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Drei Etappen im Bewerbungsmarathon für Nordischen Ski-WM bewältigt

Oberstdorfer Kandidatur hat starken Rückhalt, Bewerbungskonzept mit Murmeltier Max findet Freunde in Zürich und FIS-Kongressort Barcelona beschert Losglück

Bei der Kandidatur für die Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 steht Oberstdorf nicht allein da. Die Konkurrenz mit Seefeld (A), Planica (SLO) und Almaty (KAZ) ist stark, die vierte Bewerbung in Folge für Oberstdorf somit kein Selbstläufer. Frühzeitig hat sich der Skiclub darum entschlossen, gemeinsam mit dem Deutschen Skiverband und einer anerkannten Werbeagentur ein durchgängiges Werbekonzept zu entwickeln, das einen Vorgeschmack gibt auf die Begeisterung, die die Besucher aus aller Welt während der WM erwarten würde. Dafür sollen viele Oberstdorfer, Allgäuer und Skisportfans aus ganz Deutschland mit auf die Reise gehen. Heraus kam eine mit großer Begeisterung unterstützte Foto-Aktion, bei der bereits 600 Menschen in Jubelpose ihre Solidarität mit der WM-Bewerbung bekundeten. Noch acht Monate ist jetzt Zeit zu jubeln. Mitmachen ist ganz leicht: einfach das Jubelbild hochladen auf die Website www. enjoy oberstdorf.de. Unter allen Foto-Einsendern wird übrigens eine Reise für zwei Personen zum FIS-Kongress in Barcelona verlost.

„In Zürich stieß diese Idee auf absolut positive Resonanz“, sagt der Geschäftsführer der Skisport-und Veranstaltungs GmbH, Stefan Huber. In der Schweiz hinterlegte die Delegation aus Oberstdorf mit der Präsentation seines Bewerbungskonzeptes nämlich einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu den Nordischen Titelkämpfen 2019. Die Delegation, bestehend aus DSV-Marketing-Leiter Walter Vogel und der Oberstdorfer Tourismusdirektorin Heidi Thaumiller, dem Skiclub-Vorsitzenden Dr. Peter Kruijer sowie dem Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH, Stefan Huber und dessen Stellvertreter Dominik Fritz, kehrte zufrieden nach Deutschland zurück. Das Feedback sei gut gewesen, so Geschäftsführer Stefan Huber. Es habe wenige Fragen zu noch offenen Punkten gegeben und vor allem Murmeltier Max als sechstes Delegationsmitglied habe für Auflockerung und Freude in der Inspektionsgruppe gesorgt, in der die FIS-Renndirektoren der Disziplinen Skisprung, Nordische Kombination und Langlauf ebenso vertreten sind wie die FIS Generalsekretärin Sarah Lewis sowie die Experten der Bereiche von Medien bis Marketing.

Auch die dritte Etappe im Bewerbungsmarathon hinterließ bei den Oberstdorfer vollkommene Zufriedenheit. In Barcelona hatten Stefan Huber und sein Stellvertreter Dominik Fritz bei der offiziellen Inspektion des Kongressortes, an dem am 5. 6.2014 über die Vergabe der WM entschieden wird, das Glück der Tüchtigen. Bei der Standvergabe wurden die Oberstdorfer als erste aus der Lostrommel gefischt, bei der Reihenfolge in der Präsentation entschied „Fortuna“ sich für Oberstdorf als letzten Bewerber, einem Platz, der sich erfahrungsgemäß gut in Erinnerung hält. Auch wenn diese Punkte letztendlich nicht entscheiden für die Vergabe seien, „Die Ausgangsposition ist auf alle Fälle nicht schlecht“, schätzt Huber.

FIS Inspektion in Barcelona
FIS Inspektion in Barcelona
Jubeln für Oberstdorf
Jubeln für Oberstdorf