer Frieda Nieberle in ihrem traumhaft gelegenen Anwesen am Moorweiher. Anlass war die 85-jährige Mitgliedschaft im SCO von Nieberle. Die rüstige 97-jährige freute sich sehr über den Besuch und die Ehrung. Gerne erzählte sie Geschichten von früher, als sie als junges Mädchen noch Ski gefahren ist und Clubmeisterin wurde. Auch interessant war ihre Erzählung anlässlich des ersten Skifliegens 1950, als Sie im Auftrag des SCO im Zug zwischen Kempten und Oberstdorf Eintrittskarten für die Veranstaltung verkauft hat, um reibungslos die vielen Zuschauer bewältigen zu können. Über viele Zeitzeugen konnte Frieda Nieberle berichten und machte damit den Besuch zum Erlebnis.

am 24.07.2019 von Elke Wiartalla

Sommer, Sonne, Leistungskontrolle

Guter Einstand für SCO - Langläufer

Am vergangen Wochenende machten sich 24 Allgäuer Langläufer auf ins rund 600km entfernte Blankenburg im Harz zur DSV Sommerleistungskontrolle. Der Saisonauftakt setzte bereits erste Achtungszeichen für die aktuelle Saison.

Am Samstag stand für die U16-U18 zunächst ein umfangreicher Athletiktest mit abschließendem 3000m Bahnlauf auf dem Programm.
Niklas Schmid (SV Maierhöfen Grünenbach) überzeugte als Allrounder und belegte einen hervorragenden 2. Platz bei den U16 männlich im Athletiktest.
Simon Jung (SC Immenstadt), Kim Fischer und Verena Veit (beide SC
Oberstdorf) belegten ebenfalls beachtliche Top-Ten Plätze in Ihren Kategorien.
Im abschließenden 3000m Lauf kam Moritz Wiese (SC Marktoberdorf) als 4. ins Ziel der U16 männlich, während Simon Jung im Doppeljahrgang der U18 männlich als 5. einlief.
Am darauffolgenden Sonntag ging es auf die Skiroller in die Innenstadt von Blankenburg.
In einem packenden Zielsprint nach 14,4 km konnte sich Kilian Koller (TSV
Buchenberg) als Sieger der U18 männlich durchsetzen. Der zweite Paukenschlag gelang wenig später Emil Herzog (SC Weiler Simmerberg) und Niklas Schmid auf der 11,5km Strecke der U16 männlich - Doppelsieg fürs Allgäu!
Auch die Mädels der U16 und U18 schlugen sich beachtlich:
Fanny Thannheimer und Kim Fischer belegten Platz 6 und 7 der U16w und Lou Huth (alle SC Oberstdorf) lief ebenfalls auf den 6. Platz der U18w.

Der U16 Trainer Alois Hartmann ist stolz auf seine Mannschaft - all seine Sportler sammelten wichtige Punkte für die Deutschland Pokal Wertung.
Juniorinnen-Trainer Michael Bittner konnte nur mit der Hälfte seiner gesundheitlich angeschlagenen Truppe anreisen und ist trotz der Umstände zufrieden mit dem Saisonauftakt: „Die Gesundheit geht vor und die Saison ist noch lang“.
Christian Dotzler freute sich mit seinen Junioren U20 über gleich mehrere Podestplätze und eine hohe Ausbeute an DP-Punkten.

So kann es weiter gehen - der Wintersportler wird im Sommer gemacht. Den Allgäuern bleiben nun 2 weitere Monate Zeit, um sich auf die Zentrale Leistungskontrolle Ende September in Oberhof vorzubereiten.

am 19.07.2019

Frieda Nieberle ist 85 Jahre Mitglied im Skiclub Oberstdorf

Vielzahl an Ehrungen im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Skiclubs Oberstdorf.

Ein so mitgliederstarker Verein wie der Skiclub Oberstdorf hat auf der Jahresversammlung auch immer jede Menge Ehrungen vorzunehmen. Das größte „Team“ ist dabei das der „25-Jährigen“, die in diesem Jahr fast 40 Personen stellten. Eher selten ist dagegen, dass ein Club ein Mitglied ehren darf für 85 Jahre Treue. Frieda Nieberle war zwar auf der Jahresversammlung nicht anwesend, aber der Vorstand versprach in diesem besonderen Fall einen persönlichen Besuch.

40 Jahre dabei sind: Franz Albenstetter, Hermann Althaus, Christine Bader, Katja Bader, Michaela Roth, Michael Füller, Günther Herbrechter, Annemie Herbrechter, Andreas Lukowski, Michael Schmidl, Mathias Schraudolf , Martin Schraudolf, Hannes Schraudolf, Nikolaus Tauscher.
50 Jahre: Rosmarie Besler, Reinhold Gehring, Thomas Ihle, Werner Kolb, Axel Kramm, Ursula Maier, Johannes Mühlegg, Thomas Müller.
60 Jahre: Eduard Bröll, Max Brutscher sen. Heini Ihle.
65 Jahre: Helmuth Fischer, Rolf Egon Mayr, Rudolf Vogler, Franz Vogler, Walter Zint.
70 Jahre: Frieda Kerle-Funk, Meinhard Kling, Max Bolkart.

Bei den Neuwahlen gab es einen Wechsel in der Abteilung Skispringen. Für Hans Wegmann kam als Referent Florian Niederacher.

Mit der Ehrenadel in Silber für besondere Verdienste wurden ausgezeichnet: Manfred Kurrle, Sabine Jäger, Christian Rapp, Hans-Martin Renn und Hans Wegmann
Ehrenadel in Gold: Pius Speiser
Sport Award: Dr. Ulrich Graf und Peter Vogt.

Bild: Für 65 Jahre Mitgliedschaft im Skiclub Oberstdorf wurden Rudolf Vogler (zweiter von links) und Helmuth Fischer (daneben) von den Vorstandsmitgliedern Willy Geiger (links) , Georg Geiger (zweiter von rechts) und Dr. Peter Kruijer geehrt.

Text und Fotos: Elke Wiartalla

am 19.07.2019

Skiclub Oberstdorf spielt in der Champions-League

Weltmeisterlicher Medaillenregen und Vorbereitung der Heim-WM beherrschen Jahresversammlung

Auf einen immens erfolgreichen Winter blickte der Vorsitzende des Skiclubs Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer, auf der Jahreshauptversammlung zurück. Mit dem weltmeisterlichen Medaillenregen, den Athleten wie Katharina Althaus, Karl und Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek, Julian Schmid, Philipp Raimund und Johanna Holzmann ihrem Heimatverein bescherten, ist der SCO weltweit einer der erfolgreichsten Skivereine. Die Ehrung der Sportler, die sich in den verschiedenen Abteilungen international, deutschlandweit und in der Region Lorbeeren verdient hatten, wird in diesem Jahr einen Tag vor Heiligabend in der neuen Sportalp nachgeholt. Der gewohnte Termin während des Sommer Grand-Prix der Kombinierer fällt heuer flach, denn die Baumaßnahmen im Vorfeld der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft verordnen der Skisprungarena eine sportliche Pause. Ein Jahr mit vielen Terminen, Gesprächen mit Fördergebern, Gemeinde und Landkreis liege hinter den Verantwortlichen im Skiclub. „Aber man ist auf einem guten Weg für den Sport in Oberstdorf“, versicherte Kruijer.

Den Überblick auf ein sportlich und wirtschaftlich erfolgreiches Jahr lieferte der Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH, Florian Stern. „Wir haben alle Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt, wobei die teils schwierigen Wetterbedingungen zu den großen Herausforderungen zählten“, erinnerte er an Unmengen von Schnee, die an der Heini-Klopfer Schanze von den Tribünen geschaufelt werden mussten. Von der Vierschanzentournee vor riesiger Zuschauerkulisse, der Tour de Ski mit annehmbarem Besucherinteresse, drei gigantischen Skiflugtagen im Stillachtal oder den Damenwettbewerben im Skispringen, mit dem sich Oberstdorf zunächst als Veranstaltungsort verabschiedete, berichtete der SVG-Geschäftsführer. Noch werde gebaut, aber die Termine für den kommenden Winter stehen bereits fest: Ein „Testlauf“ für die WM werden die Tournee, das Nordic Weekend mit Wettkämpfen im Langlauf und Nordischer Kombination sowie erneut ein Damenskisprung-Weltcup sein.

Den Bericht aus den drei Abteilungen servierte der sportliche Leiter Christian Rapp. Er ging dabei weniger auf die detaillierten Leistungen in Skisprung, Langlauf und Alpin ein, sondern erläuterte wesentliche Veränderungen im Trainerbereich. Neben dem Wahnsinnspensum, dass nach wie vor Erfolgscoach Thade Thannheimer mit über 70 kleinen Langläufern absolviert, unterstützen den Bereich, in dem insgesamt 133 Sportler aktiv sind, Elias Wechs und neuerdings Hannah Heckmair, während Lise Hartmann zum BSV gewechselt ist. Im Sprunglauf mit seinen 34 Athleten kümmert sich wie eh und je Ralf Schmid um die Jüngsten, während André Wagner für die sieben Kindern in der TG 1 zuständig ist und auch Thomas Müller bei den Kombinierern aushilft. Die 128 Alpinskifahrer schließlich setzen auf David Berktold in der U 10, während Stefan Kobler und neuerdings Pepi Hirschbühl die Athleten der U 12 trainieren. Für die Athleten der U14/16 sind Urgestein Christian Müller und Neuling Marie Uhl zuständig.

Der neue Geschäftsführer der Nordischen Ski-WM-GmbH, Moritz Beckers-Schwarz, präsentierte die vier Säulen der Vorbereitung für das Großevent 2021, zu denen die Nachhaltigkeit vor allem für den Sport, die Infrastrukturmaßnahmen (Umbau von Sprung- und Langlaufstadion), Marketing und Ticketing (Verkaufsstart Mitte November) sowie ein Verkehrskonzept mit dem Schwerpunkt ÖPNV zählen.
Bürgermeister Laurent Mies warnte in seinem Grußwort davor, dass im Ort die Nachhaltigkeit der WM Dauerthema sein werde und ambivalent betrachtet werde. Seiner Ansicht nach eine Folge falscher Förderpolitik. „Anders als in Seefeld , wo die Bahnhofssanierung eindeutig zu den Infrastrukturmaßnahmen für die WM zählte, müssen wir froh sein, wenn der Busbahnhof und die Straßenbaumaßnahmen noch in Zusammenhang mit der WM gesehen werden“, kritisierte er politische „Webfehler“. Auf die WM und die großartigen SCO-Sportler als Repräsentanten sollten sich alle in der Gemeinde freuen. „Darum sollten wir eine Spaltung nicht zulassen“, appellierte er.

Bild: Als Dankeschön für stets hervorragende Trainingsbedingungen und freundliche Aufnahme überreichten Trainer Daniel Vogler, Andreas Bauer und Athletin Juliane Seyfarth die Kugel für den Gewinn des Gesamtweltcups im Damenskispringen an den Vorstand des SC Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer und den Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH, Florian Stern, (von links).

am 19.07.2019 von Christian Rapp

Pepi (Franz Josef) Hirschbühl – Neuer Trainer Ski Alpin U12

Pepi (Franz Josef) Hirschbühl wird in Zukunft unsere Alpin U12 Mannschaften ganzjährig betreuen.

Was hast du für einen sportlichen Hintergrund? Warst du selbst mal Athlet?

Ich habe mich immer für meinen Körper interessiert und es macht mir Spaß diesen möglichst fit zu halten.

Wie bist du zum Coaching gekommen, was hat dich dazu motiviert?

Bei meiner Trainerausbildung hatte ich das Glück einem hervorragenden Coach zu begegnen, der mich inspiriert hat mich weiter zu entwickeln.
Sport war schon immer meine Leidenschaft. Beindrucken tun mich Sportler die Ziele haben und diese mit Beharrlichkeit verfolgen.
Was sind die Highlights aus deiner sportlichen Vergangenheit als Trainer?
Die funkelnden Augen eines Athleten auf dem Siegespodest zu sehen zählt wohl zu den schönsten Momenten. Es freut mich unheimlich, dass inzwischen mehrere Athleten/innen auf der höchsten Ebene dem Skiweltcup angekommen sind, die ich schon im Schüleralter begleiten durfte.

Welche Fähigkeiten braucht ein Coach?

Begeisterungsfähigkeit! Sozialkompetenz, Fachkompetenz,
Beschreibe deinen Coaching Stil…
Ich versuche meine Athleten/Innen zu ermutigen und dazu zu inspirieren ihr Bestes zu geben.
In welcher Rolle siehst du dich während Wettkämpfen?
Meine Athleten dort zu unterstützen wo sie mich brauchen – individuell sehr unterschiedlich

Welchen Ratschlag würdest du Coaches geben, die gerade am Anfang ihrer Tätigkeit stehen?

Lerne aus deinen Fehlern und begeistere deine Athleten im Training

Was ist dein größter Traum in Bezug auf deine sportliche Tätigkeit?

Bei einem Weltcuprennen vor Ort zu sein bei dem einer meiner Athleten gewinnt.

Vervollständige:

• Ein guter Tag beginnt mit… einem guten Frühstück
• Nervös macht mich… Menschen die nicht ehrlich sind
• Den größten Einfluss auf mich hat…meine Familie, Menschen die mich emotional berühren….
• Sommer oder Winter? Beides hat seinen Reiz
• In den Wahnsinn treibt mich…nichts
• Wenn ich meinen jetzigen Beruf nicht hätte wäre ich…Im Verkauf – Vertrieb
• Mein Ritual vor Wettkämpfen ist… Die Worte – „ich kann“ und das Kreuzzeichen
• Glück bedeutet für mich…wenn ich Menschen begleite und sie sich entwickeln
• Ein Laster von mir ist…ich liebe Süßspeisen
• In meinem Kühlschrank darf nie fehlen…Fruchtsäfte und Mineralwasser
• Der beste Song aller Zeiten ist…I am from Austria

am 03.06.2019

Sieg für Sabine Geiger und Pirmin Richter beim 78. Kratzerlauf

Traditionelle „Schorsch-Noichl-Gedächtnislauf“ begeistert zahlreiche Teilnehmer bei tollen Wintersportverhältnissen.

Was nimmt man nur alles auf sich, um zu beweisen, dass Wintersport in Oberstdorf auch im Juni noch möglich ist. So hatten es die Gründungsväter 1936 in den Kopf gesetzt, und so hält es der harte Kern des Skiclub Oberstdorf seither alljährlich Anfang Juni. Und schon der Aufstieg gestaltete sich in diesem Jahr aufgrund der großen Rest-Schneemengen
äußerst anspruchsvoll. Die 78. Auflage des Kratzerlaufes vom Skiclub Oberstdorf stellte die Organisatoren, Kurssetzer Flori Schöll und Rennläufer aber vor keine allzu großen Schwierigkeiten, denn das Wetter und die Schneeverhältnisse am Kratzer boten den zahlreichen Startern noch traumhafte Winterbedingungen. Gestartet wurde auf dem Kratzerfeld unterhalb des markanten Gipfels und bei ausgezeichneter Sicht konnte der Riesenslalom sogar im Ort verfolgt werden.

Sieger der 78. Auflage wurden Sabine Geiger und Pirmin Richter, deren Titelgewinn nach dem Rennen bei einem gemütlichen Hüttenabend in der Kemptner Hütte gebührend gefeiert wurde. Die Organisatoren Cornel Becherer und Thomas Kretschmer, sowie Willi Geiger vom SCO-Vorstand bedankten sich beim Wirtepaar Gabi und Martin Braxmair, die es sich nicht nehmen lassen, alljährlich am Wochenende vor offizieller Hütteneröffnung den örtlichen Skiclub bei diesem besonderen Rennereignis zu bewirten und beherbergen. Das begehrte Kratzerzeichen wurde auch
in diesem Jahr wieder von Marc Horle, wie zuvor von seinem Vater Pe neu gestaltet.

D51: 1. Sabine Geiger
Sieger Jugend männlich: 1. Pirmin Richter, 2. Felix Urlaub, 3. Platz Pius Rapp, 4. Platz Linus Niederacher
H31: 1. Joachim Böringer
H41: 1. Christian Titscher, 2. Platz Thomas Kretschmer
H51: 1. Tittel Armin, 2. Max Holzmann, 3. Walter Renn, 4. Willi Geiger, 5. Charlie Müller, 6. Stefan Geiger, 7. Max Ortlieb
H71: Richard Müller

am 07.05.2019

78. „Schorsch-Noichl-Gedächtnislauf“ am 01. Juni 2019

Spaß für Jung und Alt – das gehört beim hochalpinen Kratzerrennen dazu

Anfang Juni, wenn andere ihre Skier schon längst in die Ecke gepackt haben, machen sich die leidenschaftlichsten aller Skifahrer auf zur Kemptner Hütte, wo es zu dieser Jahreszeit meist noch jede Menge Schnee hat. Dort oben wird dann ein einfacher, flüssiger Riesenslalom gesteckt und die Rennfahrer gehen mit allen erdenklichen Wintersportgeräten an den Start. Firngleiter, Alpinausrüstung, Snowboard oder Telemarkski, alles ist erlaubt.

Die Organisatoren Thomas Kretschmer und der Alpin-Sportwart Cornel Becherer wünschen sich einen großen Zulauf für die bereits 78. Austragung. „Dass Alt und Jung zusammen mit einem Skirennen und einem netten Hüttenabend den Winter beschließen, das gehört bei uns einfach dazu“, sagt Becherer. Außer der Erkenntnis, dass es kein schlechtes Wetter da oben gibt und ein bisschen Leiden stets dazu gehört, gibt es jeweils einen gravierten Wanderpokal für die Männer und die Frauen zu gewinnen. „Und natürlich die begehrten Kratzerzeichen“, fügt Becherer an. Das Motiv für den Anstecker entwirft Marc Horle wie zuvor Vater Pe jedes Jahr neu. Für Gabi und Martin Braxmair ist der Kratzerlauf alljährlich der gemütliche Einstand in den Hüttensommer, denn eine Woche später beginnt für die Wirtsleute offiziell der Betrieb auf der Kemptener Hütte.

Die Anmeldung zur 78. Auflage des Kratzerlaufs ist am Samstag, 1. Juni 2019, bis 17.30 Uhr auf der Kemptner Hütte möglich, der Startschuss zum Riesenslalom erfolgt um 18.30 Uhr. Anschließend findet der traditionelle, gemütliche Hock mit Siegerehrung in der Kemptner Hütte bei Familie Braxmair statt. Die Material- und Gepäckabgabe ist in der Audi Arena am Freitag, 31. Mai, bis 18 Uhr und am Samstag, 1. Juni, von 10 bis 11 Uhr möglich.

Die Vorstandschaft freut sich über eine rege Teilnahme, auch Gäste sind herzlich willkommen!

am 04.04.2019

Courchevel holt sich den Wanderpokal

Die Oberstdorfer kommen auf den Bronze-Platz

Am Ende war es doch wieder die „Marsellaise“, die bei der Siegerehrung ertönte. Erneut hatten sich die Alpin-Talente aus Courchevel den großen Wanderpokal des Jugendcups geholt. Die Franzosen hatten bereits nach dem ersten Wettkampftag im Riesenslalom vorn gelegen und sich die Führung auch bei den Slalomrennen nicht mehr aus den Händen reißen lassen. Auf dem Silberplatz landete das Team aus Schruns (AUT). Knapp dahinter kletterte die Alpin-Mannschaft aus Oberstdorf auf den dritten Podiumsplatz. Vierte wurden die Italiener aus Madesimo und das Schlusslicht blieb dem Team aus Saas-Fee (CH).
Am ersten Tag wurde am Fellhorn der Riesenslalom ausgetragen. Dort holten sich die haushohen Favoriten aus Courchevel zwar den erwarteten Sieg nach Punkten (347 P). Die Oberstdorfer Mannschaft saß den Franzosen jedoch mit einem hauchdünnen Rückstand von vier Punkten eng auf den Fersen. Am zweiten Tag, für den der Slalom angesagt war, mussten die Oberstdorfer doch ein wenig Lehrgeld zahlen. Beim Tanz durch den Stangenwald holten sich die Franzosen erneut 347 Punkte, Die Mannschaft aus Schruns folgte mit einem Abstand von 35 Punkten auf den zweiten Rang. Die Oberstdorfer, durch sieben Ausfälle geschwächt, sammelte 284 Zähler, die für den dritten Platz in der Disziplin reichten und in der Gesamtrechnung ebenfalls den Bronzeplatz sicherten.
In Anbetracht der schlechten Wetterprognosen für Donnerstag hatten die Veranstalter vom Skiclub Oberstdorf den Terminplan ein wenig gestrafft, sodass die Siegerehrung bereits am Vormittag stattfand. Nach der feierlichen Übergabe der Jugendcup-Fahne an das Skiteam aus Schruns, das im kommenden Jahr Gastgeber der 55. Auflage des Jugendcup ist, traten die Nachwuchsrennfahrer aus den internationalen Skizentren die Heimreise an.

Die Fahne des Jugendcups Das Trainerteam aus Courchevel
Jugendcup 2019 Ergebnisse Results Gesamt
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Jugendcup 2019 Ergebnisse Results Gesamt

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am 03.04.2019

Stimmungsvolle Eröffnungsfeier des Jugendcup

In seiner 54. Auflage gastiert der Wettbewerb wieder in Oberstdorf

Nicht mit Pauken und Trompeten, aber mit Vuvuzelas, Ratschen und anderem, was ganz schön laut ist, haben sich die alpinen Nachwuchsfahrer aus Saas Fee (CH), Madesimo (ITA), Courchevel (FRA), Schruns (AUT) und Oberstdorf im Kurpark den 54. Jugendcup eingestimmt. Der Wettbewerb der fünf internationalen Skizentren ist in jedem Jahr das Highlight am Abschluss der Wintersaison. Bei der feierlichen Eröffnung waren nicht nur die 150 Alpintalente der Jahrgänge U 12 bis U 14 begeistert dabei. Auch ehemalige Teilnehmer wie die aktuellen Weltcupfahrer Christina Geiger, Johanna und Sebastian Holzmann, Manuel und Alexander Schmid erinnerten sich gern an ihre Anfänge im internationalen Skizirkus zurück und begleiteten die Fackel auf die Bühne im Kurpark. Entzündet wurde das „Olympische Feuer“ traditionell von den Oberstdorfer Gründervätern Oskar Fischer und Leo Schraudolf. Die Eröffnungsrede hielt der Skiclub-Vorsitzende Dr. Peter Kruijer. Anschließend war der alpine Nachwuchs freilich kaum zu halten. Nach der wetterbedingten Umplanung im Programm blickten sie gespannt auf den Folgetag, wo am Fellhorn der Riesenslalom ausgetragen wurde. Dort holten sich die haushohen Favoriten aus Courchevel zwar den erwarteten Sieg nach Punkten. Die Oberstdorfer Mannschaft sitzt den Franzosen jedoch eng auf den Fersen.

am 03.04.2019

Das Beste kommt zu Schluss

Drei Tage Deutschland-Pokal in Reit im Winkel mit Super-Ergebnissen für den SCO

Traditionell am Ende der Saison fand in Reit im Winkl der dreitägige Deutschland Pokal Langlauf mit einem Teamsprint, dem Massenstart mit anschließender Saison-Abschluss-Party und der Vereinsstaffel statt. Bestens präparierte Loipen, Sonnenschein pur und frühlingshafte Temperaturen warteten auf die über 550 Teilnehmer.

Freitag gelang Germana Thannheimer bereits der Sprung aufs Treppchen, als sie im Team BSV1 Bronze im Team-Sprint der U18w über 3 × 1 km in der Klassischen Technik holte.

Am Samstag stand der letzte Wettbewerb der Deutschland Pokal Serie auf dem Plan - der Massenstart über 10, 15, 20 und 30 km in der Freien Technik.
Zunächst durften die Mädels der U16 an den Start und Lea Bonnes und Lou Huth freuten sich an diesem Tag über bestens präparierte Ski. Lea konnte im Feld der 29 Mädchen einen hervorragenden 17. Platz belegen, während Lou Huth als Drittplatzierte die Ziellinie überquerte und somit erneut aufs Podest lief.
Unmittelbar nach dem Startschuss der U16w gingen auch Germana Thannheimer und Verena Veit auf die Loipe. Beide starteten diese Saison im Doppeljahrgang der U18 und wollten ihre phänomenalen Saisonergebnisse auch im letzen Wettkampf der Saison bestätigen. Während sich Germana über ihren nicht so „recht laufenden Ski“ ärgerte und als 12. ins Ziel kam, konnte Verena Veit erneut ihre gute Form unter Beweis stellen und belegte den 7.
Platz. Germana kündigte vorausschauend auf die Vereinsstaffel bereits im Ziel an: “He Fehla, i bi so massig, dea Schi isch so langsam gwea. Moan griffe br a!!!”
Marius Bauer kam als Neunter über die Ziellinie des 30km Massenstart und Celine Mayer als Achte im 20km-Rennen der Damen, in dem Sandra Ringwald und Elisabeth Schicho ihren Abschied gaben.

Am Abend hieß es dann “Party on - wer nicht feiert ist selbst Schuld!
Blöd nur mit der Zeitumstellung in der Nacht - schwups da war eine Stunde Schlaf weg...

Um 9.30 Uhr fiel der Startschuss zur Damenstaffel mit 37 Vereinen.
Coletta Rydzek (Oberstdorf 1), Verena Veit (Oberstdorf 2) und Fanny Thannheimer (Oberstdorf 3) gingen bestens gelaunt auf die Loipe. Coletta machte sofort klar, wer den Titel in dieser Staffel für sich beansprucht und übergab als erste an Celine Mayer. Verena Veit übergab im hochklassigen Feld als 5. auf Lou Huth und die Medaille war tatsächlich greifbar. Celine übergab routiniert als Führende auf die Schlussläuferin Laura Gimmler (Oberstdorf 1) und Lou schickte die hochmotivierte Germana Thannheimer (Oberstdorf 2) sogar als 2. in die Loipe. Team Oberstdorf 1 lief souverän zum Sieg und Germana hielt Wort und gab sich tatsächlich nur Katharina Hennig - und das sei ihr gegönnt - geschlagen und holte für Oberstdorf 2 die Bronze Medaille! Die jüngste Staffel im Wettbewerb mit Fanny Thannheimer, Katja Veit und Kim Fischer lief als Team Oberstdorf 3 überragend auf den 10. Platz.

Doch das war nicht der einzige Grund zum Feiern an diesem sehr sonnigen Sonntag. Es kam ja noch die Herrenstaffel und Oberstdorf 4 stellte sich mit Thomas Spötzl, Marius Bauer und Leonhard Paluka den 81 Herrenstaffeln.
Thomas übergab mit der fünftbesten Zeit auf Marius, der sich wiederum auf Platz 3 vorkämpfte. Nun lag alle Verantwortung auf dem Schlussläufer Leo Paluka, der kurz nach Jens Filbrich und vor seinem eigenen Trainer Christian Dotzler in die Loipe ging. Und es sollte einfach der Tag des SCO werden, denn Leo kam mit einem breiten Lächeln als 2. über die Ziellinie und bescherte dem Club somit noch die fehlende Silbermedaille in den Vereinsstaffeln.

Zudem kam die Freude über die hervorragenden Leistungen in der
Gesamtpokalwertung:
U16w: 5. Lou Huth / 22. Lea Bonnes
U18w: 5. Verena Veit / 7. Germana Thannheimer
U18m: 24. Leonhard Paluka
U20m: 5. Marius Bauer
Damen: 2. Celine Mayer / 8. Sofie Krehl / 9. Coletta Rydzek / 18. Laura Gimmler
Herren: 8. Thomas Spötzl

Besser kann man eine Saison fast nicht abschließen und die Gratulation gilt auch den Trainern Elias Wechs, Alois Hartmann, Michael Bittner und Christian Dotzler.

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