Schnee ist ein kostbares Gut, dass wissen gerade die Betreiber der Erdinger Arena und der Nebelhornbahn. Nachdem in der vergangenen Woche der Trainings- und Wettkampfbetrieb auf den fünf Schanzen der Erdinger Arena eingestellt wurde haben umgehend die Vorbereitungen für den Sommerbetrieb begonnen.
Damit sich der Rasen im Auslauf der Schanzen schnell von den Winterstrapazen erholen kann wurde der natürlichen Schneeschmelze unter die Arme gegriffen und der Schnee im Auslaufbereich von der großen Windenwalze auf großen Häufen zusammengeschoben.
Darüber freute sich die Nebelhornbahn. Mit LKWs wurden große Mengen des Schnees umgehend abtransportiert und in die Piste der Talabfahrt – die nur wenige Meter an der Erdinger Arena vorbeiführt - eingebracht. Somit findet die weiße Pracht noch eine sinnvolle Doppelnutzung und garantiert auch noch im Frühjahr Pistengenuß bis ins Tal.
Insgesamt wurden im vergangenen Winter - von Dezember bis März - auf den fünf Skisprungschanzen der Erdinger Arena über 8.000 Sprünge absolviert.
Die Schwerpunktnutzung der Erdinger Arena Oberstdorf liegt dabei zwar bei den Trainingsgruppen von SCO, ASV, BSV und DSV, aber auch die Internationalen Teams wissen die hervorragenden Bedingungen in Oberstdorf zu schätzen: 17 Nationen haben in den Wintermonaten in der Erdinger Arena Station gemacht und zahlreiche Wettkämpfe und Trainingseinheiten auf der Anlage absolviert. Die überregionalen und internationalen Trainingsgruppen bringen aber nicht nur eine zusätzliche Auslastung der Anlage sondern generieren durch ihre Trainingsaufenthalte auch Übernachtungen und zusätzliche Wertschöpfung für Oberstdorf und die Region Allgäu.
Über die hervorragenden Trainingsbedingungen in der Erdinger Arena haben sich aber nicht nur die Athleten gefreut. Im Winter haben wieder über 20.000 Besucher der Erdinger Arena die Gelegenheit genutzt die Skispringer beim Training hautnah zu erleben.
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