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Gold für Gianina Ernst, Bronze für Sofie Krehl

Gold mit Deutschland gab es für die Oberstdorfer Skispringerin Gianina Ernst bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Almaty (Kasachstan), ihre Clubkollegin Sofie Krehl erreichte mit der Staffel die Bronze-Medaille.

Gold mit Deutschland gab es für die Oberstdorfer Skispringerin Gianina Ernst bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Almaty (Kasachstan). Bei der Mannschaftsentscheidung der Skispringerinnen präsentierte sich die deutsche Mannschaft überlegen. Das Quartett mit Henriette Kraus, Pauline Heßler, Anna Rupprecht und Gianina Ernst erzielte auf der Normalschanze insgesamt 769,1 Punkte und setzte sich damit klar gegen die Skispringerinnen aus Russland (Daria Grushina, Alexandra Kustova, Mariia Iakovleva, Sofia Tikhonova; 723,2 P.) durch. Im Einzel war Ernst beim Sieg der Russin Sofia Tichonowa auf Rang zehn gelandet.

Sofie Krehl holt Bronze-Medaille mit der Staffel

Nadine Herrmann, Katharina Hennig, Sofie Krehl und Victoria Carl haben die Junioren-Weltmeisterschaften in Almaty mit der Bronzemedaille in der Staffel über 4×3,33 Kilometer beendet. Zunächst sah es gar nicht so gut aus im Kampf um das erhoffte Edelmetall für das deutsche Quartett aus. Schon Startläuferin Nadine Herrmann verlor in der zweiten Hälfte der 3,33 Kilometer langen Startschleife fast eine halbe Minute auf die Teams aus Slowenien und Russland. Auf der zweiten Klassikschleife gelang es Katharina Hennig, den Abstand nach vorn etwas zu verkürzen auf die inzwischen allein in Führung liegenden Russinnen. Dahinter büßte Sofie Krehl für das deutsche Team wieder einige Sekunden ein. Gemeinsam mit Schweden, Italien und Slowenien wechselte sie mit 37 Sekunden Rückstand auf das Führungsduo auf Schlussläuferin Victoria Carl. Die Doppel-Weltmeisterin zündete den Turbo und ließ ihren Konkurrentinnen im Kampf um
Bronze keine Chance. Klubkollegin Laura Gimmler belegte im Skiathlon der U23 über die Gesamtdistanz von 15 km den ausgezeichneten 10. Rang.

Karl Geiger mit Platz 14 beim Continental-Cup in Brotterode

Krzyszof Biegun aus Polen (272,9 P.) entschied den ersten Wettkampf im Rahmen des Continentalcups in Brotterode. Die deutsche Mannschaft konnte mit ihrem Ergebnis durchaus zufrieden sein. Mit Daniel Wenig auf Rang fünf und Danny Queck auf Platz sieben konnten sich zwei DSV-Athleten unter den besten Zehn platzieren. Andreas Wank (13.) und Karl Geiger vom SC Oberstdorf (14.) runden ein erfreuliches Mannschaftsergebnis ab. Aufgrund des starken und wechselhaften Windes musste der zweite Wettbewerb im Rahmen des Continentalcups im thüringischen Brottorode abgesagt werden.

Katharina Althaus enttäuscht in Rasnow

Den ersten Wettbewerb in Rasnov gewann die 2-fache Oberstdorf-Siegerin Daniela Iraschko-Stolz (AUT) vor der wiedererstarkten Sara Takanashi. Die deutschen Skispringerinnen können im Kampf um das Podium nicht mitmischen. Nachdem sie bisher reihenweise Top-10-Plätze erreicht hatte, musste sich Katharina Althaus vom SC Oberstdorf beim Auftaktspringen in Rasnow mit Platz 16 begnügen. Am zweiten Tag lief es auch nicht viel besser, denn für die Damen stand vor allem eines auf der Tagesordnung: Warten. Der Wettkampf fing verspätet an und wurde aufgrund des wechselhaften Windes mehrfach unterbrochen. An einen zweiten Wertungsdurchgang war nicht zu denken, weshalb Sara Takanashi nach einem Sprung auf 95 Meter, für den sie 121,4 Punkte erhielt, zur Siegerin erklärt wurde. Die 24-Jährige Juliane Seyfarth erzielte ihre beste Platzierung im Weltcup, nachdem sie am Vortag bereits mit Platz neun ihre bis dahin beste Leistung gezeigt hatte. Katharina Althaus wurde vom Winde verweht und landete im Endklassement auf Rang 19.

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Gianina Ernst
Gianina Ernst