Bildergalerie Empfang der Oberstdorfer Olympiateilnehmer      
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58. Internationale Jack Wolfskin-Vierschanzentournee am 28. und 29. Dezember 2009


Andreas Kofler gewinnt Auftaktspringen

Strahlende Sieger beim Auftaktspringen in Oberstdorf: Janne Ahonen (von links), Andreas Kofler und Thomas Morgensten. Foto: Neil Cook.

Was für ein Auftaktspringen in Oberstdorf: Beim ersten Auftritt der weltbesten Skispringer bei der 58. Internationalen Jack Wolfskin Vierschanzentournee gewann Andreas Kofler aus Österreich, Rückkehrer und Rekord-Gewinner Janne Ahonen (Finnland) holte Platz zwei und Thomas Morgenstern als Dritter rundete den Triumph der ÖSV-Adler ab.

„Ich bin einfach nur total glücklich“, sagte Kofler von den Ereignissen an der WM-Schanze am Schattenberg überwältigt. 2007 musste der heutige Triumphator noch nach einem Sturz verzweifelt die Arena verlassen. „Heute kommt viel zurück. Dass ich ausgerechnet hier gewinnen kann, gibt mir viel“, sagte Kofler. Mit Sprüngen von 125 und 134 Metern war der ÖSV-Adler nicht von Platz eins zu verdrängen und ist nach beständigen Ergebnissen in Weltcup in der Weltspitze angelangt. Mit 11,9 Punkten Vorsprung führt der 25-Jährige die Gesamtwertung an.

„Man of the day“ ist aber dennoch ein anderer: Janne Ahonen. Der Finne, der bei seiner Rückkehr in den Weltcup-Zirkus sich auf die Großereignisse, wie eben die Vierschanzentournee konzentriert, stellte seine Ausnahmeklasse im zweiten Durchgang unter Beweis. Von Platz elf aus attackierte der Altmeister und sorgte mit der größten Weite des Tages (137 Meter) für einen Paukenschlag. Bei schwierigen Bedingungen zeigte er der restlichen Konkurrenz, zu was er im Stande ist. „Ich bin in der besten körperlichen Verfassung jemals“, sagte der Zweitplatzierte. „Es ist fast unglaublich. Ich bin von mir selbst überrascht. Jetzt wird es natürlich viel einfacher.“ Und natürlich ließ Ahonens Lieblingssatz nicht auf sich warten: „Das ist Skispringen, alles kann passieren.“ Der Schweiger aus dem hohen Norden sog die Gewinner-Aura bei der Tournee in sich auf und verbesserte sich mit dem zweiten Sprung von Platz elf auf zwei. Fast hätte es zum totalen Triumph gereicht, das verhinderte nur Andreas Kofler.

Dritter wurde ein sehr gut gelaunter Thomas Morgenstern. Der 23-Jährige war nach seinem tollen Auftritt „total happy“. Dass noch nicht Schluss sein soll bei dieser Tournee ließ er gleich im Nachsatz folgen: „Die Weichen sind gestellt, so kann es weiter gehen.“ Mit drei Punkten Rückstand auf Ahonen sicherte er den Platz auf dem Treppchen.

Vorjahressieger Wolfgang Loitzl freute sich zwar über Platz vier, muss aber schon 19,8 Punkte Rückstand auf Tagessieger Kofler in Kauf nehmen. Der Weltcup-Führende und Toureiner der beiden großen Tournee-Favoriten Simon Ammann aus der Schweiz landete am Ende auf Platz fünf und sieht noch nichts verloren: „Die Chancen sind natürlich noch da, noch ist bestimmt nichts entschieden. Der sonst so erfolgsverwöhnte und zweiter Top-Favorit Gregor Schlierenzauer musste sich sogar mit Rang neun, 36,4 Punkte hinter Kofler, zufrieden geben.

Aus Deutscher Sicht hielt der Youngster und Newcomer Pascal Bodmer (18) die Hoffnungen hoch. Mit Platz zwölf erreichte Bodmer sein vorab geäußertes Ziel: „Ich will unter die Top 15.“ Das hat er damit geschafft. Martin Schmitt, der sich als zweiter Deutscher für Durchgang zwei qualifiziert hatte, wurde 23. Quali-Sieger Anders Jacobsen landete einen Platz hinter Schmitt (24.). (Quelle: Ingo Jensen - Pressechef Vierschanzentournee)

Weitere Informationen zur 58. Internationalen Vierschanzentournee finden Sie unter: http://www.4schanzentournee.com/

 

 

 

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