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DSV-Mädchencamp mit Trainingsfleiß und viel, viel Spaß

Rund 60 junge Damen sind nach Oberstdorf gekommen, um drei Tage lang gemeinsam die drei Nachwuchsschanzen ausgiebig zu testen.

Mit einer solch großen Resonanz hatten die C-Kader-Trainer am Stützpunkt Oberstdorf, Catrin Schmid und Daniel Vogler, beim besten Willen nicht gerechnet. Zum 2. Mädchencamp der Skispringerinnen waren sage und schreibe 60 junge Damen nach Oberstdorf gekommen, um drei Tage lang gemeinsam die drei Nachwuchsschanzen ausgiebig zu testen. Überall in der Erdinger Arena sah man junge und ganz junge Athletinnen und unter den Helmen lugte ein ums andere Mal ein sorgsam geflochtenes "Zöpfle" oder ein kesser Pferdeschwanz hervor. Mutig gingen die Nachwuchs-Skispringerinnen der Jahrgänge 1998 bis 2007 vom Balken, ließen sich von den hochsommerlichen Temperaturen im dicken Sprunganzug nicht abhalten, immer wieder einen neuen Sprung zu absolvieren und immer besser zu werden. Kein Wunder, dass die meisten Mädchen abends in ihrem Gemeinschafts-Quartier im Kleinwalsertal bald müde ins Bett fielen. Viel Spaß war trotz aller Trainingsarbeit geboten, unter anderem bei der Tubing-Action im Auslauf der Schanzen, die die mutigen Mädels zuvor noch im Sprung bewältigt hatten. Organisatorin Catrin Schmid meinte am Ende zufrieden: „Alle haben viel Spaß gehabt und wir haben ein herzliches Dankeschön erhalten".Im kommenden Jahr soll darum das Mädchencamp auf alle Fälle wieder stattfinden. „Dann vielleicht mit noch mehr Teilnehmerinnen, denn Skispringen für Damen ist absolut im Kommen“, hofft die Nachwuchstrainerin.

Text: Elke Wiartalla

DSV-Mädchencamp
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